Apple meldet 'schlechte' Zahlen:
Höhenflug beendet - auch beim iPhone
Der US-Computerkonzern Apple hat zum ersten Mal seit 13 Jahren einen Rückgang seines Umsatzes im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres gemeldet. Das Unternehmen verkaufte außerdem erstmals überhaupt weniger iPhones und musste bei den Mac-Verkäufen ebenfalls einen starken Rückgang hinnehmen, der sogar den schwächelnden PC-Markt in den Schatten stellte.
Apple habe sich in einem "starken makroökonomischen Gegenwind" zuletzt gut behaupten können, erklärte Firmenchef Tim Cook anlässlich der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen. Tatsächlich aber sind es für die Börse wohl verheerende Zahlen, die der US-Konzern da soeben vermelden musste. Nachdem bereits die meisten anderen IT-Größen, darunter auch Microsoft und sämtliche PC-Hersteller inzwischen eingestehen mussten, dass ihre Umsätze aus dem Vertrieb von Computern, Software wie Windows sowie Smartphones und Tablets sinken, trifft es nun auch Apple.
Apples Umsatz und Verkäufe für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2016
Wie Apple verlauten ließ, wurden in den letzten drei Monaten 51,193 Millionen iPhones verkauft, woraus das Unternehmen einen Umsatz von 32,86 Milliarden Dollar erzielte. Dies sind nicht nur 32 Prozent weniger als im letzten Quartal - was ja wie gesagt zu erwarten war - sondern auch noch 16 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Damit ist das Wachstum bei den iPhone-Verkaufszahlen vorläufig beendet - zum ersten Mal in der Geschichte von Apples extrem erfolgreichen Smartphones.
Bei den Mac-Verkäufen zeigt sich nun außerdem, dass auch Apple nicht gegen die negative Entwicklung des Marktes gefeit ist. Während der gesamte PC-Markt zuletzt nach Angaben der Marktbeobachter von Gartner und IDC um knapp zehn Prozent schrumpfte, musste Apple sogar einen Rückgang der Verkaufszahlen um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum vermelden. Wurden also im Q2/2015 noch 4,56 Millionen Macs verkauft, so waren es im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2016 nur noch gut 4,03 Millionen Einheiten. Der Umsatz sank dabei "nur" um neun Prozent von zuvor 5,6 auf jetzt 5,3 Millarden Dollar.
Dennoch sind die Verkaufszahlen von Apple gerade mit Blick auf Smartphones noch immer enorm. 50 Millionen verkaufte Smartphones innerhalb von drei Monaten - mehr Geräte verkauft nur Samsung, wobei die Koreaner anders als Apple mit seinen aktuell drei Flaggschiff-Modellen gleich eine ganze Armada von verschiedenen Produkten in allen Preisklassen vertreiben.
Apples Umsatz und Verkäufe für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2016
Umsatzrückgang um 13 Prozent
Für das zweite Quartal seines Geschäftsjahres 2016 meldete Apple einen Umsatz von insgesamt 50,6 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht, der damals noch bei 58 Milliarden Dollar lag. Gegenüber dem letzten Quartal ging es sogar um ein Drittel abwärts, denn vor drei Monaten hatte Apple mit fast 76 Milliarden Dollar Umsatz noch einen neuen Rekord vermelden können. Mit den Umsatzzahlen untertraf Apple die ohnehin schon pessimistischen Prognosen der Marktbeobachter, die eigentlich von fast 52 Milliarden Dollar ausgegangen waren.Beim iPhone ging es zum ersten Mal seit 13 Jahren im 2. Quartal abwärts
Was die Verkaufszahlen seiner Geräte angeht, musste Apple zum ersten Mal überhaupt einen Rückgang bei den iPhone-Verkäufen im zweiten Quartal vermelden. Zwar sinken die Verkäufe traditionell im zweiten Quartal eines Geschäftsjahres, nachdem sie zu Weihnachten zuvor Spitzenwerte einfahren, doch hatte Apple in den letzten Jahren stets auch im zweiten Quartal einen Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum vermelden können - dieses Jahr klappt dies nicht.Wie Apple verlauten ließ, wurden in den letzten drei Monaten 51,193 Millionen iPhones verkauft, woraus das Unternehmen einen Umsatz von 32,86 Milliarden Dollar erzielte. Dies sind nicht nur 32 Prozent weniger als im letzten Quartal - was ja wie gesagt zu erwarten war - sondern auch noch 16 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Damit ist das Wachstum bei den iPhone-Verkaufszahlen vorläufig beendet - zum ersten Mal in der Geschichte von Apples extrem erfolgreichen Smartphones.
Mac-Verkäufe lassen stärker nach als der PC-Gesamtmarkt
Bei den Tablets der iPad-Serie gab es wie schon in den letzten acht Quartalen davor ebenfalls keine guten Nachrichten - da half auch das iPad Pro nicht. Laut Apple wurden zuletzt 10,25 Millionen iPads verkauft - mehr als zwei Millionen bzw. 19 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz daraus belief sich auf 4,4 Milliarden Dollar und ging somit ebenfalls um 19 Prozent zurück.Bei den Mac-Verkäufen zeigt sich nun außerdem, dass auch Apple nicht gegen die negative Entwicklung des Marktes gefeit ist. Während der gesamte PC-Markt zuletzt nach Angaben der Marktbeobachter von Gartner und IDC um knapp zehn Prozent schrumpfte, musste Apple sogar einen Rückgang der Verkaufszahlen um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum vermelden. Wurden also im Q2/2015 noch 4,56 Millionen Macs verkauft, so waren es im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2016 nur noch gut 4,03 Millionen Einheiten. Der Umsatz sank dabei "nur" um neun Prozent von zuvor 5,6 auf jetzt 5,3 Millarden Dollar.
Aktie bricht ein
Die Börse reagierte auf die zwar erwarteten aber dennoch stärker als gedacht ausgefallenen Rückgänge bei Umsatz- und Verkaufszahlen mit einem heftigen Verlust der Apple-Aktie. Sie stürzte erstmals seit Anfang März 2015 unter die 100-Dollar-Marke und steht nun im nachbörslichen Handel bei gut 96 Dollar - nachdem sie sich bis vor wenigen Tagen wieder auf über 112 Dollar gesteigert hatte. Aktuell hat die Apple-Aktie gegenüber dem Wert von 104,35 Dollar beim heutigen Schluss der Börse an der Wall Street bereits mehr als 7,7 Prozent ihres Wertes eingebüßt. Damit ist Apple jetzt 45 Milliarden Dollar weniger wert als noch vor wenigen Stunden.Dennoch sind die Verkaufszahlen von Apple gerade mit Blick auf Smartphones noch immer enorm. 50 Millionen verkaufte Smartphones innerhalb von drei Monaten - mehr Geräte verkauft nur Samsung, wobei die Koreaner anders als Apple mit seinen aktuell drei Flaggschiff-Modellen gleich eine ganze Armada von verschiedenen Produkten in allen Preisklassen vertreiben.
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