ID.3: VW startet erste reine Elektro-Serie - Einstieg für unter 30.000 €

Der Automobilkonzern Volkswagen hat sein Modell ID.3 jetzt offiziell vorgestellt. Es handelt sich hier um eine neue Linie, die von Beginn an vollständig auf Elektro-Basis konzipiert wurde. Auf dieser Grundlage sollen demnächst noch viele weitere ... mehr... Elektromobilität, Elektroauto, Vw, volkswagen, E-Auto, ID.3 Bildquelle: VW Elektromobilität, Elektroauto, Vw, volkswagen, E-Auto, ID.3 Elektromobilität, Elektroauto, Vw, volkswagen, E-Auto, ID.3 VW

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So wie das Auto scheint, ist das halt in der Polo-Klasse einzusortieren und da sind ~30.000€+ halt auch wieder eine ziemliche Hausnummer.
Aber immerhin nimmt das langsam Fahrt auf und hoffentlich gibt's bis 2025 dann langsam eine größere Auswahl, die die Bedürfnisse von vielen abdeckt und preislich im Vergleich gut passt.
 
@Tical2k: QWIe kommst du auf Polo? Das Teil hat innen die ausmaße eines Passat. Mein No-Go sind die 160 spitze.
 
@merovinger: Wirkt auf den Bildern jedenfalls nicht gerade groß und eben wie ein Kleinwagen á la Polo (evtl. auch Golf). Wenn man dann schaut, wo er auf der VW Seite einsortiert wird, dann schein ich damit auch nicht so falsch zu liegen.
Zu den Maßen hab ich auf die Schnelle nichts gefunden, außer, dass er den e-Golf in jeder Hinsicht schlägt.

Wenn ich beruflich nicht eine entsprechende Reichweite benötigen würde (da das Tanken hier im Artikel durchaus suboptimal klingt für lange Strecken), wäre das neben den 160km/h mein bisher größtes bekanntes Manko.
 
@Tical2k: Bilder sind da aber nur Bilder. Das Teil ist so groß wie ein Golf, teilweise sogar größer und hat auch einen größeren Radstand (Abstand zwischen Vorder- und Hinterachse) was dazu führt, dass innen deutlich mehr Platz ist. Die Beinfreiheit hinten ist deutlich größer als im Golf. Es braucht ja keine lange Motorhaube mehr, um den Motor da unterzubringen.
 
@merovinger: Die Abmessungen entsprechen dem Golf. Die Raumhöhe ist durch die Batterie im Unterboden auch nicht so frei, wie bei Fahrzeugen ähnlicher Höhe.
Ich würde ein Raumgefühl vom Golf erwarten.

Und gerade auf internationalen Märkten sind die 160 km/h kaum relevant, weil es weit über die Höchgeschwindigkeit ist. Selbst in Deutschland gilt bei Unfällen über der Richtgeschwindigkeit fahrlässiges verhalten bei der Straffindung.
 
@floerido: Das Auto ist höher als ein Golf und hat durch den langen Radstand und durch die fehlende Kardanwelle und den kleinen Motor deutlich mehr Platz im Innenraum als ein Golf.
 
@FuzzyLogic: Gerade auf den Rückbankbildern sieht man meiner Meinung nach das Problem des Sandwichbodens und des eingeschränkten Platzes. Die Sitzposition ist so, dass die Oberschenkel schnell in der Luft hängen.
Ein ähnliches Problem hatten auch die ersten Generationen der A-Klasse.
Den Mitteltunnel hat man als "Raumteiler" beibehalten.
Der Kofferraum hat ein Volumen von 385l, ein Golf 7 hat fast identische 380l. Trotz des Heckmotors wird auch noch der Platz unter der Motorhaube für die Technik verwendet und es ist kein Frunk vorhanden.

Ich denke man ist gut bedient, wenn man sich mit den Golf-Erwartungen rein setzt. Bei einer Limousine, wie den Passat, wird man eher enttäuscht.
 
@floerido: was die Nutzfläche für den Transport angeht würde ich zustimmen.
 
