Auto-Zulieferer mit Social Engineering um viele Millionen geprellt
Es kommt recht selten vor, dass ein Unternehmen freimütig an die Öffentlichkeit geht und einräumt, zum Opfer von Betrügern geworden zu sein. Eine solche Ausnahme ist der Automobil-Zulieferer Leonie, den Kriminelle per Social Engineering um einen zweistelligen Millionenbetrag erleichtert haben.
Infografik: Kosten von Computer-Kriminalität
Wie das Unternehmen heute mitteilte, habe man am Freitag festgestellt, dass man Opfer betrügerischer Handlungen geworden sei. Unter Verwendung gestohlener Identitäten und gefälschter Unterlagen seien Mitarbeiter an entscheidenden Stellen durch die Kontaktaufnahme über elektronische Kommunikationswege dazu gebracht worden, Gelder ins Ausland zu transferieren.
Nach dem bisherigen Stand handelt es sich nicht gerade um eine kleine Summe. Den Angaben zufolge seien rund 40 Millionen Euro irgendwohin verschwunden. Der Vorstand des Unternehmens hat die Kriminalpolizei eingeschaltet und prüft derzeit, inwiefern sich der Verlust durch Schadenersatz- und Versicherungsansprüche zumindest mildern lassen könnte.
In der kurzen Zeit, seitdem die Sache bekannt ist, war es noch nicht möglich, abzuschätzen, wie stark sich die Sache auf das Geschäftsergebnis auswirken wird. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens sei aber zumindest nicht wesentlich beeinträchtigt. Allerdings bleibt es nicht allein bei den 40 Millionen Euro Schaden, die der Betrug anrichtete: Auch der Aktienkurs des Unternehmens ging nach der Bekanntgabe erst einmal in einen Sturzflug über.
Infografik: Kosten von Computer-Kriminalität
Wie das Unternehmen heute mitteilte, habe man am Freitag festgestellt, dass man Opfer betrügerischer Handlungen geworden sei. Unter Verwendung gestohlener Identitäten und gefälschter Unterlagen seien Mitarbeiter an entscheidenden Stellen durch die Kontaktaufnahme über elektronische Kommunikationswege dazu gebracht worden, Gelder ins Ausland zu transferieren.
Nach dem bisherigen Stand handelt es sich nicht gerade um eine kleine Summe. Den Angaben zufolge seien rund 40 Millionen Euro irgendwohin verschwunden. Der Vorstand des Unternehmens hat die Kriminalpolizei eingeschaltet und prüft derzeit, inwiefern sich der Verlust durch Schadenersatz- und Versicherungsansprüche zumindest mildern lassen könnte.
Bekannte Masche
Die Masche, die von den Kriminellen hier eingesetzt wurde, ist nicht sonderlich neu. Es kam schon mehrfach vor, dass sich Betrüger als Chefs oder hochrangige Manager ausgaben und an Beschäftigte in der Buchhaltung wandten. Diese wurden dann in angebliche Vorbereitungen von Vertragsabschlüssen oder Übernahmen einbezogen und aus strategischen Gründen zur Geheimhaltung verpflichtet. Ohne die Möglichkeit, sich an anderer Stelle rückzuversichern, sollten sie dann bestimmte Transaktionen ausführen.In der kurzen Zeit, seitdem die Sache bekannt ist, war es noch nicht möglich, abzuschätzen, wie stark sich die Sache auf das Geschäftsergebnis auswirken wird. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens sei aber zumindest nicht wesentlich beeinträchtigt. Allerdings bleibt es nicht allein bei den 40 Millionen Euro Schaden, die der Betrug anrichtete: Auch der Aktienkurs des Unternehmens ging nach der Bekanntgabe erst einmal in einen Sturzflug über.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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