Vermutlich dienstältester Server der Welt geht bald in Rente
Der vermutlich dienstälteste Server, der noch im produktiven Einsatz ist, wird demnächst wohl in den Ruhestand geschickt. Das Gerät läuft seit rund 24 Jahren und muss nun weichen, weil der neue Besitzer der Betreiber-Firma gern eine einheitliche IT-Infrastruktur hätte.
Der Server begann mit seiner Arbeit im Jahr 1993. Damals hatte gerade der neue US-Präsident Bill Clinton sein Amt angetreten und Microsoft brachte die erste Version seines Betriebssystems Windows NT auf den Markt. Beides ist längst Geschichte - doch bei Great Lakes Works, einem Stahl-Unternehmen in Dearborn im US-Bundesstaat Michigan, ist der damals angeschaltete Rechner noch immer in Betrieb.
Laut einem Bericht der Computerworld wurde das Gerät damals vom IT-Verantwortlichen Phil Hogan bei Stratus gekauft. Der Anbieter hatte sich bereits Anfang der 1980er Jahre auf sehr fehlertolerante Computer spezialisiert, die möglichst unter keinen Umständen ausfallen sollten. Und wie Hogan heute bestätigen kann, wurde das Werbeversprechen auch nicht gebrochen. "Ich kann mich nicht an einen Fall erinnern, an dem es zu einer ungeplanten Auszeit gekommen wäre", berichtete der IT-Mitarbeiter, der noch immer bei der Firma tätig ist. Längere Laufzeiten dürften wohl nur Spezialsysteme in wenigen Nischen erreichen.
Auf dem Server werden aber noch immer - wie schon vor vielen Jahren - die gleichen Daten für die Arbeit im Unternehmen bereitgestellt. Und die Nutzer in der Firma wissen das System durchaus zu schätzen. Es bietet zwar nur eine altbackene Benutzeroberfläche aus zeichenbasierter Grafik, doch ist diese sehr übersichtlich und bietet alles, was man benötigt.
Obwohl sich niemand an dem alten System stört, soll eigentlich schon seit Jahren etwas Neues angeschafft werden. Es kam aber immer wieder einmal etwas dazwischen - vor allem Besitzerwechsel. Zuletzt wurde die Firma im Jahr 2015 von United States Steel aufgekauft und diese will sie jetzt an die konzernweit einheitliche Infrastruktur anbinden. Das wäre dann das Aus für die Stratus-Maschine - wenn nicht wieder etwas unvorhergesehenes passiert.
Laut einem Bericht der Computerworld wurde das Gerät damals vom IT-Verantwortlichen Phil Hogan bei Stratus gekauft. Der Anbieter hatte sich bereits Anfang der 1980er Jahre auf sehr fehlertolerante Computer spezialisiert, die möglichst unter keinen Umständen ausfallen sollten. Und wie Hogan heute bestätigen kann, wurde das Werbeversprechen auch nicht gebrochen. "Ich kann mich nicht an einen Fall erinnern, an dem es zu einer ungeplanten Auszeit gekommen wäre", berichtete der IT-Mitarbeiter, der noch immer bei der Firma tätig ist. Längere Laufzeiten dürften wohl nur Spezialsysteme in wenigen Nischen erreichen.
Redundanz ist alles
Eine der Grundlagen hierfür ist die Tatsache, dass alle kritischen Komponenten des Servers redundant vorhanden sind und beim Ausfall jeweils die Ersatzkomponente direkt einsprang. Ausgetauscht werden musste im Laufe der Jahre zwar einiges, Hogan schätzt aber, dass 80 Prozent der Hardware noch original sind. Auf dem Server läuft außerdem ein proprietäres System von Stratus, das irgendwann um das Jahr 2000 herum zum letzten Mal ein Update erhielt.Auf dem Server werden aber noch immer - wie schon vor vielen Jahren - die gleichen Daten für die Arbeit im Unternehmen bereitgestellt. Und die Nutzer in der Firma wissen das System durchaus zu schätzen. Es bietet zwar nur eine altbackene Benutzeroberfläche aus zeichenbasierter Grafik, doch ist diese sehr übersichtlich und bietet alles, was man benötigt.
Obwohl sich niemand an dem alten System stört, soll eigentlich schon seit Jahren etwas Neues angeschafft werden. Es kam aber immer wieder einmal etwas dazwischen - vor allem Besitzerwechsel. Zuletzt wurde die Firma im Jahr 2015 von United States Steel aufgekauft und diese will sie jetzt an die konzernweit einheitliche Infrastruktur anbinden. Das wäre dann das Aus für die Stratus-Maschine - wenn nicht wieder etwas unvorhergesehenes passiert.
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