Dank Brexit: Microsoft erhöht Preise für Surface & Co in Großbritannien
Microsoft hat ohne große Ankündigung die Preise für viele seiner Hardware-Produkte in Großbritannien angehoben, um damit die Auswirkungen der Entscheidung der Briten zum Verlassen der Europäischen Union abzufedern. Durch den Schritt wurde der Preis des Surface Book zum Beispiel um rund 11 Prozent angehoben.
Wie TechCrunch feststellte, müssen britische Kunden seit kurzem für das Surface Book je nach Modell rund 150 britische Pfund (rund 176 Euro) mehr auf den Tisch legen, was einer Preissteigerung von mehr als 10 Prozent entspricht. Der Grund dafür ist vermutlich der Wertverlust des britischen Pfund gegenüber anderen internationalen Währungen und vor allem dem US-Dollar.
Auf Nachfrage bestätigte Microsoft die Preiserhöhungen und erklärte, dass man die Preise in Britischen Pfund für einige Hardware-Produkte und Endkunden-Software anpasst und damit "auf die Dynamik des Marktes" reagiere. Letztlich ist also die "Brexit"-Entscheidung die Ursache der Preiserhöhung, hatte sie doch einen Einbruch der britischen Währung zur Folge.
Siehe auch: Microsoft: "Enttäuschendes MacBook Pro" sorgt für Surface-Boom
Aktuell kostet daher das günstigste Surface Book mit Intel Core i5-CPU und 128-GB-SSD nicht mehr 1299, sondern ganze 1449 Pfund - zumindest wenn man es direkt bei Microsoft kaufen will. Microsoft wies deshalb zusätzlich darauf hin, dass die Erhöhung der Preise nur beim Kauf über den offiziellen Store oder bei Verkauf durch Microsoft an andere Unternehmen gelte. Ob die freien Händler ihrerseits mit Preiserhöhungen nachziehen, bleibe ihnen selbst überlassen, so der US-Konzern.
Microsoft ist nicht das einzige ausländische Unternehmen, das nach dem "Brexit"-Votum die Preise für seine Produkte in Großbritannien nach oben korrigiert hat. Unter anderem haben auch Firmen wie Apple, Tesla und Sonos ihre Preise angehoben. Für Kunden aus Deutschland bot sich dank der starken Schwankungen beim Wechselkurs des britischen Pfund gegenüber dem Euro zeitweise die Möglichkeit, über international agierende Händler wie Amazon teilweise deutlich günstiger an das Surface Book zu gelangen als bei einem Kauf in Deutschland.
Auf Nachfrage bestätigte Microsoft die Preiserhöhungen und erklärte, dass man die Preise in Britischen Pfund für einige Hardware-Produkte und Endkunden-Software anpasst und damit "auf die Dynamik des Marktes" reagiere. Letztlich ist also die "Brexit"-Entscheidung die Ursache der Preiserhöhung, hatte sie doch einen Einbruch der britischen Währung zur Folge.
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Aktuell kostet daher das günstigste Surface Book mit Intel Core i5-CPU und 128-GB-SSD nicht mehr 1299, sondern ganze 1449 Pfund - zumindest wenn man es direkt bei Microsoft kaufen will. Microsoft wies deshalb zusätzlich darauf hin, dass die Erhöhung der Preise nur beim Kauf über den offiziellen Store oder bei Verkauf durch Microsoft an andere Unternehmen gelte. Ob die freien Händler ihrerseits mit Preiserhöhungen nachziehen, bleibe ihnen selbst überlassen, so der US-Konzern.
Microsoft ist nicht das einzige ausländische Unternehmen, das nach dem "Brexit"-Votum die Preise für seine Produkte in Großbritannien nach oben korrigiert hat. Unter anderem haben auch Firmen wie Apple, Tesla und Sonos ihre Preise angehoben. Für Kunden aus Deutschland bot sich dank der starken Schwankungen beim Wechselkurs des britischen Pfund gegenüber dem Euro zeitweise die Möglichkeit, über international agierende Händler wie Amazon teilweise deutlich günstiger an das Surface Book zu gelangen als bei einem Kauf in Deutschland.
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