Rockstar soll GTA und Co. schneller liefern, notfalls mit weniger Content

Rockstar Games genießt mit Titeln wie Grand Theft Auto und Red Dead Redemption eine Art Sonderstellung im Gaming-Geschäft. Denn der Kultentwickler nimmt sich alle Zeit der Welt, liefert aber Spiele mit einem riesigen bis gigantischen Umfang. mehr... Rockstar Games, GTA 5, Grand Theft Auto 5, Gta V Bildquelle: Rockstar Games Rockstar Games, GTA 5, Grand Theft Auto 5, Gta V Rockstar Games, GTA 5, Grand Theft Auto 5, Gta V Rockstar Games

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Genau DAS will der Kunde!
Schnell unfertige Spiele, bei den man dann den Content per DLC nachkaufen kann.
Genau DAS will er!
 
@Croft: +1

Oder 80 GB Day One Patches...
 
@loo_i: da macht es fast schon Sinn, dass manche Hersteller keine Datenträger sondern nur noch Codes ausliefern.
Der Day one patch überschreibt sowieso nochmal alles.
 
@Croft: Übrigens werden Kaugummis auch so entwickelt, dass sie nur 10 Minuten geschmack haben. Technisch wären 2 - 3 Stunden kein Problem. Interview Chef von Orbit: "Wenn du da mehr als 10 Minuten drauf rumkaust, ist das doch unbefriedigend". Der Radiomoderator erstmal gelacht und dann gefragt "Meinen Sie das ernst?" (ein paar Jahre her, aber das hat sich eingebrannt).
 
@Croft: Es ist ein Unterschied, ob ein Game offen und ehrlich in Episoden aufgeteilt und entsprechend günstiger verkauft wird (dafür aber schneller Einnahmen/ ROI generiert) oder ob man ein Bananen-Produkt raushaut.
 
@Croft: Die Marke ist oben, das Konzept wird akzeptiert, Spieler bekommen qualitativen Kontent und man verdient sich dumm und dämlich. Die Wartezeit steigert die Vorfreude und man vermeidet gleichzeitig die Übersättigung. Ich glaube ich kenne dieses Phänomen aus der Autoszene: Irgendwann wurde an jeder Schraube gedreht und das Auto steht perfekt da. Man kann nichts mehr verbessern, versucht es aber trotzdem und zerstört das ganze Konzept des Autos.
 
@Croft: Der Kunde will das tatsächlich. Wenn nämlich der Kunde lieber fertige Spiele wollte, würde der Kunde, also sagen wir die Mehrheit der Zocker weltweit, weder vorbestellen noch am ersten Tag kaufen. Sondern lieber auf Tests und den unvermeidlichen d1-Patch warten. Außerdem vll. noch auf eine GOTY-Edition weil Inhalte heutzutage vor dem Verkaufsstart präpariert werden, damit man mit d1-DLC anrücken kann. Der Grund, warum das alles gibt, sind die Massen an Vollidioten, die sich von toll gemachten Trailern beeindrucken lassen. Wenn der Kunde (=die Massen) fertige Spiele wollte, gäbe es den ganzen Mist nicht. Dummerweise will der Kunde genau das, einen tollen Trailer und ein halbgares Spiel.
 
@Kirill: Du willst also sagen, dass der Kunde selber schuld ist, wenn er ein fertiges Spiel erwartet und dieses vorbestellt, weil die Hersteller dafür gesorgt haben, dass es inzwischen fast üblich ist, einen dem Digital-Vertrieb in der Größe ähnlichen Day1-Patch zu veröffentlichen, der dann noch immer maximal einer Beta entspricht? Ich finde es eine ziemliche Perversion, dann man offenbar deiner Meinung nach jedem Käufer unterstellen muss, dass er ja nicht mehr als eine Banane erwarten kann, weil das "marktüblich" ist und er eben vorbestellt.

