Apple-Co-Gründer Steve Wozniak:
Apple sollte mehr Steuern zahlen
Steve Wozniak ist seit einer ganzen Weile nicht mehr offiziell bei dem von ihm mitgegründeten Unternehmen, er tingelt stattdessen durch die Weltgeschichte und ist ein immer wieder gern gesehener Interview-Partner. Das liegt daran, dass er sich kein Blatt vor den Mund nimmt und gerne auch unpopuläre Meinungen vertritt oder Apple selbst kritisiert.
Apple steht immer wieder im Blickpunkt der Steuerbehörden, in der Europäischen Union geht es vor allem um die Praktiken in Irland: Denn dort kommt der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino in den Genuss eines besonders niedrigen Sondersteuersatzes von effektiv gerade einmal zwei Prozent. Gemessen am ohnehin schon besonders niedrigen Satz von 12,5 Prozent, mit dem man erfolgreich US-Unternehmen nach Irland locken konnte, ist die "Lex Apple" praktisch eine Steuerbefreiung.
Steve "Woz" Wozniak hat in einem Interview mit der BBC (via Guardian) gemeint, dass er das nicht in Ordnung findet: "Ich mag die Idee nicht, dass Apple unfair agiert und Steuern nicht so zahlt wie ich es als Privatperson tun muss. Ich arbeite viel, reise viel und zahle mehr als 50 Prozent von allem, was ich verdiene, als Steuern. Aber das ist Teil des Lebens und das sollte man auch tun." Woz nahm aber nicht nur Apple in die Pflicht, sondern meinte, dass "jedes Unternehmen der Welt das tun sollte".
Den aktuellen Apple-CEO Tim Cook wird das aber kaum interessieren, da er den Vorwurf, sein Unternehmen würde Steuern per Tricks vermeiden, als "politischen Mist" bezeichnet hat. Apple zahle jeden Dollar, den man schuldet, so Cook im vergangenen Dezember.
Siehe auch: Apple-Finanzchef fände Steuerforderungen der EU nicht fair
EU-Untersuchung
Der EU-Kommission ist das natürlich ein Dorn im Auge, Ende 2015 wurde die Untersuchung des US-Konzerns bzw. seiner irischen Dependance ausgeweitet. Zuletzt hieß es, dass dem Konzern eine Nachzahlung von satten acht Milliarden Dollar drohe, Apple selbst weist jede Schuld von sich und verweist darauf, dass man keine Schuld trägt, wenn das Steuersystem "veraltet" sei.Steve "Woz" Wozniak hat in einem Interview mit der BBC (via Guardian) gemeint, dass er das nicht in Ordnung findet: "Ich mag die Idee nicht, dass Apple unfair agiert und Steuern nicht so zahlt wie ich es als Privatperson tun muss. Ich arbeite viel, reise viel und zahle mehr als 50 Prozent von allem, was ich verdiene, als Steuern. Aber das ist Teil des Lebens und das sollte man auch tun." Woz nahm aber nicht nur Apple in die Pflicht, sondern meinte, dass "jedes Unternehmen der Welt das tun sollte".
Den aktuellen Apple-CEO Tim Cook wird das aber kaum interessieren, da er den Vorwurf, sein Unternehmen würde Steuern per Tricks vermeiden, als "politischen Mist" bezeichnet hat. Apple zahle jeden Dollar, den man schuldet, so Cook im vergangenen Dezember.
Siehe auch: Apple-Finanzchef fände Steuerforderungen der EU nicht fair
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