Unitymedia reagiert auf Abmahnung; Kritisierte WLAN-Regelung bleibt
Unitymedia macht seine Kunden aktuell darauf aufmerksam, dass auf ihren Routern ein öffentlicher WLAN-Kanal aktiviert wird. Wer dies nicht wünscht, muss widersprechen. Nachdem die Verbraucherzentrale wegen der Regelung gemahnt hatte, hat das Unternehmen jetzt eine Unterlassungserklärung abgegeben, hält darin aber an den kritisierten Plänen fest.
"Sie besagt, dass wir uns auf die ‚Besonderen Geschäftsbedingungen WifiSpot‘ in der an die Bestandskunden kommunizierten Form nicht mehr berufen werden. Darüber hinaus werden wir die WifiSpot-Geschäftsbedingungen in den kritisierten Punkten überarbeiten", so Dieter Vorbeck, CTO des Unternehmens, gegenüber heise online. Dass Geräte von Kunden automatisch zu WLAN-Hotspots werden, will Unitymedia aber auch weiterhin so handhaben: "Wir haben den Kunden von Anfang an die Möglichkeit eingeräumt, sich gegen die Freischaltung des HomeSpots zu entscheiden", so der Untiymedia-CTO. "Um eine Community erfolgreich aufzubauen, muss sie von Beginn an die Vorteile für sich sehen und spüren", sagt Vorbeck. "Mit einem Opt-in-System wird das kaum funktionieren."
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Katz und Maus-Spiel
Unter der Überschrift "Unitymedia: Ohne Widerspruch werden Kunden zum WLAN-Hotspot" hatten wir darüber berichtet, dass der Kabelnetzbetreiber die Router seiner Kunden für den Aufbau eines öffentlichen WLAN-Netzes mit einspannen will. Wenige Tage später konnten wir darüber berichten, dass die Verbraucherzentrale NRW Unitymedia wegen dieser Vorgehensweise abmahnte. Nun hat das Unternehmen wiederum auf diese Abmahnung reagiert und eine Unterlassungserklärung abgegeben - lässt sich dabei aber nur teilweise auf Zugeständnisse ein, die von den Verbraucherschützern gefordert worden waren."Sie besagt, dass wir uns auf die ‚Besonderen Geschäftsbedingungen WifiSpot‘ in der an die Bestandskunden kommunizierten Form nicht mehr berufen werden. Darüber hinaus werden wir die WifiSpot-Geschäftsbedingungen in den kritisierten Punkten überarbeiten", so Dieter Vorbeck, CTO des Unternehmens, gegenüber heise online. Dass Geräte von Kunden automatisch zu WLAN-Hotspots werden, will Unitymedia aber auch weiterhin so handhaben: "Wir haben den Kunden von Anfang an die Möglichkeit eingeräumt, sich gegen die Freischaltung des HomeSpots zu entscheiden", so der Untiymedia-CTO. "Um eine Community erfolgreich aufzubauen, muss sie von Beginn an die Vorteile für sich sehen und spüren", sagt Vorbeck. "Mit einem Opt-in-System wird das kaum funktionieren."
Kritiker sind nicht zufrieden
Wie die Verbraucherzentrale NRW mittlerweile laut Medienbericht bestätigt hat, war die Unterlassungserklärung von Unitymedia am 20. Mai. eingegangen. Allerdings hatten sich die Verbraucherschützer mehr von dem Unternehmen erwartet. "Sie entspricht nicht ganz dem, was wir gefordert haben", so eine Sprecherin. Aktuell befinde man sich aber noch mit dem Unternehmen "im Austausch" und werde nun genau prüfen, zu was sich Unitymedia in der Erklärung tatsächlich verpflichtet. Man darf gespannt sein, zu sehen, ob und wie das Unternehmen seine aktuellen Pläne tatsächlich durchführen kann.Download WirelessNetView - WLAN-Netzwerke aufspüren Welche Provider drosseln den Anschluss? Übersicht in unserem FAQ-Artikel
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