Ersetzbar: Risiko wächst weiter, durch Digitalisierung Job zu verlieren

In einer neuen Studie zeigt sich, dass der Trend zur Digitalisierung in ei­ni­gen Berufsgruppen immer öfter zum Stellenabbau führen kann. Neue Tech­no­lo­gien erhöhen vor allem bei Helferberufen das Risiko immer weiter, teilweise oder vollständig ... mehr... Roboter, Raumfahrt, Japan, JAXA, Kirobo Bildquelle: Kirobo Project Roboter, Raumfahrt, Japan, JAXA, Kirobo Roboter, Raumfahrt, Japan, JAXA, Kirobo Kirobo Project

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Bin dafür so zu verfahren wie mit allem, was (vermeintlich und angeblich) Jobs vernichtet: Verbieten. Hat bislang auch immer super geklappt.
 
@Memfis: In China wollten sie damals tatsächlich die Eisenbahn verbieten, damit nicht so viele Lastenträger arbeitslos werden.

--> Die Eisenbahn war am meisten verhasst, von allem was die Engländer nach China brachten.
Kein Scherz!

Ähnlich sinnvoll ist es, wenn man heute 'Helferberufe' künstlich erhalten will, anstatt diese schlechtbezahlten, niederen Tätigkeiten von Maschinen machen zu lassen.
 
@rw4125: Das Problem ist, dass die Minderqualifizierten, deren Jobs hauptsächlich in Frage stehen, so gut wie gar nicht für die bleiben Jobs fit gemacht werden (können?) und in die Langzeitarbeitslosigkeit abrutschen. Diesen kann und will man in westlichen Demokratien natürlich nicht die demokratischen Rechte nehmen, mit den gesellschaftlichen und politischen Folgen, die wir derzeit täglich in den Nachrichten sehen.
 
@rw4125: Naja, in Deutschland hat man nach Umstieg von Dampfloks auf Diesel oder Elektro die Heizer auch in denen mitfahren lassen, obwohl sie da nichts zu tun hatten... Dass in anderen Ländern man gleich an ein Verbot der Eisenbahn dachte um irgendwelche obsoleten Arbeitsplätze zu schützen, ist jetzt also nicht soo sehr überraschend.
 
"wo Jobs wegfallen, entstehen auch neue"

Aber nicht im gleichen Maß, ansonsten wäre die Automatisierung nicht "Wirtschaftlich".

Immer diese abgedroschene Mär, die unwahrer nicht sein könnte.
 
@KarstenS: Insbesondere da die neuen Jobs i.d.R. eine höhere Qualifikation erfordern und man damit höheres Gehalt zahlen muss (noch).
 
@KarstenS: Was ist mit den 90% der Bevölkerung die noch vor wenigen hundert Jahren alle in der Landwirtschaft gearbeitet haben?

Sind da auch keine neuen Jobs entstanden?
 
@rw4125:

Da gab es einige Kriege dazwischen bis heute, welche die Bevölkerung dezimierte.
Der Rest hat sich dann mehr zu Städtern entwickelt, weil der Anreiz in der Fabrik mehr zu verdienen größer war und heute zu Bürohockern. Einfach auch, weil dann der Gedanke entstand, mein Kind soll was besseres werden als ich.

Gut der Gedanke ist heute zu 60 Prozent wieder rückläufig. Da kann man bald froh sein, wenn das Kind noch ein wenig von den Eltern was mitbekommen hat.
Wenns zwei Daddelköppe waren, wird es eben ein Internet süchtiger Zmombie, der sich im Straßenverkehr vielleicht wegzaubert.
Bleiben mittlerweile immer öfter welche an Straßenbahnen, Bussen oder LKW hängen, weil sie die Fahrzeuge weder sehen noch hören.
 
@rw4125: Aus den Bauern sind aber keine Traktorspezialisten oder sonstige Techniker geworden, welche die Maschinen konstruieren oder warten, die den modernen Ackerbau erst möglich gemacht haben. Von den Wissenschaftlern in den Laboren, die Dünger und neues Saatgut entwickeln sprechen wir hier noch gar nicht.
 
Ersetzen durch Roboter wird wohl weniger der Fall sein (Stichwort: Kündigungsschutz).
Keine Neueinstellungen - dürfte für die Arbeitgeber wohl der billigere und
schmerzfreiere Weg sein.

