Angeguckt - Star Trek: Discovery startet Reise in die Mittelmäßigkeit
Zur Handlung selbst wollen wir an dieser Stelle aus Spoiler-Gründen nicht viel verraten. Man kann allerdings feststellen, dass sich Star Trek hier sehr weit von seinen Wurzeln entfernt. Das liegt daran, dass man hier eine andere und zeitgemäße Serien-Erzählstruktur gewählt hat.
Bei Serials wird hingegen über eine oder sogar mehrere Staffeln eine zusammenhängende Story erzählt, Produktionen wie Homeland oder Game of Thrones sind hier zwei von vielen Beispielen. Zwischen diesen beiden Genres gibt es zwar keine strikte Trennung, es sind im Prinzip alle nur erdenklichen Mischformen möglich.
Populär sind aber seit Jahren vor allem die Serials, denn diese halten die Zuschauer länger bei der Stange und geben auch den Machern und Autoren mehr Möglichkeiten sich kreativ zu entfalten und tiefgründige Geschichten erzählen zu können. Dem letztgenannten Punkt verdanken Serien den mittlerweile so exzellenten Ruf, sie haben auch immer mehr Hollywood-Größen ins früher so verpönte Fernsehen gelockt.
Gewöhnungsbedürftig: die neuen Klingonen
Und Star Trek: Discovery ist ein astreines und pures Serial, was vielen Veteranen sauer aufstoßen dürfte. Uns gefällt das allerdings, auch wenn sich die Geschichte bisher erst entfalten muss.
Denn bisher wissen wir nur, dass sich ein Konflikt zwischen der Föderation und den Klingonen anbahnt bzw. bereits begonnen hat. Ob das spannender wird als in den eher vorhersehbaren ersten beiden Folgen, wird sich erst zeigen, derzeit fehlt Discovery noch (viel) Tiefe.
Apropos Klingonen: Diese sind seit dem Auftauchen der ersten Bilder umstritten und werden entsprechend heiß diskutiert. Die Masken sind aufwändig, aber auch ungewohnt, auch die Kostüme selbst sind nicht gerade jedermanns Sache. Wir haben uns daran jedenfalls noch nicht gewöhnen können, hoffen aber, dass sich dieser Effekt noch einstellt.
Zum Thema "Effekt(e)" noch ein zweites Apropos: Diese sind für eine TV-Serie fantastisch, der so genannte Production Value ist enorm hoch. Viel Abstand zu einem Kinofilm besteht bei Discovery jedenfalls nicht. Das finden wir gut, denn eines sollte klar sein: Zum sympathischen Trash der Star Trek-Anfänge gibt es definitiv kein Zurück.
Das stört uns nicht, eher im Gegenteil. Nicht umsonst sind Marvel-Helden derzeit so populär: Denn es sind zwar Superhelden, aber mit Fehlern, einige sind zutiefst gebrochen, ja eben menschlich. Derartige Grautöne passen in die aktuelle Zeit, ein "altes" Star Trek kann und darf es nie wieder geben.
Was uns stört ist die Mittelmäßigkeit, an der die neue Star Trek-Serie in vielerlei Hinsicht leidet. Man hätte so manches noch radikaler durchziehen können, auch auf die Gefahr, Traditionalisten zu verschrecken. Bei der Besetzung und Handlung kann man an vielen Stellen den Willen der Macher erkennen es allen recht machen zu wollen, auch schauspielerisch sind wir bisher schwer enttäuscht.
Aber: Pilotfolgen sind nicht immer ein Gradmesser für den weiteren Verlauf einer Serie. Deshalb sind wir vorsichtig optimistisch, dass sich Discovery noch steigern kann. Eines sei allerdings auch betont: Gelangweilt haben wir uns bei den ersten zwei Folgen nicht. Aber es wäre eben auch mehr drin gewesen.
Serial gegen Procedural
Hierzu eine kurze Erklärbär-Passage: Im Wesentlichen kennt die Serienwelt zwei unterschiedliche Formen, wie man eine Produktion erzählt: So genannte Procedurals und Serials. Erstere sind das, was Star Trek früher stets ausgemacht hat: Die Enterprise kommt pro Folge auf einen Planeten, muss dort ein bestimmtes Problem lösen oder Abenteuer bestehen, das Außenteam wird im letzten Augenblick hochgebeamt und fertig, alles gut.Bei Serials wird hingegen über eine oder sogar mehrere Staffeln eine zusammenhängende Story erzählt, Produktionen wie Homeland oder Game of Thrones sind hier zwei von vielen Beispielen. Zwischen diesen beiden Genres gibt es zwar keine strikte Trennung, es sind im Prinzip alle nur erdenklichen Mischformen möglich.
Populär sind aber seit Jahren vor allem die Serials, denn diese halten die Zuschauer länger bei der Stange und geben auch den Machern und Autoren mehr Möglichkeiten sich kreativ zu entfalten und tiefgründige Geschichten erzählen zu können. Dem letztgenannten Punkt verdanken Serien den mittlerweile so exzellenten Ruf, sie haben auch immer mehr Hollywood-Größen ins früher so verpönte Fernsehen gelockt.
