Noch billigere Windows Phones:
Microsoft kauft mehr in China ein
Microsoft sucht offenbar weitere Möglichkeiten, die Kosten seiner Windows Phones weiter zu drücken. Das Unternehmen soll jetzt begonnen haben, noch stärker als zuvor auf Zulieferer aus China zurückzugreifen, weil diese noch günstigere Preise bieten können als Firmen aus anderen asiatischen Ländern.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, melden chinesische Komponentenhersteller und andere Zulieferbetriebe eine wachsende Zahl von Bestellungen von Microsoft, weil das Unternehmen seine Aufträge seit einiger Zeit nicht mehr an taiwanische Firmen vergibt, sondern lieber bei den günstigeren chinesischen Anbietern einkauft.
Als Grund dafür nennt der Bericht die bevorstehende Einführung von zwei neuen Smartphones mit Windows, wobei in diesem Fall vermutlich die Modelle Microsoft Lumia 640 und Microsoft Lumia 640 XL gemeint sind. Diese könnten wir auf dem Mobile World Congress 2015 in der nächsten Woche zum ersten Mal zu sehen bekommen.
Microsoft habe begonnen, verstärkt auf die Kosten für die Fertigung seiner Produkte zu achten und passe deshalb nun die Beziehungen zur Lieferkette entsprechend an. Das Ziel sei es, jene Komponenten zu günstigeren Preisen aus China zu beziehen, die man bisher von Firmen aus Taiwan orderte.
Als eine der Firmen, die von der Verlagerung von Bestellungen nach China profitiert, wird Truly Opto-Electronics genannt, ein Anbieter von kapazitiven Touch-Panels und Kamera-Modulen für Smartphones. Auch komplette Displays mit Touchscreen gehören zum Angebot von Truly. Da das Display und der Touchscreen die teuersten Komponenten aktueller Smartphones sind, versucht Microsoft offensichtlich vor allem in diesem Bereich Einsparungen zu erzielen, um die Kosten zu senken.
Fraglich ist, ob Microsoft die durch den Wechsel der Lieferanten erzielten Kosteneinsparungen an die Kunden weitergeben kann, oder ob man lediglich die ohnehin geringen Margen etwas aufzubessern versucht. Bei den Produkten, für die Microsoft nun vermehrt Teile aus China einkauft, handelt es sich laut dem Bericht um Mittelklasse- und Low-End-Smartphones.
Als Grund dafür nennt der Bericht die bevorstehende Einführung von zwei neuen Smartphones mit Windows, wobei in diesem Fall vermutlich die Modelle Microsoft Lumia 640 und Microsoft Lumia 640 XL gemeint sind. Diese könnten wir auf dem Mobile World Congress 2015 in der nächsten Woche zum ersten Mal zu sehen bekommen.
Microsoft habe begonnen, verstärkt auf die Kosten für die Fertigung seiner Produkte zu achten und passe deshalb nun die Beziehungen zur Lieferkette entsprechend an. Das Ziel sei es, jene Komponenten zu günstigeren Preisen aus China zu beziehen, die man bisher von Firmen aus Taiwan orderte.
Als eine der Firmen, die von der Verlagerung von Bestellungen nach China profitiert, wird Truly Opto-Electronics genannt, ein Anbieter von kapazitiven Touch-Panels und Kamera-Modulen für Smartphones. Auch komplette Displays mit Touchscreen gehören zum Angebot von Truly. Da das Display und der Touchscreen die teuersten Komponenten aktueller Smartphones sind, versucht Microsoft offensichtlich vor allem in diesem Bereich Einsparungen zu erzielen, um die Kosten zu senken.
Fraglich ist, ob Microsoft die durch den Wechsel der Lieferanten erzielten Kosteneinsparungen an die Kunden weitergeben kann, oder ob man lediglich die ohnehin geringen Margen etwas aufzubessern versucht. Bei den Produkten, für die Microsoft nun vermehrt Teile aus China einkauft, handelt es sich laut dem Bericht um Mittelklasse- und Low-End-Smartphones.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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