Würde ein Spiel erst nach einem Jahr (GOTY) gekauft, würde es zum einen keine GOTY geben und zum anderen Spiele dieser Art nicht mehr mit Priorität entwickelt (Kauft ja keiner zum Vollpreis)
 
@DRMfan^^: Ja, der Kunde ist selber schuld, wenn er sich auf Kinotrailer, große Namen und irgendwelche Vorsbestellungsaktionen einlässt. Ich erkläre dir mal was: Große Firmen sind nicht dein Freund. Wenn du blind den Versprechen einer großen Firma glaubst, bist du selbst schuld. Weiterhin bist du selbst schuld, wenn du freiwillig blind bist: Aliens - Colonial Marines, Arkham Knight, AC Unity, das sind nur wenige Beispiele. Wenn du keinen Bock hast, aus der Vergangenheit zu lernen, selbst schuld. Zuletzt bleibt eine folgende Erkenntnis: Eine nur dem Profit verpflichtete Firma, was große Videospielfirmen sind, wird alles tun, was Geld einbringt. Solange es Geld einbringt, halbfertigen Mist auf den Markt zu werfen, werden die es tun. Seien wir mal ehrlich, wenn mein Kater auf den Teppich pisst weil ich es ihm durchgehen lasse, ist nicht der Kater schuld. Ich bin schuld, da ich es durchgehen lasse. Videospielfirmen machen alles, was sie können. Solang der Markt (die Masse der Käufer) sie nicht abstraft, werden sie weiter so machen. Deine Haltung ist grenzenlos naiv, sicher wäre es toll, wenn sich Videospielfirmen fair benehmen würden. Wir leben aber in der Wirklichkeit, nicht in einer idealen Welt. In der Wirklichkeit ist man selbst schuld, wenn man naiv Versprechen glaubt.

Dein Argument zum Vollpreis ist 'n Unsinn. Früher gab es fertige Spiele, die wurden auch zum Vollpreis gekauft und später erschienen schonmal Addons, die zwar preislich über sagen wir 2€ lagen aber entsprechend was fürs Geld boten. Die Mode, Inhalte extra aus dem Spiel rauszuoperieren, um sie dann später separat (zu völlig überzogenen Preisen) zu verkaufen ist nicht notwendig, um Spiele zu verkaufen. Sie ist notwendig, um Geld mit Idioten zu machen.
 
@Kirill: Woher soll denn ein Käufer wissen, ob das Spiel bei Veröffentlichung in einem vernünftigen Zustand ist oder nicht? Das klingt für mich wie wenn in der Wirtschaftstheorie von den ausgleichenden Mächten des Marktes gesprochen wird und dabei der "mündige Kunde" an einem transparenten Markt entscheidet, von wem erkauft und damit entscheidet, wer am Markt besteht. In der Realität, von der du offenbar sehr gerne schreibst, ist "der Markt" aber nicht transparent. Dem "mündigen Kunden", der ~40h die Woche arbeitet und sich ggf. noch nebenbei um Dinge wie die Erziehung der Kinder kümmern darf,
dem ist einfach nicht zuzumuten sich für jeden Scheiß mit dem Hersteller, seiner Geschichte, seinen Produktionsmethoden etc. auseinanderzusetzen.
Was her muss ist eine Gewährleistungspflicht für kommerziel Vertriebene Software.

Es sind längst nicht alle Inhalte "herausoperiert" und wenn man ein Spiel zu einem fairen Preis bekommt, warum dann nicht mehr Level/ Charaktere/ .. für einen Aufpreis? Rise of Rome für Age om Empires hat man auch gekauft, ebenso London 1969 für GTA1. GTA Vice City war sogar ein Vollpreisspiel, obwohl es technisch ein Add-On von GTA3 ist - hat sich darüber jemand beschwert?

Hast du dich bei Star Wars beschwert, dass mit Episode 4 begonnen wurde und es Jahrzehnte dauerte, bis es ein Prequel gab? Hier wurden 3 Episoden "künstlich herausoperiert" um sie später finanziell auszuschlachten - Skandal!

Wenn du den magischen Blick hast, die Halbarkeit von Profukten und die Qualität von Software schon im Vorfeld feststellen zu können, dann Hut ab. Das macht aber die anderen nicht zu Idioten, sondern dich zum Hellseher.
 