@merovinger: Wo ist dein Problem mit 160 kmH, wo kann man heute noch Autos voll ausreizen. Würden sie dies nicht begrenzen, könntest du zwar rasen, bei gleichzeitig verringerter Reichweite und somit schnellerem Stromladen. Damit wäre es nicht sinnvoll.
 
@Romed: Auf der Autobahn vor meiner Haustür, da kann ich meinen Beelzebub voll ausfahren. Wenn dir 160 reichen muss das für andere nicht auch so sein. Wenn ich voll aufs Gas trete habe ich auch eine verringerte Reichweite.
 
@merovinger: super du kommst 5 Minuten schneller an bei einer 500km strecke.. glückwunsch.. :D als wenn man im durchschnitt so schnell fahren könnte. mal fürn paar km auf 200 beschleunigen bringt außer extremen verbrauch so ca gar nix. wenn man ne länge strecke 160 fahren kann , hat man schon glück. aber wenn du so eine schwanzverlängerung brauchst... mehr ist es nicht :D
 
@Conos: Seit wann hat schnelles Fahren etwas mit Schwanzverlängerung zu tun? Hin und wieder macht es einfach Spaß auch mal schneller zu fahren. Und da gibt es doch noch so einige Autobahnabschnitte, wo man das problemlos darf und andere Leute nicht gefährdet.
 
@Tical2k: Das Fahrzeug ist länger, breiter und höher als ein Golf. Der Radstand ist vergleichbar mit einem Passat. Dadurch hat es mehr Platz im Innenraum. Die A-Säule ist nach vorne versetzt und hat durch den fehlenden Verbrennungsmotor, bzw kompaktere Bauweise des Elektromotors kürzere Überhänge.
 
Hört sich endlich mal nach was bauchbarem von VW an, jendenfalls wenn man sowas wie den eGolf bedenkt. Mir persönlich leider immer noch zu teuer mit zu viel "Luxus" den ich nicht brauche (Sitzheizung, Navi, Lenkradheizung Infotainment usw.). Sobald VW oder eine der VW Töchter einen aufs nötigste reduzierten e-up! Nachfolger (und damit meine ich nicht die Neuauflage die sie gerade vorgestellt haben) mit ca. 250km Reichweite für unter 15.000€ auf den Markt bringt werde ich mir was neues anschaffen. So lange muss mein alter Polo IV halt noch durchhalten. Mein Auto soll mich von A nach B bringen und mir nicht den Hintern verhätscheln.
 
@Cheeses: Ich denke da wirst du lange warten müssen.
 
@Romed: Die Befürchtung hab ich auch. Aber vorher kommt mir kein E-Auto in die Garage. Mehr als 15.000€ ist es mir einfach nicht wert. Wobei VW ja schon ein kleines E-Auto für unter 20.000€ in Aussicht gestellt hat, demnach kommt man der Sache in Wolfsburg schon näher.
 
@Cheeses: Aber der kleinste bei VW ist der eUp und selbst in der neuen Version noch erheblich teurer als die € 15.000.-
 
@Cheeses: Die Sitz- und Lenkradheizung könntest du gebrauchen, weil es fehlt der Motor zur Abwärmenutzung, somit heizt man lieber energiesparender direkt an der Person, als über den elektrischen Raumheizer.
 
@Cheeses: Sitzheizung, Navi und Lenkradheizung kosten ja eigentlich praktisch nichts. Die paar Drähte zum Heizen machen da fast nix aus. Klar, in einem normalen Auto zahlst du dafür ordentlich Aufpreis, aber die wirklichen Kosten dafür sind total gering. Wenn man das dann auch noch Serienmäßig anbietet spart man sich eine zusätzliche Konfiguration was die Produktion vereinfacht. VW baut halt die Sachen in das Fahrzeug serienmäßig mit rein, die zwar beim Kunden als teuer wahrgenommen werden, dem Autobauer aber in der Realität fast nichts kostet. Vermutlich ein Trick, um die 30.000€ etwas zu relativieren.
 
