Globales Bitcoin-Mining frisst bereits mehr Strom als 159 Länder

Bitcoin boomt schon seit Jahren und immer mehr Leute springen auf den Krypto-Währungszug auf. Was allerdings im Rahmen des immer re­chen­in­ten­si­ve­ren Minings oft außer Acht gelassen wird, sind die Kosten für die Umwelt. Britische Forscher haben daher nun den globalen mehr... Energie, Strom, Leitung, Smart Grid Bildquelle: Ian Muttoo / Flickr Energie, Strom, Leitung, Smart Grid Energie, Strom, Leitung, Smart Grid Ian Muttoo / Flickr

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Ein Irrsinn der seines Gleichen sucht.
 
@Zwerg7: Da du die sache sehr genau verstanden hast, brauche ich nicht weiterzusuchen.
 
@Zwerg7: Was meinst du jetzt konkret? In Kryptowährungen einsteigen?, bei den Bitcoin-Werten nicht in Kryptowährungen einsteigen?, den Artikel? oder möglicherweise: wie wenig Strom manche Länder heute verbrauchen?
 
@elbosso: Was ist daran so schwer zu verstehen? Hier wird aus reiner Raffgier (minen) Kryptowährung generiert, ganz egal welche Folgen das hat. Der Umweltaspekt fehlt in deiner Aufzählung. Da hättest du aber auch von selbst drauf kommen können.
 
@Zwerg7: Also nichts anderes, als alle anderen Möglichkeiten Geld zu erwirtschaften... Im Westen nichts Neues.
 
@Kobold-HH: Doch, es ist etwas anderes. Hier wird gerechnet um des Rechnens Willen. Blockchain ist super, verifiziert are Transaktionen sind super, Smart Contracts sind super, aber Proof of Work ist eine Schnapsidee. Bei allen anderen Stromverschwändungsorgien kommt irgendetwas dabei raus.
 
@Zwerg7: Irrsinn hat man schon gesagt, als der Bitcoin bei 1 Dollar stand. Und dann bei 10. Und dann bei 100. Und bei 1000 auch.
Inzwischen steht er bei über 8000.
 
@feinstein: und wenn er bei eine trilliade euro dollar stehen wuerde... ist es irrsinn. wir verschwenden fuer imaginaere tauschwaren wertvolle ressourcen und geben einen scheiss auf unsere natur!
 
@laforma: Oder verschwenden wertvolle Ressourcen für Beiträge unter Newsseiten, wovon man ausgehen darf das 99,9% der Leser des Userbeitrags unbeeindruckt drüber hinweglesen ;-). Energieverschwendung, besonders der Bequemlichkeit wegen, findet gerade in Industrienationen zu hauf statt.
 
@Motverge: Das absolute Ende der Argumentation ist, dem gegenüber das Argumentieren vorzuwerfen. Es macht Sinn Irrwege zu diskutieren, vor allem dort, wo interessierte darüber lesen.
 
@laforma: Was macht Bitcoin mehr imaginär als normales Geld?
 
@Zwerg7: Deswegen wird Bitcoin langfristig von einer anderen Coin abgelöst werden, die ohne das rechenintensive 'Proof of Work' auskommt.

Alternativen gibt es viele.
Wer diese bessere Kryptowährung frühzeitig kauft, wird wohl recht reich werden.
 
Sag ich doch. Völlig sinnlos und ein purer Umweltskandal.

Da werden auf der einen Seite Leute zu sparsamen Kühlschränken und Fernsehern wegen ein paar kWh Ersparnis gedrängt.

Und auf der anderen Seite lässt man weltweit halbe Rechenzentren Tag und Nacht wegen ein paar virtuellen
Währungen rechnen. Und wegen den Strompreisen boomen sie ja gerade in den sowieso schon "dreckigeren" Ländern.

Als würde eine normale Währung nicht reichen.
 
@andi1983: Genau, andi so ist das!
 
@andi1983: Ich glaube nicht, dass es dieselben sind, die sparsame Geräte kaufen und zugleich Bitcoins minen. Ausnahmen bestätigen die Regel ^^
 
@andi1983: Ich weiß noch, dass vor etlichen Jahren einmal der Stromverbrauch für eine Google-Suche berechnet wurde, der damals auch vergleichsweise hoch und unverhältnismäßig erschienen ist. Allerdings spart man sich durch neue Technologien so viele Ressourcen (Autofahrt in Bibliothek, bessere Entscheidungen durch Wissenszuwachs, etc.), dass der Verbrauch amortisiert wird. Wenn Bitcoins zum Geldverdienen taugen - und das machen sie offenbar - dann spricht aus meiner Sicht mehr dafür, als andere materielle Güter zu produzieren, die dann analogen Abfall produzieren.
 