@Kirill: Hast leider Recht damit. Wir kaufen schon lange nur noch im Sale. Dann halt 2-3 Jahre später. Beim genannten Alien Spiel musste man noch nicht mal 2 Jahre warten, 6 Monate nach Veröffentlichung min Sale für nen 5er mal ausprobiert. Spiel ist einfach schlecht, aber für nen 5er war es okay für einmal spielen. Zumindest bei uns haben Releaseversionen all ihr Vertrauen verspielt. Das einzige Spiel (auch jetzt erst mit Season Pass gekauft für 40) war Soul Calibur 6 was wohl auch bei Release sich gelohnt hätte...aber die Masse an Enttäuschungen lässt einen halt lieber warten.
 
@DRMfan^^: Die Frage, woher der Käufer es wissen soll, kann man sehr einfach beantworten. Nicht vorbestellen, nicht vorm Laden zelten um den Verkaufsstart an Mitternacht mitzunehmen, sondern abwarten. Die ersten Tests abwarten, die ersten Patches abwarten (und ggf. Nachtests lesen). Danach kaufen. Oder halt auch nicht, wenn die Tests negativ ausfallen. So einen Test zu lesen dauert übrigens nicht so lang, wie du hier gern ausmalst. Spätestens seit dem Handyzeitalter tut man das auch schonmal gemütlich aufm Klo. Der Markt, übrigens, ist transparent. Große Spielehersteller tun alles, womit sie ungeschoren davonkommen, ob es nun moralisch ist oder nicht. Das ist eine Weisheit, die schnell zusammengefasst ist, schnell verstanden, die logisch Sinn ergibt und die nur wenig Umstellung bedarf, damit umzugehen.
 
@Kirill: Wenn das so ist, welchen Bruttolohn bekommt denn der Projektleiter vom Final Fantasy 7 Remake?

Das wäre vollständige Transparenz.

Aber ich gebe dir in soweit recht, dass die technische Qualität von Videospielen vergleichsweise zu anderen Produkten relativ transparent ist. Nur: Wenn die ersten test das Game zerreißen, wer kauft es dann noch?

Gehen wir mal in das Szenario: Niemand kauft das Spiel zu begin und in den Tests steht, dass das Spiel unfertig ist. Wenns dann ganz toll läuft, dann sagt der Hersteller "will ja eh keiner kaufen" und stellt die Entwicklung ein - Dann hat keiner etwas davon. Der Publisher Geld verbraten, die Entwickler kein Highlight in ihrem Lebenslauf und die Gamer kein Spiel.
 
@DRMfan^^: Mag sein, dass FF7 dann floppt, wenn es unfertig auf den Markt kommt. Na und? Dann floppt es halt. Das nächste unfertige Spiel wird ebenfalls floppen. Früher oder später werden die Spielefirmen die ewigen Flops satt haben. Kann sein, dass einige schließen (wobei das nicht mal ein Verlust wäre bei dem Mist, den EA & Actiblizzard verzapfen), aber langfristig wird das eine Lehre sein, erst fertig zu entwickeln und dann zu veröffentlichen und nicht andersrum. Du tust ja so, als ob es finanziell unmöglich wäre, Spiele fertig zu entwickeln. Zugegeben, selbst The Witcher 3 hatte beim Start einige kuriose Bugs, aber kein Vergleich zu sagen wir Arkham Knight oder AC Unity.
 
@Kirill: Also hättest du lieber auf deine Lieblingsspiele verzichtet und durch die mangelnde Unterstützung dafür gesorgt, dass es nie eine Fortsetzung und weniger ähnliche Spiele gibt.

Disclaimer: Ich selbst habe, glaube ich, noch nie ein Spiel vorbestellt oder in der ersten Woche gekauft ohne es getest zu haben. Ich finde es aber falsch, die Schuld den "dummen weil mündigen" Verbrauchern zu geben.
 