Gewöhnungsbedürftig: die neuen Klingonen
Und Star Trek: Discovery ist ein astreines und pures Serial, was vielen Veteranen sauer aufstoßen dürfte. Uns gefällt das allerdings, auch wenn sich die Geschichte bisher erst entfalten muss.
Denn bisher wissen wir nur, dass sich ein Konflikt zwischen der Föderation und den Klingonen anbahnt bzw. bereits begonnen hat. Ob das spannender wird als in den eher vorhersehbaren ersten beiden Folgen, wird sich erst zeigen, derzeit fehlt Discovery noch (viel) Tiefe.
Apropos Klingonen: Diese sind seit dem Auftauchen der ersten Bilder umstritten und werden entsprechend heiß diskutiert. Die Masken sind aufwändig, aber auch ungewohnt, auch die Kostüme selbst sind nicht gerade jedermanns Sache. Wir haben uns daran jedenfalls noch nicht gewöhnen können, hoffen aber, dass sich dieser Effekt noch einstellt.
Zum Thema "Effekt(e)" noch ein zweites Apropos: Diese sind für eine TV-Serie fantastisch, der so genannte Production Value ist enorm hoch. Viel Abstand zu einem Kinofilm besteht bei Discovery jedenfalls nicht. Das finden wir gut, denn eines sollte klar sein: Zum sympathischen Trash der Star Trek-Anfänge gibt es definitiv kein Zurück.
Fazit
Star Trek: Discovery wird sicherlich für Diskussionen sorgen. Die Serie wird so manchen Anhänger finden, andere werden hingegen beklagen, dass dies nicht Star Trek ist. So wie etwa Kollege Torsten Kleinz in einem Blogbeitrag: Dieser beklagt (nachvollziehbar), dass das nicht länger Star Trek sei, sondern eine "Superhelden-Geschichte".Das stört uns nicht, eher im Gegenteil. Nicht umsonst sind Marvel-Helden derzeit so populär: Denn es sind zwar Superhelden, aber mit Fehlern, einige sind zutiefst gebrochen, ja eben menschlich. Derartige Grautöne passen in die aktuelle Zeit, ein "altes" Star Trek kann und darf es nie wieder geben.
Was uns stört ist die Mittelmäßigkeit, an der die neue Star Trek-Serie in vielerlei Hinsicht leidet. Man hätte so manches noch radikaler durchziehen können, auch auf die Gefahr, Traditionalisten zu verschrecken. Bei der Besetzung und Handlung kann man an vielen Stellen den Willen der Macher erkennen es allen recht machen zu wollen, auch schauspielerisch sind wir bisher schwer enttäuscht.
Aber: Pilotfolgen sind nicht immer ein Gradmesser für den weiteren Verlauf einer Serie. Deshalb sind wir vorsichtig optimistisch, dass sich Discovery noch steigern kann. Eines sei allerdings auch betont: Gelangweilt haben wir uns bei den ersten zwei Folgen nicht. Aber es wäre eben auch mehr drin gewesen.
Thema:
Star Trek-Videos
- Ausländische Xbox-Keys: Das Einlösen ist mit Trick denkbar einfach
- Star Trek: Strange New Worlds - Neuer Trailer stimmt auf Staffel 4 ein
- Star Trek: Strange New Worlds - Starttermin und Teaser zur 4. Staffel
- Star Trek: Voyager - Across the Unknown zeigt sich im Launch-Trailer
- Angespielt: Star Trek: Voyager - Across the Unknown kann überzeugen
Bridge Crew (PS4) im Preisvergleich
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Schwer zu erkennen: Phishing-Kampagne nutzt Microsoft-Infrastruktur
- Pixel 11: So viel teurer werden die neuen Google-Smartphones
- LG-Monitor an PC angeschlossen, Windows zeigt sofort Werbung
- Forscher: Entstehung des Lebens muss anders gelaufen sein als gedacht
- Valve liefert offizielles Treiberpaket für Windows auf der Steam Machine
- PlayStation 5: Sony ignoriert die Proteste gegen das Disc-Aus
- Letzte Chance: Waipu.tv mit Sky WOW Jahrespaket stark reduziert
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Ventoy: das Tool zur Erstellung eines bootfähigen USB-Sticks
d-hubs - Heute 16:46 Uhr -
Home Assistant 2026.7 ::
d-hubs - Gestern 14:38 Uhr -
Tails - die Linux-Distribution, die konsequent auf Privatsphäre und An
d-hubs - Gestern 13:49 Uhr -
Dr.Parted Live 26.07: eine bootfähige GNU/Linux-Distri
d-hubs - 04.07. 19:10 Uhr -
Intenret nicht gefunnden
Doodle - 04.07. 17:08 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!












Alle Kommentare zu dieser News anzeigen