@elbosso: Die Rechnung mit dem Stromverbrauch kenne ich. Ich glaube für eine Suche kann eine 40-60 Watt Glühlampe 20 Minuten leuchten.

Aber bei dem Beispiel geht es ja nicht um den Wissenszuwachs, sondern nur um eine weitere(sinnlose Währung).
Unsere Hauptwährung alleine würde den Zweck genauso erfüllen.

Und dann brauchen die zuständigen Politiker nicht als Beispiel auf Dieselfahrzeuge und Co. schauen, wenn weltweit die Kraftwerke und darunter sicher viele Kohlekraftwerke, weil es anders nicht geht, dann Vollauslastung wegen mitunter solchen Serverfarmen haben.
 
@andi1983: Sinnlos wäre die Währung nur wenn sie Keiner nutzen würde. Also so pauschal kannmandas nun nicht ab tun.

Und was tun die Menschen um an Gold zu kommen? Quecksilber verseuchte Landstriche in normalerweise fruchtbarer Natur. Man könnte nun sagen ok, aber Gold kann man anfassen. Das ist aber nur für diejenigen interessant die wirklich Schmuck kaufen und es dann in der Hand halten aber nicht für Diejenigen die eben halt mit dem Wert von Gold an der Börse spekulieren. Das andere ist, das bischen Gold das man da raus holt, recht wenige kleine teils Millimeter große Nugets, dafür wirklich eine verseuchte Landschaft wie auf einem fremden Planeten zu hinterlassen, ist es das wert?
 
Was niemand hier zu verstehen scheint. Man erzeugt mit der rechenleistung keine neuen Coins, diese bekommt man nur als Belohnung.
Man bearbeitet die Transaktionen und verifiziert diese.
 
@Alexmitter: Das mag ja alles sein, aber der Stromverbrauch wird dadurch nicht weniger , oder?
 
@Zwerg7: Denkst du banken verbrauchen keine Energie wenn sie transaktionen verarbeiten?
 
@Alexmitter: Nun vergleichst du aber Äpfel mit Birnen. Klar verbrauchen Banken auch Energie, wie Google und alle großen Rechenzentren. Aber minen ist nochmal etwas anderes.
 
@Zwerg7: Du verstehst die Blockchain nicht. Minen findet nicht getrennt von den Transaktionen statt. Man kann nur Minen, wenn man Transaktionen bestätigt. Das geht Hand in Hand.
 
@mil0: Außerdem wird man Blockchain bald in vielen weiteren Bereichen wiederfinden. Sicherheit und Integrität geht halt derzeit mit Aufwand einher.
 
@Zwerg7: Nein Minen ist nichts anderes. Man bearbeitet transaktionen und bekommt dafür eine Belohnung.
 
@mil0: Ja klar. Aber damit man nicht mal eben an einem Nachmittag eine falsche und längere Blockchain mal eben neu berechnet und verteilt, ist der Proof of Work notwendig. Und dieser erfordert diese exorbitanten Energiekosten. Und diese liegen *weit* über den Transaktionskosten einer normalen Überweisung. Aber da muss der Bitcoin-Fanboy wohl erst selbst die derzeit rund 50 Euro pro Überweisung zahlen müssen, bevor ihm das bewusst wird.
 
@Niccolo Machiavelli: Der durchschnittliche Fee beträgt 7$. Wenn man seine Transaktionen zeitoptimiert, dann sind es 200 Satoshi. Klar soll das nicht das Ziel sein. Gefordert wird von der Blockchain ja, dass es günstige Transaktionen und kurze Transaktionen bieten soll. Davon entfernt man sich im Moment. Aber es gibt genug herausfordernde Altcoins, die beides besser machen. Ich bin kein Fan. Ich versuche nur den ein oder anderen Euro Profit zu machen. Wenn dabei die blockchain langsam den Alltag eines Jedermann findet, dann soll das ja auch kein weiterer Nachteil sein. Sobald ich merke, dass es ein Paradigmenwechsel gibt, dann werde ich Bitcoins nicht mehr halten und mein Portfolio der anderen Coins erweitern. Ich bin auch kein Fanboy von Wertpapieren und würde sie handeln, falls der Handel so friktionslos (nicht manipulationslos, denn das ist er definitv) laufen würde.
 