@DRMfan^^: Keine Ahnung, wie niedrig deine Ansprüche sind, aber ich zähle unfertige Bananenware nicht zu meinen Lieblingsspielen. Ebensowenig wenn ein Spiel nicht mal so viel Gameplay dafür umso mehr Kaufmöglichkeiten im Spiel hat. Meine Lieblinggsspiele kamen (weitgehend) fertig auf den Markt und haben keine integrierten Shops. Auf diese möchte ich nicht verzichten, auf diese würde ich auch nicht verzichten. Im Gegenteil, wenn mein hypothetisches Szenario wahr werden würde, hätte ich mehr Lieblingsspiele, da es eben weniger Bockmist und mehr ordentlich entwickelte Spiele gäbe.Die einzige Ausnahme, die mir einfällt, wäre Vampire Bloodlines. Definitiv eins meiner Lieblingsspiele aller Zeiten, eins der wenigen Rollenspiele, die den Namen auch verdienen (was sicherlich zum allgemeinen Misserfolg beigetragen hat) und ich gebe zu, der Patch 1.1 ist Grundvoraussetzung. Dennoch war das Spiel beim Verkaufsstart Größenordnungen von AC Unity, Arkham Knight oder auch Anthem entfernt. Oder Mass Effect Andromeda. Oder Battlefront? Ich bin mir sicher, du kennst mindestens so viele Beispiele, wie ich.
 
@Croft: Man könnte erwarten, dass jemand in der Position etwas Verstand hat, aber anscheinend ist es zuviel verlangt :/

Warum will man etwas verändern, was trotz längerer Entwicklung mehr Gewinn abwirft als ein Spiel pro Jahr und dabei die Fanbasis erweitert. Ich werde es nie verstehen :(
 
@Arhey: man kann ja mal ausprobieren ob man mit weniger Aufwand nicht den selben Ertrag erzielt....
 
RDR2 hätte an mancher Stelle Kürzungen wohl gut getan, das Ding ist einfach so umfangreiche und slow paced, dass man da 1 Jahr lang nur dieses Spiel zocken müsste um alles zu sehen und erleben was man will. Zumindest wenn man nebenbei noch einen Job hat und nur 3-4x pro Woche zum Zocken kommt. Bei Menschen mit Familie sieht es dann noch prekärer aus.

Klar, viel Umfang ist super und grosse Spiele sind toll. Aber ich habe es auch lieber kompakt. Zwischen 10-15 Stunden für einen Singleplayer ist sicher das Minimum bei AAA Spielen. Ab 30 Stunden kann es sich dann aber schon ziehen. Bei Rollenspielen oder MMO's ist dies natürlich eine andere Skala. Aber ist RDR2 wirklich ein Rollenspiel, oder einfach ein extrem vollgepacktes Open World Spiel?

Überhaupt. Open World Spiele sind geil, leiden aber oft auch an viel Füllmaterial.
 
@barnetta: Das ist das unsinnigste was ich seit langem im Bezug auf Games gehört habe. Grade Rockstar zeigte mit GTA und RDR wie man Spiele heute gestalten kann.
 
@ThreeM: Kann, muss man aber nicht. Keinen Plan von RDR aber GTA 5 hat viel Füllmaterial. Zu viel. Die eine oder andere Nebenaufgabe ist nur Füllmaterial und in der Kampagne gab's auch die eine oder andere Ecke, an der ich an künstliche Spielzeitstreckung dachte. Open world geht auch anders.
 
@barnetta: Seh ich nicht so. Gerade bei RDR2 gabs praktisch keinen sinnlosen Kram zu erledigen. Das Spiel war in dieser Hinsicht eigentlich extrem minimalistisch und klar aufgebaut. Klar man konnte so Bildchen sammeln und Dinosaurier Skelette suchen, aber da gabs keinerlei Hilfestellungen wo die auf der Karte zu finden wären. Sind also rein der Immersion wegen vorhanden. Die normalen Haupt und Nebenquests waren aber alle storyrelevant und super geschrieben. Und angesehen davon hat das Spiel einem zu keiner Zeit irgendwas in Form von Aufgabenlisten oder aktivitäten aufgedrückt, so wie es z.B. ein Assassins Creed machen würde.
RDR2 ist meiner Meinung nach das absolute Gegenteil von dem was man heutzutage unter Open World versteht. RDR2 ist deutlich entschlackter, Story fokussierter und entschleunigter und verzichtet komplett auf sinnlose Beschäftigungstherapie und sogar auf Loot. Dieses Gefühl, vom Spiel komplett erschlagen zu werden, wie bei so manchem Ubisoft game hatte ich in RDR2 nie. Bei AC Odyssey wird mir hingegen schon komisch im Magen, wenn ich nur die Map mit ihren 1000 icons aufmache...

