HTC: Dramatischer Absturz, HTC 10 und Vive sind die letzte Hoffnung
Es wird immer schwerer, Worte für die wirtschaftliche Situation von HTC zu finden, Katastrophe und dramatischer Absturz sind nur zwei Umschreibungen für die heute veröffentlichten Zahlen. Der taiwanesische Hersteller hat sich im Vergleich zu den ohnehin schon alles andere als guten letzten Quartalen aktuell signifikant verschlechtert. Aber es gibt dennoch Hoffnung.
HTC gehört zu den Traditionsherstellern der Smartphone-Branche: Man zählte zu den ersten, die Touchscreen-Geräte herstellten und war lange Zeit auch ein Markenname mit sehr viel Klang. Doch das ist seit einer ganzen Weile vorbei, das Unternehmen agiert die vergangenen Quartale bzw. Jahre besonders glücklos.
Das zeigen die heute veröffentlichten aktuellen Quartalszahlen besonders gut (via VentureBeat), der Konzern steckt so tief in den roten Zahlen, dass man den dazugehörigen Farbton demnächst wohl "HTC-Rot" taufen könnte. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fiel der Umsatz um 64 Prozent, in der Kategorie Gewinn (bzw. nun Verlust) waren es sogar 78 Prozent.
So schrieb HTC im ersten Quartal des Jahres 2016 einen Umsatz von 14,8 Milliarden taiwanesischer Dollar, das sind umgerechnet 400 Millionen Euro. Vor einem Jahre konnte man 41,5 Milliarden Taiwan-Dollar bekannt geben (1,12 Milliarden Euro). Der aktuelle Netto-Verlust beträgt 2,6 Milliarden taiwanesischer Dollar (70 Millionen Euro), im Jahr zuvor konnte man sich ganz knapp, aber doch im Plus platzieren.
Siehe auch: HTC 10 vorgestellt - Top-Hardware, Top-Kameras, Top-Verkäufe?
Das zeigen die heute veröffentlichten aktuellen Quartalszahlen besonders gut (via VentureBeat), der Konzern steckt so tief in den roten Zahlen, dass man den dazugehörigen Farbton demnächst wohl "HTC-Rot" taufen könnte. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fiel der Umsatz um 64 Prozent, in der Kategorie Gewinn (bzw. nun Verlust) waren es sogar 78 Prozent.
So schrieb HTC im ersten Quartal des Jahres 2016 einen Umsatz von 14,8 Milliarden taiwanesischer Dollar, das sind umgerechnet 400 Millionen Euro. Vor einem Jahre konnte man 41,5 Milliarden Taiwan-Dollar bekannt geben (1,12 Milliarden Euro). Der aktuelle Netto-Verlust beträgt 2,6 Milliarden taiwanesischer Dollar (70 Millionen Euro), im Jahr zuvor konnte man sich ganz knapp, aber doch im Plus platzieren.
Hoffnungsträger?
HTC hat aber zumindest Grund für vorsichtigen Optimismus: Denn die beiden aktuellen Hoffnungsträger, das Smartphone-Topmodell HTC 10 und das VR-Headset Vive, schlagen sich noch nicht in den Geschäftszahlen nieder. Ob das von Kritik gut aufgenommene Smartphone und die Virtual-Reality-Brille aber auch tatsächlich Verkaufsschlager sind, wird sich erst zeigen.Siehe auch: HTC 10 vorgestellt - Top-Hardware, Top-Kameras, Top-Verkäufe?
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