Microsoft will in China nur noch verkaufen, nicht mehr informieren
Kaufen statt informieren - das ist der Kern, nachdem der Software-Konzern Microsoft sein Geschäft in China umbaut. Anfang Juni wird im Zuge dessen das Portal MSN China stillgelegt und die Ressourcen sollen eingesetzt werden, um mehr Windows 10-Geräte zu vertreiben.
Über die Schließung des Portals informiert das Unternehmen dessen Nutzer seit gestern. Den dortigen Angaben zufolge erfolgt die Abschaltung der Seite zum 7. Juni. Unter der Adresse cn.msn.com werden dann nur noch Verweise zu anderen chinesischsprachigen Angeboten sowie ein Eingabefeld für die Suchmaschine Bing zu finden sein, berichtete das Wall Street Journal.
Der Fokus des China-Engagements von Microsoft soll zukünftig vor allem auf dem Verkauf von Software und Dienstleistungen für die Nutzer von Windows 10-Geräten liegen. Im Zuge dessen werde es auch weitere Investitionen in verschiedene Geschäftsfelder in dem Land geben und auch die Entwicklungs-Abteilungen in China werden weiterhin eine wichtige Rolle spielen.
"Microsoft ist in China sehr engagiert und bietet hier eine ganze Reihe von Produkten an, darunter Windows 10 sowie Cloud-Dienste und betreibt hier auch das größte Forschungs- und Entwicklungs-Zentrum außerhalb der USA", erklärte eine Konzernsprecherin der Zeitung.
Ohnehin läuft in dem Land einiges anders als anderswo. So nahm man zuletzt beispielsweise Abstand davon, die eigene Suchmaschine Bing auch in der chinesischen Fassung voranzutreiben. Stattdessen unterzeichnete man einen Vertrag mit dem dortigen Marktführer Baidu, dessen Websuche zukünftig zur Standardeinstellung im Edge-Browser gehören wird. Das dient auch dem Zweck, den Nutzern in China möglichst wenig Hürden für einen Umstieg auf Windows 10 in den Weg zu legen.
Weiterhin investiert der Redmonder Konzern seit einiger Zeit massiv in die Expansion des eigenen Cloud-Geschäftes in China. An den Standorten Peking und Shanghai werden inzwischen zwei große Datenzentren unterhalten, die in erster Linie Cloud-Service für Geschäftskunden bereitstellen.
Der Fokus des China-Engagements von Microsoft soll zukünftig vor allem auf dem Verkauf von Software und Dienstleistungen für die Nutzer von Windows 10-Geräten liegen. Im Zuge dessen werde es auch weitere Investitionen in verschiedene Geschäftsfelder in dem Land geben und auch die Entwicklungs-Abteilungen in China werden weiterhin eine wichtige Rolle spielen.
"Microsoft ist in China sehr engagiert und bietet hier eine ganze Reihe von Produkten an, darunter Windows 10 sowie Cloud-Dienste und betreibt hier auch das größte Forschungs- und Entwicklungs-Zentrum außerhalb der USA", erklärte eine Konzernsprecherin der Zeitung.
Ohnehin läuft in dem Land einiges anders als anderswo. So nahm man zuletzt beispielsweise Abstand davon, die eigene Suchmaschine Bing auch in der chinesischen Fassung voranzutreiben. Stattdessen unterzeichnete man einen Vertrag mit dem dortigen Marktführer Baidu, dessen Websuche zukünftig zur Standardeinstellung im Edge-Browser gehören wird. Das dient auch dem Zweck, den Nutzern in China möglichst wenig Hürden für einen Umstieg auf Windows 10 in den Weg zu legen.
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