Und Zeit? Also keine Ahnung, ich war zuletzt auf einer Vollzeit Fortbildung und hatte durch den Lernaufwand und ständigen Prüfungsstress deutlich weniger Freizeit, als beim arbeiten. Und trotzdem hatte ich RDR2 in ca. 2 Monaten durch, obwohl ich nicht jeden Tag gespielt habe. Dabei hab ich alle Quests im Spiel erledigt...

Klar, ein bisschen kürzer hätte es imho auch sein können. Das erste Drittel der Story zieht sich etwas, aber so ab der hälfte nimmt das Spiel richtig an Fahrt auf und bietet so einige interessante Wendungen.

Anfangs mochte ich das Game tatsächlich überhaupt nicht und hielt es für völlig überbewertet. Aber das lag wohl einfach daran, dass ich eine Art Ubisoft open World erwartet habe, die mich nonstop mit Action und irgendwelchen Belohnungen zuballert. Irgendwie fühlte ich mich vor den Kopf gestoßen, da mir das RDR2 einfach nicht bieten konnte. Ich wollte so schnell wie in anderen Open World games vorankommen und befürchtete auch, dass RDR2 einfach "ewig" dauern würde, weil es eben so entschleunigt war. Das ist aber nicht der Fall, man kommt schnell genug voran. Wie gesagt, RDR2 spielt sich komplett anders, als gewöhnliche Open World Games, man muss sich einfach drauf einlassen. Die Spielindustrie hat uns mittlerweile so versaut, dass wir Spiele, die uns nicht permanent die Karotte vor die Nase halten und uns alle 2 Minuten mit irgendwas belohnen nicht mehr genießen können...
 
@Laggy: Ich hab nicht gesagt RDR2 füllt seine Welt mit sinnlosem Kram, sondern dass das Spiel ZU VIEL Kram bietet für den durchschnittlichen Spieler. Klar gibt es die Nerds die sich auch 2-3 solche Spiele pro Jahr reinpfeiffen, da sie in ihrer Freizeit nichts anderes machen als vor der Konsole zu sitzen.

Ich spiele gerne, ich spiele gerne verschiedene Games. Und bei RDR2 war die Motivation wegen des Umfangs irgendwann im Keller, da ich keine Zeit mehr gefunden habe für das Spiel. Da müsste das Spiel doch noch einiges mehr bieten um mich vollständig zu absorbieren, so dass ich nichts anderes mehr anfasse. Aber solche Spiele gibt es noch gar nicht welche das schaffen, zumindest bei mir.

GTA5 ist auch so ein Beispiel. Warum 3 Hauptfiguren? Konzentriert auf einen Charakter, wo man sich auch identifiziert, wäre doch geiler gewesen. Dass GTA ein grosser Spielplatz ist, wo Füllmaterial und sinnloses Zeug seinen Platz findet und finden soll, steht ausser Frage. Aber bei RDR2 hatte ich das Gefühl, dass ich dieses oder jenes machen muss und dann noch in dem Tempo.

Nö, das ist nix für mich.
 
@barnetta: Stimme dir komplett zu. Habel zwar kein DRD gespielt, aber GTA 5 hat elendig viel Füllmaterial, nicht wenig davon in Nebenaufträgen (die eigentlich interessant sein sollten) und sogar was in der Kampagne. Open world gibt es besser. Tipp: Gib dir mal die Risen-Reihe und Elex. Das sind OW-Rollenspiele mit wenig Füllmaterial. Die Welten sind zwar kleiner, als GTA5 oder wegen mir Skyrim, dafür merkt man jeder einzelnen Ecke an, dass sie mit Liebe handgemacht wurde.
 
@Kirill: Hmm hab keine Ahnung was du mit Füllmaterial bei GTA5 hast. Meiner Meinung nach hat GTA5 die überzeugenste OW bisher.
 