@FatEric: Vor allem verbauen sie oft die klassischen "Sonderausstattungen" wie Sitzheizung, Navi mit ein und haben es nur Softwareseitig gesperrt
 
@Cheeses: Ich meinte auch immer mir reicht mein 4er Golf voll und ganz. Meine Exfreundin hat sich aber vor 3 Jahren eine aktuelle A-Klasse geleaset und das ist in der selben Fahrzeugklasse (Kompaktwagen) schon um einiges mehr Luxus. Klar, man brauht diesen Luxus nicht aber es ist einfach angenehm, wenn man im Winter den Wagen auf der Straße stehen hat und in den bereits über die App vorgeheizten Wagen einsteigen kann, sich die Sitzheizung einschalten kann und somit beim Einsteigen in einem wohlig warmen Fahrzeug sitzt. Ob man ein Navi braucht oder nicht ist relativ - zur not tuts klarerweise auch der Stadtplan aber es ist praktisch zu wissen, wenn mal eine Straße gesperrt ist und wie die Umleitung läuft wenn man auf Urlaub fährt.
Da ich selbst kein Radio höre ist natürlich auch die CarPlay / Android Auto Integration für Spotify & Co. sehr fein und umso größer und luxuriöser das Auto dann wird umso unnötiger wird es - haben würde ich die Sonderausstattungen trotzdem gerne. Ich hab erst am vergangenen Wochenende einen 7er BMW für eine Hochzeit angemietet und ich muss schon sagen, die 360 Grad Vogelperspektive die aus den Außenkameras errechnet wird ist beim einparken praktisch. Die Massagesitze sind superangenehm. Die Automatische Sitzpositionseinstellung und Lenkradadjustierung sowie das hoch und runterfahren des Lenkrades beim ein- und aussteigen ist ein nettes gimmick, die belüftung der sitze damit man nicht schwitzt - nichts davon braucht man aber alles davon ist nett und wird in schätzungsweise 5-10 Jahren dann auch in der Mittelklasse einzug gefunden haben.

Wenn du den Luxus nicht haben willst musst du halt zu anderen Herstellern greifen und mal Richtung Asien oder Frankreich schauen - dort gibts Elektrofahrzeuge die billiger sind. Mit dem Renault Zoe hast du zum Beispiel 390km Reichweite, alternativ gäbe es auch den Peugeot 208 in eienr elektrischen Variante, elektro kostet halt immer noch mehr als Verbrenner.
 
@Ludacris: Natürlich sind diese ganzen Spielereien nett, kenn es selbst aus meinem Dienstwagen. Allerdings sind es halt auch Preistreiber. Für billige Autos muss man eben Kompromisse eingehen. Und als Navi benutz ich so oder so mein Smartphone, sprich man man sich den Ganzen "PC" im Auto komplett sparen und ein 0815 Radio einbauen, spart auch wieder ein paar 100€.

Ausländische Marken sind natürlich eine Alternative aber eine Deutsche Konkurrenz im Einsteigersegment wäre trotzdem wünschenswert. Wenn ich mir schon ein Auto kaufe möchte ich wenigstens ein Deutsches haben. Hört sich blöd an ist aber so.
 
@Cheeses: Das Argument, das du was deutsches haben willst versteh ich - allerdings wird wohl weder Mercedes, BMW, Audi noch VW (VW als Marke) nicht in das "Billigsegment" gehen, wenn dann musst du zu Seat oder Skoda schauen was wiederum eigentlich Spanier bzw. Tschechen sind ;)
 
@Ludacris: Die Frage über die Nationalität eines Fahrzeug sind bei der Globalisierung doch irrelevant. Bei den europäischen Werken kommen die Zulieferer aus allen EU-Ländern. Die amerikanische Marke Ford fertigt in Köln und Saarlouis. Der "deutsche" Audi kommt teilweise aus Ungarn. Der deutsche Porsche Cayenne kommt aus der Slowakei. Früher wurden nur die Teile dort gefertigt und dann in Leipzig zusammengeschraubt. Die deutsche Traditionsmarke Opel gehört zwar mittlerweile einen französischen Konzern, hat aber auch noch immer einige Werke in Deutschland.
 