@mil0: Die Fee mag 7 Dollar sein. Die Energiekosten liegen bei > 50 Euro.

Und ich glaube, du hast noch nie Aktien gehandelt, um deren "Friktionslosigkeit" zu erleben. Ansonsten kann ich mir dein Urteil nicht erklären.
 
@Niccolo Machiavelli: die niedrige Friktion war auf bitcoin und die anderen top 15 coins bezogen. Kaum gesetzliche Bestimmung und relativ liquide in den "üblichen" Größen für kleine Privatinvestoren.
 
@Alexmitter: Eine Bank braucht keine GPU um Transaktionen durchzuführen. Oo
Die Rechenleistung (und damit der Energiebedarf) der Bank um eine Transaktion zu bearbeiten ist winzig, da nur ein paar bytes an Daten hin und her geschoben werden.
 
@Aerith: "Eine Bank braucht keine GPU um Transaktionen durchzuführen."
Nun, ein Coprozessor der schnell bei Mathematischen Berechnungen ist reicht aus, eine GPU ist ja nichts anderes, und genau das haben auch Banken.
 
@Alexmitter: Was ich meinte ist die Leistungsklassifikation. Während deine Hardware bei Bitcoin was weiß ich wie lange an einem "proof of work" für eine Transaktion herumpimmelt hätte die selbe Hardware bei einer realen Bank vermutlich tausende wenn nicht 10.000e Transaktionen berechnet.
 
@Zwerg7: Die Frage ist eher womit man das vergleicht. Was kostet die herkömmliche Transaktion von Geld im Vergleich. Erst dann kann man da etwas zu sagen. Obwohl ich hier eher glaube, dass das mining hier eher der Treiber ist ...
 
@Alexmitter: Faktisch hast du recht, praktisch würde Bitcoin ohne Proof of Work und den daraus resultierenden Belohnungen aber nicht funktionieren.
 
"In der Liste der aufgeführten Länder finden sich kleinere Länder wie Island, Kroatien, Serbien und fast alle afrikanischen Staaten."

"Mit Irland und der Slovakei sind aber auch EU-Staaten mit auf­ge­führt..."

Und Irland ist kein "kleineres Land"? Irland hat 4,7 Mio Einwohner... Serbien über 7 Mio... Das verdreht die Tatsachen... Was macht den Unterschied zwischen einem EU und nicht EU Land beim Stromverbrauch?

Kroatien ist übrigens auch EU Mitglied... Wer schreibt nur so einen Unsinn?

Wenn man keine Ahnung hat... Ich sage nur Dieter Nuhr...
 
Und alle kleinen Miner zuhause benutzen die Hardware im Moment schlicht und ergreifend als Elektroheizung, was also einem Wirkungsgrad von satten 100% entspricht.
Irrsinn sind alle anderen elektrischen Heizungen die nicht noch nebenher Blockchains berechnen.
 
@Johnny Cache: Es stellt sich halt die frage ob die unterstüzung von boinc-Projekten (also jetzt nicht unbedingt SETI) dann nicht sinnvoller wäre.
 
@Bautz: Vermutlich, aber Blockchains sind schon mal deutlich besser als gar nichts.
 
@Bautz: schau dir mal GRIDCOIN an
 
@Johnny Cache: Klar, in Indien brauche ich auch eine Heizung. Überhaupt jedes Land der Welt braucht eine Heinzung.
 
Oha. Was ist denn jetzt die größere Augenwischerei? Krypto-Währungen oder Elektro-Fahrzeuge?! Ich bin mir nicht sicher welcher Irrsinn mehr an Lügen beinhaltet.
 
@MaloRox: Keines deiner Beispiele beinhaltet Lügen. Es gibt zu beiden fundierte Fakten, die du bestimmt schonmal grob überflogen hast.
Ich vermute mal, dass du richtig überle Sache über diese bösen Elektrofahrzeuge in einem sehr glaubhaften Facebook-Post gelesen hast und außer Acht lässt, was Elektro-Fahrzeuge sind.
Denk doch einfach mal bei der nächsten Zug- oder U-Bahn-Fahrt darüber nach.
Falls du nun richtig gespannt bis und die mehr Wissen aneignen möchtest, dann informiere dich doch mal über Öl-Förderung und Wirkungsgrad.
 
