Phil Spencer: VR-Gaming braucht noch Jahre, um Mainstream zu werden

Microsoft hat bei seinem jüngsten Event in der vergangenen Woche einen starken Fokus auf 3D, VR und AR-Technologien gesetzt. Unter anderem kündigte der Konzern an, in Kooperation verschiedene Mixed-Reality-Brillen herauszugeben. Nun meldet sich Xbox-Chef Phil Spencer zu Wort und bremst in einem Interview die Kundenerwartungen wieder ein wenig ein.
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Laut Phil Spencer werden noch Jahre ins Land ziehen, bis VR-Gaming oder allgemeiner gesprochen Mixed Reality im Mainstream angekommen sein wird. In einem Gespräch mit dem Gaming-Magazin Stevivor betonte Spencer, dass Virtuelle Realität erst dann eine Chance auf der neuen Plattform Xbox Scorpio habe könne, wenn sich VR nicht mehr wie eine langweilige Demo oder ein Experiment anfühle.

Xbox "Scorpio"Xbox "Scorpio"Windows 10 Creators UpdateWindows 10 Creators Update

Der Weg ist noch unklar

Gefragt nach den Plänen in Sachen Xbox One und Windows PC Gaming mit VR und AR-Bezug sagte Spencer: "Nur um ganz ehrlich zu sein - ich weiß es noch nicht. Ich liebe die Technik hinter VR. Ich habe ein [HTC] Vive, ich habe einen Oculus [Rift]. Ich habe die PlayStation [VR] viel mit Demos verwendet."

Siehe auch: Windows 10 Creators Update & Gaming: Das will Microsoft für Spieler

Dabei sei das Problem vielleicht nicht unbedingt die Technik, sondern deren Umsetzung. Es scheint beinahe so, als hätten die Spiele-Entwickler noch gar keine Vorstellung davon, was man mit Mixed Reality anfangen soll und wie man AR und VR in das Spielgeschehen spannend einbauen kann, so Spencer.


Das werde sich aber bald ändern, hofft Spencer. VR sucht noch nach dem richtigen Einsatz, so ähnlich wie man es mit der Kinect-Technologie durchgemacht hatte. Die Scorpio sei deshalb zwar als VR-fähige Konsole konzipiert worden, VR ist aber nicht unbedingt der Hauptfokus von Microsofts nächster Konsole.

Mehr dazu: Scorpio: Microsoft dementiert, dass Xbox One-Games emuliert werden
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