Wearables sind tot, meint auch Intel und löst entsprechendes Team auf
Tragbare Elektronik war noch vor einigen Monaten der sprichwörtliche ganz heiße Scheiß. Doch die Erwartungen der Hersteller wurden nicht erfüllt, zuletzt kamen immer mehr Unternehmen ins Straucheln. Auch der Chiphersteller Intel hat seine anfangs noch signifikanten Bemühungen zurückgefahren, nun scheint man sie komplett aufgegeben zu haben.
Der Chipriese Intel hat einem Bericht von CNBC zufolge (via Apple Insider) vor etwa zwei Wochen seine Wearables-Abteilung aufgelöst. Begründet wird diese Entscheidung laut mit der Angelegenheit vertrauten Quellen mit einem Strategiewechsel. Intel will künftig nicht mehr auf Fitnesstracker und ähnliches setzen, sondern sich verstärkt fortschrittlicheren Technologien widmen.
Das markiert eine Trendwende bei Intel, denn das Unternehmen aus dem kalifornischen Santa Clara hat sich eine ganze Weile besonders intensiv auf Wearables konzentriert. So hat man beispielsweise 2014 den Smartwatch-Hersteller Basis übernommen und auch eine Fitness-Uhr mit dem Namen Basis Peak auf den Markt gebracht.
Außerdem hatte Intel diverse Wearable-Halbleiter im Angebot, darunter die Chips mit den Namen Quark und Edison. Doch beide scheinen nicht den Massenmarkt getroffen zu haben, was allerdings Kenner der Szene nicht überrascht, da eigentlich alle Wearables-Anbieter mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Intel wird die betroffenen Mitarbeiter aber wohl nicht entlassen, sie werden künftig im Bereich Augmented Reality arbeiten.
Siehe auch: Basis Peak - Intel kapituliert vor Hardware eines Fitness-Trackers
Das markiert eine Trendwende bei Intel, denn das Unternehmen aus dem kalifornischen Santa Clara hat sich eine ganze Weile besonders intensiv auf Wearables konzentriert. So hat man beispielsweise 2014 den Smartwatch-Hersteller Basis übernommen und auch eine Fitness-Uhr mit dem Namen Basis Peak auf den Markt gebracht.
Reinfall
Basis Peak erwies sich aber als absoluter Reinfall: Denn die Smartwatch verkaufte sich nicht nur schleppend, sondern musste später auch noch zurückgerufen werden, da zahlreiche Nutzer Probleme mit Überhitzung hatten, was natürlich bei Hardware, die man am Körper trägt, eine signifikante Gefahr darstellte.Außerdem hatte Intel diverse Wearable-Halbleiter im Angebot, darunter die Chips mit den Namen Quark und Edison. Doch beide scheinen nicht den Massenmarkt getroffen zu haben, was allerdings Kenner der Szene nicht überrascht, da eigentlich alle Wearables-Anbieter mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Intel wird die betroffenen Mitarbeiter aber wohl nicht entlassen, sie werden künftig im Bereich Augmented Reality arbeiten.
Siehe auch: Basis Peak - Intel kapituliert vor Hardware eines Fitness-Trackers
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