Assassin's Creed ist im Kino auf dem besten Weg zum Megaflop
Videospielverfilmungen hatten es im Kino - trotz schier unzähliger Versuche - noch nie leicht. Praktisch alle auf Games basierenden Filme sind auf der großen Leinwand mehr oder weniger spektakulär durchgefallen. Assassin's Creed wollte es mit Starbesetzung und einem besonders hohen Budget anders machen. Geholfen hat das aber nichts, denn der Film wird wohl als Riesenflop in die Geschichte eingehen.
Die Assassin's Creed-Reihe von Ubisoft ist einer der bekanntesten Spieleserien überhaupt und hat sich seit ihrem Debüt vor fast zehn Jahren millionenfach verkauft. Verantwortlich dafür ist zum einen das Spring- und Kletter-Gameplay, zum anderen aber auch die Idee, per wiedererweckter Erinnerungen längst vergangene Epochen der Menschheitsgeschichte besuchen zu können.
Für Ubisoft schien deshalb die Idee nahezuliegen, einen Kinofilm zum ewigen Kampf zwischen Assassinen und Templern zu produzieren. Für die Hauptrolle wurde Hollywood-Star Michael Fassbender verpflichtet, das Budget betrug satte 125 Millionen Dollar.
Doch die alte Regel, dass Spiele nie im Kino funktionieren, vergaß man offenbar und es kam, wie es kommen musste: Der in Deutschland am 27. Dezember und knapp eine Woche zuvor in den USA gestartete Film ist auf dem besten Weg zum Megaflop.
Wie das Branchenfachblatt The Hollywood Reporter (THR) schreibt, hat der Assassin's Creed-Film über das Weihnachtswochenende gerade einmal rund 15 Millionen Dollar eingespielt. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass die internationalen Kinobesuche das Ruder herumreißen können. THR rechnet damit, dass der Streifen im Optimalfall gerade einmal 60 Prozent seiner Kosten wieder einspielen kann.
Für Ubisoft schien deshalb die Idee nahezuliegen, einen Kinofilm zum ewigen Kampf zwischen Assassinen und Templern zu produzieren. Für die Hauptrolle wurde Hollywood-Star Michael Fassbender verpflichtet, das Budget betrug satte 125 Millionen Dollar.
Doch die alte Regel, dass Spiele nie im Kino funktionieren, vergaß man offenbar und es kam, wie es kommen musste: Der in Deutschland am 27. Dezember und knapp eine Woche zuvor in den USA gestartete Film ist auf dem besten Weg zum Megaflop.
Wie das Branchenfachblatt The Hollywood Reporter (THR) schreibt, hat der Assassin's Creed-Film über das Weihnachtswochenende gerade einmal rund 15 Millionen Dollar eingespielt. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass die internationalen Kinobesuche das Ruder herumreißen können. THR rechnet damit, dass der Streifen im Optimalfall gerade einmal 60 Prozent seiner Kosten wieder einspielen kann.
Kritiker-Schelte
Das verwundert aber kaum einen Filmfreund: Denn abgesehen von der Videospiel-zu-Kinofilm-Regel dürfte Assassin's Creed einfach ein schlechter Streifen sein. Jedenfalls spricht die vernichtende 18-Prozent-Wertung auf der Kritiken-Übersichtsseite Rotten Tomatoes eine Sprache für sich.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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