@ThreeM: Schön für dich. Ich hab nachm Durchspielen mich zu Payday 2 und Risen 3 zurückgesehnt. Ich könnte hier meine Steambewertung für GTA 5 zitieren, das wird aber vermutlich den Rahmen sprengen. Allerdings habe ich dort etliche Probleme vom Spiel angesprochen. Wohlgemerkt objektiv und begründend, nicht wie dein kurzer Satz.
 
Und dann meckern die ganzen Powergamer wieder, weil sie nach zwei Tagen den Content schon durch haben... Lieber mehr Zeit lassen. Spart glaub ich ordentlich Nerven.
 
@TripleB: Das fordert der Publisher, nicht die Gamer. Es geht hierbei einfach nur ums Kohle machen, hier und jetzt.
 
hmm.. das ist doch das Geheimnis ihres Erfolges
 
@Priest: Stimmt schon. Aber die Gamerwelt hat gezeigt, dass man mit weit aus weniger Content und vielen Bugs trotzdem massig Kohle scheffeln kann. EA und Ubisoft machen das seit 15 Jahren vor. Quantität statt Qualität das leider durchaus Erfolg hat. Das wird GTA irgendwann auch treffen. Irgendwann kommt dann alle 2 Jahre ein neuer Teil.
 
Komisch, CDPR lässt sich alle Zeit der Welt, Cyberpunk fertigzustellen und Ubisoft hat TFBW um mehrere Monate verschoben, weil das Spiel schlichtweg nicht fertig war. Take Two sollte mal ehrlich sein, "Unsere Anleger werden ungeduldig und wie Anleger nun mal sind, haben sie die Aufmerksamkeitsspanne einer demenzkranken Eintagsfliege. Denen können wir also nicht erzählen, dass das Spiel später fertig kommt, die wollen jetzt Geld". DAS wäre immerhin nicht lächerlich.
 
@Kirill: also..., erstens sind "Anleger" überhaupt nicht ungeduldig und zweitens sind "Anleger" Miteigentümer. Daran kann es nicht liegen, wenn liegt es an der Geschäftsleitung weil sie glänzen will, aber mir als Aktionär ist ein Unternehmen was sich langfristig positiv entwickelt lieber als der Schnellschuss. Und was bedeutet "die wollen jetzt Geld"? TTWO ist kein Dividendentitel, ich kann sie also nur verkaufen. Es wäre also entweder toll wenn die Kundschaft weiterhin so zufrieden ist und dies erreiche ich nur durch die gleichbleibende Topleistung von Rockstar oder wenn die Aktie mal gut abrutscht und ich nachkaufen kann. Aber auch dabei lohnt sich der Einstieg ja nur wenn es weiterhin die Kracher gibt und nicht den eventuellen Schrott.

Also solltest Du Dich erstmal überhaupt mit der Materie beschäftigen, anstatt hier den Unsinn zu verbreiten. Desweiteren hat die Aktie noch nicht wieder ihr Allzeithoch von 2018 erreicht.
 
@Yepyep: Doch, "Anleger" sind ungeduldig. Zugegeben, ich weiß nicht genau, wie der Status bei Take Two ist aber bei EA & Activision ist lang bekannt, dass ein großer Grund, warum sie im Grunde Müll produzieren, wo Zahlungsmöglichkeiten eine größere Rolle spielen, als das Gameplay, die Anleger sind. Die wollen einfach nur Geld. Mehr davon, gern auch schnell und Nachhaltigkeit gibt's nicht. Dass DU als Aktionär lieber ein langfristig laufendes Unternehmen hättest, glaube ich dir gern. ICH würde genauso denken, aber die anderen denken halt net so. Die wollen einfach nur möglichst schnell möglichst viele Dividende und wenn der Laden irgendwann zusammenbricht, ist das anscheinend egal. Hey, man hat ja Kohle rausgezogen! Bitte beschäftige dich mit der Materie, eher du hier Unsinn verbreitest. Ich stütze meine Aussagen auf wohlbekannte Fakten. Du stützt deine, schätze ich mal, auf Wunschdenken die Menschen wären rational. Leider sind sie es nicht.
 