Läuft zwar auf das Gleiche hinaus, aber es trifft (wie immer bei Veränderungen in der
Wirtschaft) primär die Unqualifizierten....und dafür ist jeder selbst verantwortlich.
 
@Selawi: Was machst du mit denen die einfach nicht in der Lage sind ein Abitur zu schaffen. Willst du die wirklich alle abschreiben. Wenn es keine Akzeptable Lösung für diese immer größer werdende Bevölkerungsschicht sehe und die mal sauer werden gute Nacht Deutschland.
 
@Selawi: Es gibt meiner Meinung nach, !unqualifizierte" und Personen mit eher geringer Schulbildung. An den Haaren herbei gezogenes und übertriebenes Beispiel, oder auch nicht...

30 Jahre alt, Studium in BWL und mittelamerikanische Hochkulturen und... Taxifahrer...
20 Jahre, abgeschlossene Berufsaubildung als KFZ-Mechaniker, wechselt mi 25 Jahren in einen KFZ Betrieb, welcher sich auf eAuto spezialisiert hat.
Tja, besagten KFZ-Mechaniker, den Dachdecker, den Maurer, die Schneiderin , den Krankenpfleger, die... diese Leute braucht man irgendwie, während besagter BWLer, mit seiner hohen Bildung, eben Taxi fährt.
Oder um es anders zu formulieren, Bildung ist nicht alles und ich denke das es etliche Berufe mit eher geringerem erforderlichen Bildungsniveau, dafür aber z.B. handwerkliche Geschick und Sachverstand, möglicherweise von Digitalisierung viel weniger betroffen sind, als die mit 1 oder 2 Bildungsstufen höher.
 
@Lastwebpage: das ist das Schöne daran, es gibt eine Menge an Tätigkeiten und Fähigkeiten die man technologisch umsetzen kann. Da werden sich noch eine Menge Leute umschauen. Gerade auch unter den "hochqualifizierten" Arbeitnehmern.
 
Der Gerät wird niemals müde!
Der Gerät schneidet Fleisch von die Fleisch!
 
@xap: und der Gerät wird die Menschheit ersetzen
 
@ExusAnimus: Menschen gut Duracell
 
@ExusAnimus: Hey 2 Mensch machen in Deutschland im Schnitt 1,4 Mensch... und dann manch Mensch reden von Nix immigration .. Der Mensch je intelligenter desto weniger Mensch produziert er... nennt es intelligent. Der mensch braucht Gerät nicht um Mensch zu ersetzen.. dazu nutzt er schon das Gerät welches schon seit jeher auf dem Hals sitzt..

Nicht das Gerät ersetzt Mensch sondern Mensch ersetzt Mensch durch Gerät weil Mensch mehr Geld ohne Mensch will... Gerät kann man absetzen, Mensch nicht..

Was ist die Superlative?

Arbeit durch Grafikkarte(Gerät bald mit KI) = Geld 'verdienen'.

Und Mensch der durch Gerät ersetzt wird, träumt davon selbst genug Gerät zu haben um selbst Mensch zu ersetzen... und verteidigt dies gegen alle Argumente auf seiner sozialen Ebene Mensch..

Das ewige Missverständmis zwischen 'Sein' und 'Haben'.... ist 'menschlich' nicht 'gerätlich'.
 
@tommit: eines von vielen Beispielen:
https://arbeits-abc.de/anzeichen-von-hoher-intelligenz/
 
@Druidialkonsulvenz: Also sollte meine Unordnung auf dem Schreibtisch denn tatsächlich ein Zeichen meiner Intelligenz sein, dann ist Stephen William Hawkings IQ vergleichweise nur ein Kindergeburtstag...

Deshalb habe ich hier hauchzarte Zweifel..
 
@tommit: es muss ja nicht zwangsläufig jeder Faktor einer solchen Auflistung zutreffen.
Und dann ist da ja noch der Dunning-Kruger-Effekt, das hinterlistige kleine Biest ;)
-> https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt
 
Das Problem ist, dass das Unternehmen durch Roboter zwar effizienter arbeitet und mehr Gewinn macht, aber die (jetzt nicht mehr) Mitarbeiter nichts davon haben. Man braucht dann also zwingend ein bedingungsloses Grundeinkommen.
 
@BigSword: Und wer bezahlt das bzw die Steuern die dafür nötig sind?
 
