Spotify vs. Apple: Konkurrenzschlacht wohl auf Kosten der Musiker
In der Auseinandersetzung zwischen dem Musikstreaming-Marktführer und dem mächtigen Computerkonzern Apple geraten zunehmend die Musiker zwischen die Fronten. Wer sich zu eng mit den Kaliforniern einlässt, muss mit sinkenden Spotify-Tantiemen rechnen, berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg.
Diese will aus informierten Quellen, die nicht namentlich genannt werden wollen, erfahren haben, dass Interpreten, die für Neuerscheinungen Exklusivverträge mit Apple abgeschlossen haben, bei Spotify benachteiligt werden. Sie sollen in der Suche weniger präsent sein und auch nicht mehr in den von der Redaktion zusammengestellten Playlists auftauchen.
Erste Maßnahmen dieser Art sollen bereits seit gut einem Jahr eingesetzt werden. In den letzten Monaten habe es hier aber eine Verschärfung gegeben. Betroffen sind aber nicht nur Künstler, die eng mit Apple zusammenarbeiten. Gleiches soll auch für solche gelten, die Exklusivverträge mit dem aufstrebenden Anbieter Tidal eingehen. Spotify dementierte natürlich, dass es solche Manipulationen in seinem Angebot gibt.
Für Spotify ist der Bericht gerade in der aktuellen Situation sicherlich nicht besonders angenehm. Denn das Unternehmen hätte zur Zeit vor allem gern Ruhe. Immerhin plant man den Börsengang und würde vor diesem noch diverse Lizenzverhandlungen mit großen Musikunternehmen zu einem guten Abschluss bringen.
Download Spotify - Musik-Streaming-Client
Erste Maßnahmen dieser Art sollen bereits seit gut einem Jahr eingesetzt werden. In den letzten Monaten habe es hier aber eine Verschärfung gegeben. Betroffen sind aber nicht nur Künstler, die eng mit Apple zusammenarbeiten. Gleiches soll auch für solche gelten, die Exklusivverträge mit dem aufstrebenden Anbieter Tidal eingehen. Spotify dementierte natürlich, dass es solche Manipulationen in seinem Angebot gibt.
Bericht platzt in wichtige Verhandlungen
Spotify ist seit längerer Zeit der führende Anbieter im Musikstreaming und verfügt aktuell über rund 30 Millionen zahlende Kunden, gerät durch Apple aber zunehmend in Bedrängnis. Denn der Konzern konnte direkt zum Start seines eigenen Musikdienstes nicht nur auf eine riesige Installationsbasis, sondern auch auf sehr viele Nutzer mit bereits bestehender Zahlungs-Verbindung zurückgreifen. Binnen eines guten Jahres kletterte die Zahl der Abonnenten so auf immerhin rund 15 Millionen.Für Spotify ist der Bericht gerade in der aktuellen Situation sicherlich nicht besonders angenehm. Denn das Unternehmen hätte zur Zeit vor allem gern Ruhe. Immerhin plant man den Börsengang und würde vor diesem noch diverse Lizenzverhandlungen mit großen Musikunternehmen zu einem guten Abschluss bringen.
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