Sony bestätigt 4K-fähige PlayStation 4 'Neo' - aber kein Launch zur E3

Der japanische Elektronikkonzern Sony hat verlauten lassen, dass man anders als erwartet die kommende neue Variante der PlayStation 4 nicht auf der bevorstehenden Spielemesse E3 präsentieren wird. Gleichzeitig bestätigte der Leiter von Sonys Spielestudios jedoch, dass die Konsole derzeit tatsächlich entwickelt wird.
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Im Rahmen eines Interviews mit der Financial Times sagte Andrew House, President und weltweiter Chef von Sony Interactive Entertainment, dass man derzeit tatsächlich an einer neuen, stärkeren PlayStation 4 arbeitet. Das Gerät trage den Codenamen "Neo" und sei vor allem für "Hardcore-Gamer" sowie für Kunden mit einem 4K-fähigen Fernseher gedacht, die auf der Suche nach mehr sehr hochauflösenden Inhalten sind.

Siehe auch: Gerücht: Sony soll verbesserte PlayStation 4.5 für 4K & VR planen

House sagte außerdem, dass die "High-End PS4" teurer ausfallen wird als die aktuell für rund 350 US-Dollar erhältliche "normale" Ausgabe der Spielkonsole von Sony. Man wolle die aktuelle Version aber mit dem neuen Modell nicht ersetzen, sondern lediglich ergänzen. Die neue Ausgabe sei für einen gleichzeitigen Vertrieb vorgesehen, so dass beide Modelle über den weiteren Verlauf des Lebenszyklus der PlayStation 3 verkauft werden sollen.

Das Gerät werde nicht nur neue Hardware mitbringen, sondern auch auf Angebote wie Vue und PlayStation Music setzen, um attraktiver zu werden. Anders als erwartet sei die Vorstellung aber nicht auf der E3 in der nächsten Woche zu erwarten - House wollte aber keinen anderen Einführungszeitraum nennen. Er sprach lediglich davon, dass man in "eine komplette Palette der bestmöglichen Erlebnisse" investiere, um sie in ihrer Gesamtheit zu präsentieren. Anscheinend hakt es derzeit also noch bei der Verfügbarkeit von 4K-fähigen Inhalten oder Spielen.

Auch zu den Befürchtungen rund um eine fehlende Unterstützung für Spiele durch die neue 4K-Version der PS4 äußerte sich der Manager. Alle künftigen Spiele würden auch weiterhin die PS4 unterstützen, während "eine sehr große Mehrheit" seiner Erwartung nach auch auf der neuen Ausgabe laufen werde. Auch sollen beide Versionen mit dem kommenden VR-Headset von Sony kompatibel sein.

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