@BigSword: die mitarbeiter SOLLEN ja auch nix von haben...schließlich dreht sich doch ALLES um gewinnmaximierung und "shoreholder value" ...wie sich das in einer wirtschaftsdiktatur -die wir zweifelsohne haben- gehört ;)
 
Und weiterhin wird untern Tisch gekehrt, daß Maschinen kein Geld ausgeben. Wer soll denn die ganze Produkterei kaufen?

Ach ja, wir sind ja Exportweltmeister oder, ehrlicher formuliert, seit Jahrzehnten des Wirtschaftens nicht mächtig. Ich vergaß.
 
@RalphS: Bereits Henry Ford sagte:"Autos kaufen keine Autos"… Ein Mensch und Unternehmer mit Weitblick!
 
Leute, denkt mal vernünftig.
Wir könnten dringend mehr gut ausgebildete Fachkräfte brauchen.

Ich denke da nur an die Bereiche:
* Ingenieurswesen & Technik
* Wissenschaft & Forschung
* Medizin & Gesundheit
* Reisen & Freizeit
* Kunst & Unterhaltung
* Gesellschaft & Soziales
* Informatik & Blockchain
* Schulwesen & Ausbildung

--> die Liste könnte man endlos fortsetzen.

Nur, was man immer mehr braucht sind irgendwelche Fachkenntnisse und Fertigkeiten.
Ohne die wird's nicht gehen.

Es ist doch gut, dass uns Maschinen gerade die niederen, stupiden, schlecht bezahlten Jobs abnehmen.

--> Genau davon kommen unsere Produktivität und letztendlich unser Wohlstand!
 
@rw4125: Genau, stellen wir die Pyramide auf den Kopf und fangen mit der Spitze an. Wer braucht schon Fundamente? Am Ende haben wir dann fünfhundert Bücher, wo drin steht,wie wir's machen müßten, aber niemanden, der das umsetzen kann.

Wir können's natürlich so angehen wie schon mal versucht: Einfach alles unter IQ 130 aufknüpfen. Problem gelöst.
 
@rw4125: Das hört sich jetzt zwar böse an, aber es gibt auch noch von Natur aus weniger intelligente Leute, denen es am gewissen komplexen Denken fehlt, um in den genannten Fachbereichen tätig zu werden. Was soll man mit denen machen? Auf die Straße setzen? So wie ich das mitbekomme, verlagert sich ein Großteil der Berufe in Zukunft in den mathematischen/naturwissenschaftlichen Bereich. Da wird es für viele Leute künftig dann ganz schön unangenehm bei der Jobsuche wenn die "einfachen" Tätigkeiten von Maschienen besetzt werden.
 
@rw4125: Wissenschaft und Forschung stimmt noch halbwegs, aber der Rest? Es geht ja nicht darum das ALLE eines Berufszweiges arbeitslos werden, es wird schon langen wenn aus X nur noch eine Handvoll werden.
 
Ich finds gut. Die Produkte und Dienstleistungen sind ja immer noch vorhanden. Daher ist es eine Frage der Politik dafür zu sorgen, das dieser Weiterhin im selben Maße bei der nun arbeitslosen Bevölkerung ankommen. SOllte sich die Bevölkerung eine Regierung wähle die nicht dafür sorgt, hat sie selbst schuld.

Im Prinzip ist die technische Entwicklung positiv zu betrachten. Es müssen nur die sehr eingefahrenen Rahmenbedingungen verändert werden. Wie es schon häufig der Fall war. Und nie ist es ruhig verlaufen. Aber so ist das halt...
 
Es ist doch so dass das Leben aus lernen besteht. Wird etwas automatisiert stehen die auf der Straße die dich der persönlichen Weiterbildung verweigern.
 
@Wolfi_by: "Weiterbildung" klingt aber auch viel schöner, als es ist. Ein Metall-Facharbeiter in Deutschland freut sich sicher, wenn er nach 30 Jahren, seinen Job an eine Firma in China verliert und im Arbeitsamt eine "Weiterbildung" zum Callcenteragenten mit Mindestlohn angeboten bekommt. Be Verweigerung wird das Geld sofort gestrichen.
 
