Indien: Besucher bekommen bei Einreise jetzt SIM-Karte geschenkt
In Indien will man Besucher des Landes zukünftig nicht mehr unvernetzt in der Gegend rumstehen lassen. Wer zukünftig mit einem Touristen-Visum in das Land einreist, bekommt auch eine SIM-Karte in die Hand gedrückt, die er während des Aufenthaltes verwenden kann.
Das Ziel der Initiative besteht natürlich darin, Indien als Urlaubsland attraktiver zu machen. Das ist für viele Menschen im Smartphone-Zeitalter fest damit verbunden, mit ihren Geräten weiterhin online sein zu können. Immerhin will man dem Freundeskreis ja direkt in den sozialen Netzwerken zeigen, was man im Urlaub gerade erlebt.
Zumeist gibt es dafür zwei Alternativen: Entweder Geld spielt keine Rolle und man akzeptiert hohe Roaming-Gebühren - oder aber man besorgt sich im Reiseland eine Prepaid-SIM-Karte lokaler Anbieter. Das ist in Indien aber nicht gerade einfach. Um einen Mobilfunkanschluss buchen zu können, muss man mehrere Formulare ausfüllen und sich ausweisen. Wenn man sich direkt nach der Einreise kümmert, steht man in der Regel trotzdem zwei Tage ohne Mobilfunkanbindung da, weil die Papiere erst bearbeitet werden müssen.
Auch die SIM-Karte kann nur über einen Zeitraum von 30 Tagen genutzt werden. Sie ist ab Ende September in den Willkommens-Paketen enthalten, die Urlaubern schon länger in die Hand gegeben werden. In diesen finden sich auch Reisetipps und Karten. Mit den SIM-Karten kann telefoniert und auf das Internet zugegriffen werden. Auslandstelefonate sind aber nicht möglich, so dass man sich hier auf entsprechende Online-Kommunikationsdienste verlassen muss.
Zumeist gibt es dafür zwei Alternativen: Entweder Geld spielt keine Rolle und man akzeptiert hohe Roaming-Gebühren - oder aber man besorgt sich im Reiseland eine Prepaid-SIM-Karte lokaler Anbieter. Das ist in Indien aber nicht gerade einfach. Um einen Mobilfunkanschluss buchen zu können, muss man mehrere Formulare ausfüllen und sich ausweisen. Wenn man sich direkt nach der Einreise kümmert, steht man in der Regel trotzdem zwei Tage ohne Mobilfunkanbindung da, weil die Papiere erst bearbeitet werden müssen.
Bestandteil des Visums
Eine solche Hürde will man den Touristen, die ja auch einen wichtigen Beitrag zur Wirtschaft leisten, nicht länger antun. Daher bekommt man bei der Einreise jetzt direkt eine SIM-Karte ausgehändigt, die bereits mit einem Guthaben ausgestattet ist, teilten die dortigen Behörden mit. Dies gilt zumindest dann, wenn man mit dem neuen elektronischen Touristen-Visum ins Land kommt, das Indien aktuell an Bürger von 150 Ländern vergibt. Dieses wird seit zwei Jahren kurzfristig ausgestellt und ist einen Monat gültig.Auch die SIM-Karte kann nur über einen Zeitraum von 30 Tagen genutzt werden. Sie ist ab Ende September in den Willkommens-Paketen enthalten, die Urlaubern schon länger in die Hand gegeben werden. In diesen finden sich auch Reisetipps und Karten. Mit den SIM-Karten kann telefoniert und auf das Internet zugegriffen werden. Auslandstelefonate sind aber nicht möglich, so dass man sich hier auf entsprechende Online-Kommunikationsdienste verlassen muss.
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Christian Kahle
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