Whistleblowerin Chelsea Manning ist wie geplant entlassen worden
Die Whistleblowerin Chelsea Manning ist seit heute wieder auf freiem Fuß. Nach sieben Jahren Haft wurde die als Bradley Manning geborene Soldatin heute entlassen. Die 29-Jährige sollte ursprünglich für die Weitergabe von rund 200.000 Dokumenten für 35 Jahre hinter Gitter, Manning wurde aber von Ex-Präsident Barack Obama begnadigt.
Wie die BBC berichtet, wurde Chelsea Manning heute wie geplant nach siebenjähriger Haft im Militärgefängnis Fort Leavenworth entlassen. Manning wurde 2010 verhaftet und 2013 zu 35 Jahren Haft verurteilt. Grund war die Weitergabe von zahlreichen Dokumenten der US-Regierung an die Whistleblower-Plattform WikiLeaks, darunter Informationen zu Kriegseinsätzen in Afghanistan und im Irak sowie Depeschen von US-Botschaften.
Für eine Freilassung von Manning hatten Aktivisten und Anwälte jahrelang gekämpft, diese wurde dann von Barack Obama in den letzten Tagen seiner Amtszeit angeordnet. Nach einer Phase der Vorbereitung auf die Entlassung wurde Manning heute auf freien Fuß gesetzt.
In Wirklichkeit, so Greenwald weiter, habe Manning enorm viel erreicht, da sie "unbestreitbare Kriegsverbrechen aufgedeckt und Reformen ausgelöst hat". Manning hat vor der Freilassung angekündigt, in den US-Bundesstaat Maryland zu ziehen, dort hat sie bereits früher gelebt.
Eigenen Angaben nach muss Manning nun zahlreiche Hürden des Alltags meistern und sich unter anderem "wie Millionen Amerikaner" um eine Krankenversicherung bemühen. Vorerst noch ist diese aber abgedeckt, da sie bis zur Entscheidung einer Berufung Armeeangehörige bleiben wird. Damit ist sie versichert, Sold bekommt Manning aber keinen.
Für eine Freilassung von Manning hatten Aktivisten und Anwälte jahrelang gekämpft, diese wurde dann von Barack Obama in den letzten Tagen seiner Amtszeit angeordnet. Nach einer Phase der Vorbereitung auf die Entlassung wurde Manning heute auf freien Fuß gesetzt.
"Wird als Verräterin gesehen"
Laut BBC sagte der Manning-Freund und -Vertraute Glenn Greenwald, dass die Whistleblowerin nach ihrer Freilassung einer schwierigen Situation entgegenblickt: "Sie wird in einem Land leben, in dem Top-Beamte sie auf extreme Weise denunziert und verurteilt haben und die sie als Verräterin ansehen", so der Journalist.In Wirklichkeit, so Greenwald weiter, habe Manning enorm viel erreicht, da sie "unbestreitbare Kriegsverbrechen aufgedeckt und Reformen ausgelöst hat". Manning hat vor der Freilassung angekündigt, in den US-Bundesstaat Maryland zu ziehen, dort hat sie bereits früher gelebt.
Eigenen Angaben nach muss Manning nun zahlreiche Hürden des Alltags meistern und sich unter anderem "wie Millionen Amerikaner" um eine Krankenversicherung bemühen. Vorerst noch ist diese aber abgedeckt, da sie bis zur Entscheidung einer Berufung Armeeangehörige bleiben wird. Damit ist sie versichert, Sold bekommt Manning aber keinen.
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