Sony: Lahme Ausrede, warum PS4 kein Cross-Plattform-Spielen erlaubt
Der PlayStation 4-Hersteller Sony hat sich bereits mehrfach ausweichend zum Thema Cross-Plattform-Play geäußert, also zur Möglichkeit, ein Spiel im Multiplayer-Modus über unterschiedliche Plattformen nutzen zu können. Microsoft und nun auch Nintendo erlauben das hingegen. Ein Sony-Manager hat nun eine Erklärung abgegeben, die für Verwunderung sorgt.
Microsoft hat bereits vor einer ganzen Weile Sony eingeladen, Plattform-unabhängiges Gaming zu ermöglichen. Technisch spricht nämlich nichts dagegen, dass Besitzer eines Titels, der für PS4 und Xbox One verfügbar ist, mit- und gegeneinander spielen. Sony hat sich zwar schon vor gut einem Jahr "interessiert" am Redmonder Angebot gezeigt, konkrete Schritte oder Zusagen hat man dazu aber nicht gemacht.
Schon damals meinten Branchenkenner, dass Sony eher kein Interesse daran hat, begründen konnten die Japaner das aber bisher nicht so richtig. Das ist immer noch so: Denn in einem Interview mit Eurogamer versuchte sich Sony-Manager Jim Ryan an einer Begründung, diese wurde von den meisten Experten aber als ziemlich lahme Ausrede eingeschätzt.
Laut Ryan spielen alle Altersgruppen Minecraft, aber eben auch sehr junge Menschen. "Wir haben einen Vertrag mit den Menschen, die mit uns online gehen, also dass wir auf sie achtgeben, wenn sie im PlayStation-Universum sind." Ryan verweist darauf, dass Kinder "externen Einflüssen" ausgesetzt wären und man bei Sony dann keinen Einfluss habe oder hätte.
Eurogamer gab sich mit dieser Antwort aber nicht zufrieden und verwies auf den Umstand, dass selbst das extrem auf Kindefreundlichkeit bedachte Nintendo nichts dagegen hat. Darauf hatte Ryan keine echte Antwort und meinte: "Ja, das ist wahr. Jeder muss seine eigenen Entscheidungen treffen. Wir werden das machen." Er meinte aber schließlich, dass man keine "philosophische Haltung" gegen Cross-Play habe.
Schon damals meinten Branchenkenner, dass Sony eher kein Interesse daran hat, begründen konnten die Japaner das aber bisher nicht so richtig. Das ist immer noch so: Denn in einem Interview mit Eurogamer versuchte sich Sony-Manager Jim Ryan an einer Begründung, diese wurde von den meisten Experten aber als ziemlich lahme Ausrede eingeschätzt.
Ausrede
"Wir müssen auf die Verantwortung in Bezug auf unsere Installationsbasis achtgeben", sagte Ryan als er auf die Tatsache angesprochen wurde, dass man Minecraft demnächst plattformunabhängig zwischen Xbox One, Nintendo Switch und PC nutzen kann.Laut Ryan spielen alle Altersgruppen Minecraft, aber eben auch sehr junge Menschen. "Wir haben einen Vertrag mit den Menschen, die mit uns online gehen, also dass wir auf sie achtgeben, wenn sie im PlayStation-Universum sind." Ryan verweist darauf, dass Kinder "externen Einflüssen" ausgesetzt wären und man bei Sony dann keinen Einfluss habe oder hätte.
Eurogamer gab sich mit dieser Antwort aber nicht zufrieden und verwies auf den Umstand, dass selbst das extrem auf Kindefreundlichkeit bedachte Nintendo nichts dagegen hat. Darauf hatte Ryan keine echte Antwort und meinte: "Ja, das ist wahr. Jeder muss seine eigenen Entscheidungen treffen. Wir werden das machen." Er meinte aber schließlich, dass man keine "philosophische Haltung" gegen Cross-Play habe.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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