Lovoo will Betrugsvorwürfe aufklären, Chef-Trio wieder auf freiem Fuß
Die Geschäftsführer der in die Schlagzeilen geratenen Dating-App Lovoo haben der Staatsanwaltschaft Dresden ihre volle Kooperation zugesichert und wollen so schnell wie möglich die Betrugsvorwürfe, sie würden sich durch den Einsatz von massiven Fake-Profilen bereichern, aufklären.
Benjamin und Björn Bak, die Brüder, die die Plattform gegründet haben und leiten, wurden nun wieder aus der Untersuchungshaft entlassen. Auch ihr Geschäftspartner Alexander Friede, ebenfalls als Geschäftsführer eingesetzt, ist wieder auf freiem Fuß. Laut dem Bericht der Bild wurde Björn Bak zuerst entlassen, nachdem er 300.000 Euro Kaution bereitgestellt hatte. Dann kümmerte er sich um die Hinterlegung einer Kaution in unbekannter Höhe für seinen Bruder Benjamin und für Alexander Friede, beide konnten dann heute nach einer Woche U-Haft die Haftanstalt verlassen.
Vor genau einer Woche hatten die Ermittlungen mit einer Razzia in den Berliner Geschäftsräumen von Lovoo Fahrt aufgenommen.
"Von Beginn der Untersuchungen an hat die LOVOO GmbH den Ermittlungsbehörden vollumfängliche Transparenz und Kooperation zugesichert. Aufgrund laufender Ermittlungen sind weitere Angaben zurzeit nicht möglich. Die LOVOO GmbH wird regelmäßig im Rahmen der bestehenden rechtlichen Möglichkeiten berichten. Als erfolgreichste Dating App Deutschlands wird die LOVOO GmbH weiter daran arbeiten, die Vorwürfe aufzuklären und das Vertrauen ihrer über 50 Millionen Nutzer wiederherzustellen."
Mehr dazu: Fake-Profile: Massive Razzia gegen die Dating-Plattform Lovoo
Vor genau einer Woche hatten die Ermittlungen mit einer Razzia in den Berliner Geschäftsräumen von Lovoo Fahrt aufgenommen.
Jetzt gibt es eine offizielle Stellungnahme
Lovoo hat sich nun erstmals nach der Razzia mit einer offiziellen Pressemitteilung zu den Vorwürfen geäußert. Viel Klarheit bringt die Stellungnahme aber nicht - es gibt dort keine klare Position des Chef-Trios gegenüber den Betrugs-Beschuldigungen mit gefälschten Profilen, geschweige denn einem Eingeständnis, dass auf der Plattform etwas im Argen ist. In der Stellungnahme heißt es lediglich:"Von Beginn der Untersuchungen an hat die LOVOO GmbH den Ermittlungsbehörden vollumfängliche Transparenz und Kooperation zugesichert. Aufgrund laufender Ermittlungen sind weitere Angaben zurzeit nicht möglich. Die LOVOO GmbH wird regelmäßig im Rahmen der bestehenden rechtlichen Möglichkeiten berichten. Als erfolgreichste Dating App Deutschlands wird die LOVOO GmbH weiter daran arbeiten, die Vorwürfe aufzuklären und das Vertrauen ihrer über 50 Millionen Nutzer wiederherzustellen."
Mehr dazu: Fake-Profile: Massive Razzia gegen die Dating-Plattform Lovoo
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