Musik-Streaming: Apple will vor Weihnachten Preiskrieg lostreten
Noch in diesem Jahr scheint Apple einen Preiskrieg beim Musik-Streaming einläuten zu wollen. Damit könnte der Konzern gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Der Marktführer Spotify geriete stärker unter Druck und man würde dem für viele Nutzer recht günstigen Amazon Music Unlimited etwas entgegensetzen.
Aktuell verlangen im Grunde alle nennenswerten Anbieter von Musik-Streaming in den USA eine Monatsgebühr von 9,99 Dollar im Monat. Für fünf Dollar mehr ist dann eine Familien-Lizenz zu haben, über die mehrere Nutzer den Premium-Service nutzen können. Amazon gewährt außerdem seinen Stammkunden aus dem Prime-Programm einen Rabatt und fordert nur 7,99 Dollar im Monat.
Laut einem Bericht des Magazins Digital Music News, der sich auf zwei verschiedene Quellen beruft, die eng mit Apples Streaming-Dienst zusammenarbeiten, steht hier eine ordentliche Preisreduktion an. Zukünftig soll Apple demnach für ein Einzelabo auch nur noch 7,99 Dollar im Monat verlangen - und dies für alle Interessenten. Das Familien-Abo will das Unternehmen dann für 12,99 Dollar monatlich anbieten.
Die stärkste Motivation hinter den Planungen dürfte der Start von Amazons Streaming-Service sein. Er geht allerdings vor allem zu Lasten von Spotify. Der Marktführer konnte zuletzt zwar schneller Premium-Kunden für seinen Dienst gewinnen als Apple, hat allerdings kaum die finanziellen Möglichkeiten, einen Preiskampf mitzumachen. Apple und Amazon haben hingegen problemlos die Möglichkeit, den Konkurrenzkampf über längere Zeit querzufinanzieren und Verluste zu Gunsten steigender Marktanteile hinzunehmen.
Download iTunes 12.5.3 - Die Apple Multimedia-Zentrale Passend zum Thema:
Laut einem Bericht des Magazins Digital Music News, der sich auf zwei verschiedene Quellen beruft, die eng mit Apples Streaming-Dienst zusammenarbeiten, steht hier eine ordentliche Preisreduktion an. Zukünftig soll Apple demnach für ein Einzelabo auch nur noch 7,99 Dollar im Monat verlangen - und dies für alle Interessenten. Das Familien-Abo will das Unternehmen dann für 12,99 Dollar monatlich anbieten.
Werbeaktion zu Weihnachten
Dem Vernehmen nach könnte die Preissenkung bereits vor Weihnachten starten. Hier könnte Apple dann mit den geringeren Kosten und einer zusätzlichen Promotion-Rabatt-Aktion versuchen, die Kundenzahlen ordentlich zu steigern. Die Rede ist hier davon, dass neue Nutzer bis zum Frühjahr drei Monate zum Preis von einem bekommen. Die Preissenkung soll auch für Bestandskunden gültig werden - allerdings erst im jeweiligen neuen Abrechnungszeitraum. Bereits bezahlte Abos werden also nicht anteilig zurückerstattet.Die stärkste Motivation hinter den Planungen dürfte der Start von Amazons Streaming-Service sein. Er geht allerdings vor allem zu Lasten von Spotify. Der Marktführer konnte zuletzt zwar schneller Premium-Kunden für seinen Dienst gewinnen als Apple, hat allerdings kaum die finanziellen Möglichkeiten, einen Preiskampf mitzumachen. Apple und Amazon haben hingegen problemlos die Möglichkeit, den Konkurrenzkampf über längere Zeit querzufinanzieren und Verluste zu Gunsten steigender Marktanteile hinzunehmen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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