Clover Trail: Kein Windows 10 Creators Update, aber Support bis 2023
In den vergangenen Tagen ist eine Meldung durch das Netz gegeistert, wonach Microsoft Geräte mit Clover Trail-Chipsätzen demnächst vom Support abschneidet und diese das Windows 10 Creators Update nicht erhalten werden. Das ist allerdings seit bereits April bekannt. Grund war ein seitens Intel fehlender Treiber. Diesen liefert der Hersteller nun aber nach, weshalb es Sicherheitsupdates bis 2023 geben wird.
Hoffnungen auf das Creators Update dürfen sich Besitzer von Hardware mit Atom Z276-, Atom Z2520-, Atom Z2560-und Atom Z2580-Chipsätzen also nicht machen, es gibt jetzt aber dennoch eine gute Nachricht für sie. Denn das Redmonder Unternehmen hat laut ZDNet bekannt gegeben, dass man den Support für diese Geräte um sechs Jahre verlängert.
Dass Microsoft eine derartige Verlängerung überhaupt anbieten kann, liegt in erster Linie daran, dass Intel nun doch fehlende Treiber für die CPUs nachliefert. Das Redmonder Unternehmen hat in einer Erläuterung des Sachverhalts sowie Änderung der WaaS-Richtlinien betont, dass Feature-Updates ausbleiben können, wenn die technischen Gegebenheiten (wie Treiber) nicht erfüllt werden.
Nur Anniversary Update
Die Clover Trail-CPUs gehen auf das Jahr 2012 zurück, die Chipsätze kamen bei günstigen Windows 8-Geräten zum Einsatz. Laut Schätzungen sind etwa zehn Millionen Tablets und Hybridgeräte verkauft worden, die derartige Chips aufweisen. Für diese ist in Sachen Feature-Aktualisierungen beim Anniversary Update Schluss, daran ändert sich auch aktuell nichts.Hoffnungen auf das Creators Update dürfen sich Besitzer von Hardware mit Atom Z276-, Atom Z2520-, Atom Z2560-und Atom Z2580-Chipsätzen also nicht machen, es gibt jetzt aber dennoch eine gute Nachricht für sie. Denn das Redmonder Unternehmen hat laut ZDNet bekannt gegeben, dass man den Support für diese Geräte um sechs Jahre verlängert.
2023 statt 2018
Das ist eine signifikante Ausdehnung, im strengen Sinne des Windows as a Service (WaaS)-Modells wäre im nächsten Jahr Schluss gewesen. Die "Nachspielzeit" bis Januar 2023 umfasst in erster Linie Sicherheitsaktualisierungen, dazu kommen aber auch "Qualitätsupdates". Der Zeitrahmen ist nicht zufällig, denn das fällt auf das Ende des erweiterten Supports für Windows 8.1.Dass Microsoft eine derartige Verlängerung überhaupt anbieten kann, liegt in erster Linie daran, dass Intel nun doch fehlende Treiber für die CPUs nachliefert. Das Redmonder Unternehmen hat in einer Erläuterung des Sachverhalts sowie Änderung der WaaS-Richtlinien betont, dass Feature-Updates ausbleiben können, wenn die technischen Gegebenheiten (wie Treiber) nicht erfüllt werden.
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