Donald Trump: "Alle Computer sind unsicher", besser auf Kurier setzen
Der künftige US-Präsident Donald Trump, der am 20. Januar als 45. Oberhaupt seines Landes angelobt wird, hat ein zwiespältiges Verhältnis zu Computern und dem Internet: So twittert der 70-Jährige für sein Leben gerne (oft zum Leidwesen seiner Berater), gleichzeitig ist er ziemlich skeptisch, was neue Technik betrifft. In Sachen Sicherheit hatte er nun einen durchaus altmodischen Tipp parat.
Der baldige 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, der derzeit noch den Titel "President-elect" trägt, hat auf seiner Silvester-Party in Florida einen aus heutiger Sicht durchaus altmodischen Sicherheitstipp parat gehabt. Denn er ist der Ansicht, dass "kein Computer sicher ist" und meinte deshalb: "Wissen Sie was: Wenn man etwas wirklich Wichtiges hat, dann sollte man es aufschreiben und es per Kurier liefern lassen, also auf die altmodische Art und Weise."
Der Zeitpunkt ist wohl auch alles andere als zufällig: Denn vor kurzem haben US-Geheimdienste schwere Vorwürfe gegenüber Russland erhoben, Präsident Wladimir Putin und die von ihm beauftragten Computerexperten sollen zum Teil massiv in den vergangenen US-Wahlkampf eingegriffen haben - eine Manipulation der Wahl selbst konnte bisher aber nicht gefunden oder bewiesen werden.
Trump, der als Putin-freundlich gilt, ist allerdings skeptisch, dass tatsächlich Russland hinter den Angriffen steckt: "Ich weiß viel über Hacking. Und Hacken ist sehr schwer zu beweisen, also könnte es auch jemand anders gewesen sein", so Trump dazu.
"Experten sind mir egal"
Was Experten sagen sei ihm "egal", so der bisherige Bauunternehmer und Reality-TV-Star, berichtet die Nachrichtenagentur Associated Press (AP). Die Aussagen lassen sicherlich auch Rückschlüsse darauf zu, dass Trumps Präsidentschaft die Digitalisierung des Weißen Hauses und der US-Regierung nicht gerade mit Nachdruck vorantreiben wird.Der Zeitpunkt ist wohl auch alles andere als zufällig: Denn vor kurzem haben US-Geheimdienste schwere Vorwürfe gegenüber Russland erhoben, Präsident Wladimir Putin und die von ihm beauftragten Computerexperten sollen zum Teil massiv in den vergangenen US-Wahlkampf eingegriffen haben - eine Manipulation der Wahl selbst konnte bisher aber nicht gefunden oder bewiesen werden.
"Ich weiß viel über Hacking"
Trump will sich diese Woche mit Vertretern der US-Geheimdienste treffen, um sich persönlich die Vorwürfe, die Ende 2016 zu Sanktionen sowie zur Ausweisung von russischen Diplomaten durch Noch-Präsident Barack Obama geführt haben, anzuhören.Trump, der als Putin-freundlich gilt, ist allerdings skeptisch, dass tatsächlich Russland hinter den Angriffen steckt: "Ich weiß viel über Hacking. Und Hacken ist sehr schwer zu beweisen, also könnte es auch jemand anders gewesen sein", so Trump dazu.
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