@Kobold-HH: Dann hätte er vielleicht nicht 30 Jahre denn Herrgott einen guten Mann sein lassen sollen
 
@Wolfi_by: Stimmt. Die Menschen, die 100% damit zu tun haben, ihren Lebensunterhalt zu erwirtschaften, können auch gerne auf ihr Privatleben verzichten, und Haus und Familie Ignorieren und sich weiter darauf konzentrieren, einen Mehrwert am Arbeitsmarkt zu generieren. Man weiß ja nie, was morgen kommt. Schon morgen können Sprachkenntnisse in Chinesisch als Wettbewerbsvorteil gelten, damit man seinen neuen Firmeneigner besser versteht. Selbst Schuld, wer heute nicht schon chinesisch lernt oder in Bitcoins investiert...

Neoliberaler Kapitalismus frisst mehr Menschen, als die Weltkriege des 20. Jahrhundert zusammen es je gekonnt hätten.
 
@Kobold-HH: sorry... Was für ein Blödsinn... Jeder, auch ich, muss damit rechnen morgen auf der Straße zu stehen... Wenn ich nun auf dem Stand zum Ende meiner Lehrzeit stehen bleibe kann ich nicht damit rechnen wieder Arbeit zu finden... Und das hat mit China nix zu tun sondern damit dass ein neuer Arbeitgeber sieht dass persönlicher Einsatz vorhanden ist... Ich würde keinen einstellen der vor 30 Jahren seine Lehre gemacht hat und in der Zwischenzeit nix... Und übrigens... Fortbildung zahlt der Arbeitgeber... Das ist nämlich das gute in unserer sozialen Marktwirtschaft
 
@Wolfi_by: Aber nur wenn er dich auf eine Fortbildung schickt und genau das tun die meisten Arbeitgeber nicht, es kostet Geld. Da soll man gefälligst selbst mit geknackten Programmen die Braindumps auswendig lernen, das auch ja nur einmal die 160 Dollar für die nötige (Re)Zertifizierung bezahlt werden müssen. Ob man das dann auch verstanden hat ist egal.

In welcher Traumwelt lebst du?
Bspw. Work-Life-Balance, der größte Schwachsinn überhaupt! Dank Firmenhandy, Firmenlaptop und BYO (bring your own mobile) ist die Arbeitsdrohne auch nach Feierabend noch bestens zu erreichen. Privatleben, das gibt's nicht mehr. Komm mir jetzt nicht mit irgendwelchen Modellversuchen von Daimler, wo Emails nach 17:00 nicht mehr weitergeleitet werden. Nicht Umsonst ist Burnout mittlerweile eine der häufigsten psychischen Erkrankungen und einer der Hauptgründe für lange Ausfallzeiten von Arbeitnehmern.
Man hat mich auch schon mal per Messenger eines sozialen Netzwerkes, bei dem ich nicht mehr bin, im Sommerurlaub angeschrieben, um die Planung für nächste Woche durchzugehen, wenn mein Urlaub vorbei ist...

Es ist entgegen der Meinung vieler Arbeitgeber eben keine Freizeit, wenn ich 5h am Tag im Auto sitze, oder einige Stunden im Flugzeug, um zu meinem Einsatzort zu kommen, es ist auch keine Freizeit von Montag bis Freitag nach "Feierabend" im Hotel zu Hausen, hunderte bis tausende Kilometer von zu Hause entfernt.
 
@Dr. MaRV: sorry... War mir jetzt zuviel... Schön nach dem ersten Absatz... Klar sind immer die anderen schuld... Sind ja alles Idioten und man selber ist der king...
 
@Wolfi_by: Der größte King bist offenbar du selbst, jedenfalls scheinst du das zu denken. Du widersprichst dir permanent selbst, nur als Hinweis, falls dir das nicht auffällt. Dadurch wirkst du nicht nur ungebildet sondern auch lächerlich.
 
@Dr. MaRV: alles klar
 
@Wolfi_by: nun, 90% SIND Idioten.
 
Zitat: "Wie die Studienmacher betonen, sprächen die Ergebnisse dafür, "dass die Befürchtungen eines massiven Beschäftigungsabbaus im Zuge der Digitalisierung dennoch derzeit unbegründet sind". Man müsse ganz klar betonen, dass durch Digitalisierung und Automatisierung zwar Tätigkeiten wegfallen, allerdings auch neue geschaffen werden. " --- Die Frage müsste doch jetzt sein: "Können die Menschen, deren Tätigkeiten durch D&A wegfallen, auf Arbeitsplätzen eingesetzt werden, die durch D&D geschaffen werden? Ansonsten erfüllen sich doch alle Befürchtungen.
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