@Kirill: nun EA sehe ich auch eher kritisch, sie verkaufen Spiele nur wegen des Brands wie z.B. Battlefield...,FIFA.... Das sagt mir nicht zu aber ob da die Anleger das zu verantworten haben? Sie sollten die Chefetage austauschen.

Nochmal, beide Unternehmen zahlen keine Dividende. Es ist also im Sinne der Anteilseigner dass die Unternehmen gut laufen. Ich kann kein "Geld rausziehen" wo es keines gibt. Beide Unternehmen leidigen zur Zeit 30-40% unter ihrem Allzeithoch. Und beide könnten trotzdem noch zu hoch bewertet sein.
 
@Yepyep: Warum erklärst du mir das? Bin ich etwa einer der Anleger, die kurzfristigen Wachstum über langfristige Wirtschaftlichkeit stellen? Falls es nicht offensichtlich ist, nein, bin ich nicht. Ich halte es ebenfalls für 'nen ziemlichen Schmarrn, was da abgeht, aber das ist nun mal die Wirklichkeit. Wenn du jemandem erklären willst wie bescheuert es ist, erkläre es doch mal den beteiligten Chefetagen bzw. den Anlegern. Mir erklären ist Zeitverschwendung, ich stimme dir zwar zu, kann mehr aber auch nicht machen.
 
Lieber auf sinnvolle Inhalte konzentrieren anstatt auf Quantität. Für mich persönlich hat GTA 5 sich sehr schnell abgenutzt, es gibt praktisch keine Motivation die Welt zu erkunden.
 
"Ist heute so üblich" und wird von den Spielern (inkl mir) gehasst.
Lieber warte ich auf ein Spiel, als das ich soetwas wie Fallout 76 spiele.
Das können die behalten.
 
@Mixermachine: Der Erfolg von EA und Ubisoft zeigt, dass das ganze leider mehr als gut funktioniert. Für mich hat es auch Vorteile. Ich spare massig Geld. Kann an an zwei Händen abzählen, wieviele Spiele ich in den letzten 15 Jahren gekauft habe.
 
War hier vorhin nicht schon ein D4 Artikel zu Blizzard? Gehen denn nun alle den Weg von EA? Sorry das nächste Unternehmen dass sich ins Aus befördert mit diesen Methoden! Am besten direkt noch 20 DLC's je 40€ + 10€ Seasonpass im Monat! Damit die Kasse klingelt.... ähh verstaubt da sich die Coregamer alle abwenden....!
 
@SimpleAndEasy: Sie es wie bei Apple, wenn genug dumme Schafe folgen ist das egal, dass der Kern nicht mehr da ist ;)
 
@Cosmic7110: iPhones sind meiner Meinung nach die besten Smarphones.. aber der ganze restliche Apple Kram ist für die Füße... ein überteuertes MAC Book wird mir nie ins Haus kommen.. für das Geld bekommst nen super Gaming Rechner mit mehr als doppelter Leistung :)
 
@SimpleAndEasy: Nach deiner Schilderung müssten EA und Ubisoft schon lange pleite sein. ;-)
 
@Akkon31/41: Die Coregamer sind bei EA schon lange abgewandert und sie leben halt noch von den Casual Spielern die alle 3 Tage mal ne Stunde fifa daddeln, geht abwärts bei EA das weis jeder ;) Blizzard lebt jedoch ausschließlich von Coregamern, ist deren einzige Zielgruppe mit Titeln wie WOW, Diablo usw... wenden sich diese ab können die den Laden dicht machen.
 
@SimpleAndEasy: Also wenn ich mir die Gewinne von EA in den letzten Jahren anschaue, Abwärts ist nach meinem Stand was anderes. ;-)
 
Wenn die Inhalte dann KOSTENFREI später nachgeliefert werden, oder das "Basis" Spiel nur die HÄLFTE kostet, dann OK.
Sonst NEIN. Das ist vielleicht üblich, aber trotzdem eine bei den Kunden allseits unbeliebte Geschäftspraxis. Nur weil es "alle" machen, ist es noch lange nicht gut.
 
@pcfan: Also die Umsätze der großen Publisher zeigt, dass diese Geschäftspraxis bestens funktioniert. ;-)
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