An alle Hacker bereitet bitte diesen Wahnsinn ein Ende!
 
@vukojarob96: Meinst du die Menschheit?
 
@spackolatius: Nein den Wahnsinn mit den Bitcoins
 
@vukojarob96: Ja genau die Hacken sich dann in den Bitcoin....oder so -.-
 
"Von Nachhaltigkeit kann bei Kryptowährungen also keine Rede sein" <-- Diese Behauptung ist Falsch!
Es wäre vom Autor nett gewesen den Unterschied von POW und POS zu bedenken bevor er alle Kryptowährungen über einen Kamm schert. Auch darf hier nicht verwechselt werden das die Energie nicht zur Blockerzeugung verbraucht wird sondern zur Konsensfindung (sonst hätte es in den ersten Stunden keine Bitcoins gegeben) Nur einen Block in der Kette zu erzeugen ist nicht viel Rechenaufwand, zu entscheiden wer dies tun darf (und dafür die Belohnung erhält) ist der Knackpunkt!
 
Ich denke hier fehlt eine ganz entscheidende Betrachtung. Hinter jeder realen Währung steht eine Wirtschaftsleistung, die den Wert der Währung definiert. Diese Leistung muss erbracht werden. Sei es durch Industrie, Dienstleistung, Handwerk, Börsenhandel oder was auch immer. All das kostet natürlich Strom.
Wenn also Bitcoins bei der Erwirtschaftung genau soviel Strom verbrauche wie das UK, müsste man den Wert eines Bitcoins mit dem Wert eines Britischen Pfunds vergleichen.
Oder eben den Stromverbrauch und durchschnittlichen Wert der Währungen der aufgelistetet Ländern. Auf diese Weise könnte man die Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und was weiß ich noch alles des Bitcoins ermitteln.
 
Bitte zu bedenken: Das bezieht sich nur auf Bitcoin Mining. Mittlerweile gibt es jedoch mehr als 1000 weitere Cryptowährungen. Jemand sollte mal ausrechnen, was das ausmacht. Allein was Ethereum und Scrypt-Währungen wie Litecoin betrifft.

Bitcoin ist doch ein Dinosaurier, total veraltet, nicht mehr zeitgemäß, ein PoC. Das Ganze hat sich verselbstständigt. Woran es liegt: Die Gier.

Schaut doch mal den Bitcoin Irrsinn an:

Die Blockchain liegt mittlerweile bei mehr als 150GB. Wenn man autonom über Wallet Bitcoins versenden und emfpangen möchte, muss man mal eben 150GB dafür opfern, und das wird immer mehr und mehr. In ein paar Jahren sind wir bei 1TB. Wo soll das hinführen?

Die Gebühren für Überweisungen und Transfers sind mittlerweile so hoch, dass es weh tut. Ich habe zB gestern eine Software mit Bitcoins erworben, ca. 200€ plus 14€ Gebühren.

Alternativ darf man sparen und dafür Tage oder Wochen auf die Durchführung der Transaktion warten. Falls es überhaupt klappt.

Und ja, der Energieverbrauch ist größtenteils schwachsinnig, er dient zum Rätsellösen, weil man sich das so ausgedacht hat. Als ob es keine Rolle spielen würde. Dabei wäre das nicht notwendig. All die Energie für nichts und wieder nichts.

Darüber hinaus gibt es auch Sicherheitsprobleme und was die Anonymität betrifft, die muss erst mühsam hergestellt werden, da das System per se das Gegenteil von anonym ist. Dezentralisierung auch Fehlanzeige. Bitcoin bietet mittlerweile nichts mehr von dem, was man von so einem System erwarten würde.

Dass dieser Mist noch immer an erster Stelle steht, ist absurd. Erst jetzt, nach so langer Zeit, spalten sich Alternativen ab, die diese Probleme angehen. Das zeigt, wie träge das ganze System ist.
 
Und das "Echte" Geld drucken und Prägen verschlingt kein Strom und ist Total umweltbewusst da man keine Ressourcen wie Bäume und Kupfer, Aluminium, Zink, Zinn usw.

Wenn das noch mit in die Statistik einfliesst und dann der Bitcoin auch dann noch sehr schlecht abschneidet sieht es schon anders aus!
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