@Cheeses: Sorry, aber genau das ist es ja, worauf die deutschen Autobauer ihren Erfolg begründen- diese irrationale "deutsche Autos sind besser"-Denke.
Ist schon lange nicht mehr so, aber es hält sich hartnäckig.

Ich schau schon lange nur noch nach dem Preis-Leistung-Verhältnis, weil ich es mir nicht leisten kann und will, paar Tausender nur für den "Namen " abzudrücken.
Und es ist nun mal so- in dem Bereich ist KEIN Deutscher Anbieter auch nur annähernd konkurrenzfähig.
 
@vader2: es gibt aber Unterschiede - wenn man jetzt einen skoda, einen Seat und einen be vergleicht merkt man Unterschiede bei den Fahrzeugen in puncto Verarbeitung und Features. Das das ganze bewusst so gemacht ist ist auch klar. Und ein Hyundai ist nochmal eine andere Liga (ausgehend von kompakten also Golf / Leon / octavia/ I30) und auch ein Ford ist Focus ist einige Stufen schlechter von den verwendeten Materialien
 
@Cheeses: Also der Seat el-Born ist im Grunde mit dem ID.3 identisch (Preis leider noch unbekannt, vermutlich höher als 15k, aber niedriger als vom ID.3). Wird anscheinend am selben Produktionsstandort (Zwickau) zusammengebastelt und soll nächstes Jahr verfügbar sein.
 
@Cheeses: Mal ganz ehrlich, kannst du dir vorstellen, dass auch nur ein deutscher Automobilhersteller z.B. einen Renault Twizzy herstellen würde?
 
Mit den überzogenen Preisen, der begrenzten Reichweite, der unausgereiften und sogar umweltfeindlichen Lademöglichkeit und den generellen Softwarefehlern, wird sich das Thema schnell erledigt haben.

An das Bild der an der Fahrbahnseite gestrandeten E-Mobile Fahrzeuge wird man sich schnell gewöhnt haben und klauen wird ein solches Fahrzeug auch keiner, denn der Osten hat mittlerweile unsere neuwertigen und stabilen Altfahrzeuge abgeholt und man erlebt dort fast einen gesellschaftlichen Aufschwung.
 
Das Auto ist für den Preis schon mal ok. Mein Hauptproblem mit E Autos ist eher, dass die Hersteller unterschiedliche Anschlüsse bzw. Ladetechniken haben. Ladesäulen nicht gerade ums Eck sind und nicht jeder die Möglichkeit hat daheim eine Ladebox zu montieren.
 
@Romed: Die Anschlüsse sind standardisiert, das Problem sind eher die unterschiedlichen Abrechnungsmodelle sowie die Inkompatibilität mancher Bezahlkarten mit anderen Anbietern.
 
Ist das nen Heckantrieb? Sieht auf den Bildern so aus als wäre hinten der Motor.
 
@donald2603: Ja, es ist aber auch eine Allradvariante geplant.
 
...was zum Henker kostet an der Plastikschüssel 37.000 Euro???
 
Ich finde es sehr gut, dass die deutschen Hersteller sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen, auch wenn der deutsche Kunde dem Ganzen gegenüber eher abgeneigt ist.
#Ich habe mir gerade einen neuen Benziner gekauft. :D und der hört auch nicht bei 160km/h auf weiter vorwärts zu gehen. Reichweite 750-800km, aufgeladen in weniger als 5 Minuten ;-)! auch von VW.
 
CO2 Neutral... diese ganze eAuto Debatte ist für mich nur eine Scheindebatte, bzw. der Notnagel für die Autokonzerne, die Politiker und nicht zuletzt auch die Autofahrer.
A) Der Verkehr wird nicht wesentlich weniger, eher mehr. B)Es ist relativ unerheblich, mit welcher Antriebsart man mit der Stadt im Stau steht und in der Stadt keinen Parkplatz finde. Letzteres wird allerdings von der Fahrzeuggröße beeinflusst. So ganz ominöse Ideen wie lebenswerte Stadt, haben auch wenig mit der Antriebsart zu tun. C)Der CO2 Ausstoß würde durch eine drastische Reduzierung der Anzahl wesentlich mehr verringert.
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