Star Trek: Discovery - Die Sternenflotte setzt 2256 noch auf Windows
Seit vergangenen Montag ist die dritte Folge von Star Trek: Discovery auf Netflix zu sehen und diese brachte so einiges Neues mit sich, allen voran gab es das Debüt des titelgebenden Raumschiffs und dessen Kapitäns. Aufmerksame Seher haben dabei ein Kuriosum entdeckt: Die Sternenflotte nutzt im Jahr 2256 offenbar nach wie vor Windows.
Genau genommen gibt es in der dritten Episode eine Szene, in der die Protagonistin Michael Burnham (Sonequa Martin-Green) den Auftrag bekommt, einen wissenschaftlichen Code zu untersuchen. Dieser wird auch visuell dargestellt und zwar mit Hilfe eines Windows-Interfaces, wie Twitter-Nutzer Rob Graham entdeckt hat.
Die 2010 entdeckte Malware kann man als berühmt-berüchtigt bezeichnen, sie kam seinerzeit zum Einsatz, um die Zentrifugen des iranischen Atomprogramms außer Gefecht zu setzen.
Ob es sich bei beiden Elementen um bewusste Easter Eggs handelt oder ob das Produktionsteam hier einfach nur mit aus dem Netz "geliehenen" Bestandteilen gearbeitet hat, ist derzeit nicht bekannt - letzteres passiert allerdings öfters, besonders TV-Stationen greifen gerne zur Google-Bildersuche (ohne sich weiter zu informieren, was ein bestimmtes Bild tatsächlich zeigt).
Siehe auch: Angeguckt - Star Trek: Discovery startet Reise in die Mittelmäßigkeit
Kleinere Spoiler im Anschluss
Geht es nach den Machern von Star Trek: Discovery, dann muss sich Microsoft gleich mehrere Jahrzehnte lang keine Sorgen um Windows machen. Denn aufmerksame Fans bzw. IT-Experten haben in der dritten Folge der Science-Fiction-Serie entdeckt, dass das Betriebssystem Windows auf Raumschiffen der Sternenflotte auch anno 2256 zum Einsatz kommt.
Genau genommen gibt es in der dritten Episode eine Szene, in der die Protagonistin Michael Burnham (Sonequa Martin-Green) den Auftrag bekommt, einen wissenschaftlichen Code zu untersuchen. Dieser wird auch visuell dargestellt und zwar mit Hilfe eines Windows-Interfaces, wie Twitter-Nutzer Rob Graham entdeckt hat.
Stuxnet
Auch der Code, den man zu sehen bekommt, hat das Interesse der Seher geweckt, dieser hat Interessantes zu bieten: Denn der Code, der in der Serie mit Biochemie, Astrophysik und Gentechnik zu tun haben soll, ist in Wirklichkeit deutlich "irdischer". Denn laut dem Tumblr-Blog Moviecode handelt es sich dabei um einen Teil des dekompilierten Stuxnet-Virus.Die 2010 entdeckte Malware kann man als berühmt-berüchtigt bezeichnen, sie kam seinerzeit zum Einsatz, um die Zentrifugen des iranischen Atomprogramms außer Gefecht zu setzen.
Ob es sich bei beiden Elementen um bewusste Easter Eggs handelt oder ob das Produktionsteam hier einfach nur mit aus dem Netz "geliehenen" Bestandteilen gearbeitet hat, ist derzeit nicht bekannt - letzteres passiert allerdings öfters, besonders TV-Stationen greifen gerne zur Google-Bildersuche (ohne sich weiter zu informieren, was ein bestimmtes Bild tatsächlich zeigt).
Siehe auch: Angeguckt - Star Trek: Discovery startet Reise in die Mittelmäßigkeit
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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