Achtung Betrug: Routenplaner drohen mit Inkasso-Pfändung vor Ort
Die Verbraucherzentralen versuchen derzeit Nutzer zu beruhigen, denen von Abzockern sogar ungebetene Hausbesuche angedroht werden. Der Ursprung dessen sind Betreibern von Online-Routenplanern, die nicht zum ersten Mal mit fragwürdigen Methoden auffallen.
Wie der Bundesverband der Verbraucherzentralen VZBV mitteilte, hätten bereits diverse Landesniederlassungen Meldungen von Betroffenen erhalten, die entsprechende Drohungen bekommen haben. Einer der Absender ist unter anderem eine Media Solution GmbH. Die Schreiben sind dabei gleich in verschiedener Hinsicht äußerst unseriös.
Unabhängig davon, ob der angeschriebene Verbraucher überhaupt jemals auf der fraglichen Webseite war und sich dort mit seinen Daten registrierte: Wenn die vermeintlichen Forderungen in Form von Amazon-Gutscheinen beglichen werden sollen, kann auf jeden Fall etwas nicht stimmen. In dem Schreiben wird außerdem angekündigt, dass bei Nichtzahlung ein "Inkasso Außendienst Team" vorbeischaut und Wertgegenstände pfändet. Pfändungen dürfen aber nur Gerichtsvollzieher vornehmen und nicht Abgesandte privater Unternehmen.
Die Verbraucherschützer gehen davon aus, dass die Forderungen allesamt unberechtigt sind - auch weil ähnliche Maschen schon länger bekannt sind und auch die Polizei bereits seit einiger Zeit beschäftigen. Man sollte sich, so der Hinweis, keinesfalls von Mahnungen und Pfändungsdrohungen einschüchtern lassen. Im Zweifelsfall kann man widersprechen und abwarten, ob die vermeintlichen Inkasso-Firmen ein Gericht zu Hilfe rufen.
Wie der Bundesverband der Verbraucherzentralen VZBV mitteilte, hätten bereits diverse Landesniederlassungen Meldungen von Betroffenen erhalten, die entsprechende Drohungen bekommen haben. Einer der Absender ist unter anderem eine Media Solution GmbH. Die Schreiben sind dabei gleich in verschiedener Hinsicht äußerst unseriös.
Unabhängig davon, ob der angeschriebene Verbraucher überhaupt jemals auf der fraglichen Webseite war und sich dort mit seinen Daten registrierte: Wenn die vermeintlichen Forderungen in Form von Amazon-Gutscheinen beglichen werden sollen, kann auf jeden Fall etwas nicht stimmen. In dem Schreiben wird außerdem angekündigt, dass bei Nichtzahlung ein "Inkasso Außendienst Team" vorbeischaut und Wertgegenstände pfändet. Pfändungen dürfen aber nur Gerichtsvollzieher vornehmen und nicht Abgesandte privater Unternehmen.
Masche schon länger bekannt
Neben dem genannten Unternehmen gibt es auch noch vergleichbare Schreiben mit unterschiedlichen Absendern. Content Solution GmbH und Inkasso Steinbach & Partner drohen ebenfalls mit Pfändungen, im Falle der Digital Works GmbH fehlt zumindest diese. Die Adresse des fraglichen Routenplaners kann ebenfalls variieren.Die Verbraucherschützer gehen davon aus, dass die Forderungen allesamt unberechtigt sind - auch weil ähnliche Maschen schon länger bekannt sind und auch die Polizei bereits seit einiger Zeit beschäftigen. Man sollte sich, so der Hinweis, keinesfalls von Mahnungen und Pfändungsdrohungen einschüchtern lassen. Im Zweifelsfall kann man widersprechen und abwarten, ob die vermeintlichen Inkasso-Firmen ein Gericht zu Hilfe rufen.
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Christian Kahle
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