Einbruch PC-Sparte: bei Intel soll ein Zehntel aller Jobs wegfallen
Intel geht nach den jüngsten Unternehmens-Zukäufen und den schlechten Prognosen für das laufende Geschäftsjahr einem Bericht zufolge auf eine rapide Entschlackungskur. Laut dem US-Magazin "The Oregonian" plant der weltgrößte Chiphersteller nochmals einen weitreichenden Stellenabbau.
Dieses Mal soll jeder zehnte Job auf der Kippe stehen. Die Kürzungen sollen die Schwankungen im allgemein rückläufigen PC-Markt auffangen und den Konzern "zukunftsicher aufstellen", erklärte ein Insider gegenüber "The Oregonian". Für Intel wird die Marktlage immer schwieriger, schreibt das US-Magazin. Intel wollte sich auf Nachfrage zu den Gerüchten nicht äußern.
Mehr dazu: Intel: Nachfrage recht gut, doch bringt sie "lausige" Einnahmen
In den letzten zwei Jahren hatte Intel bereits einige Male den Hebel an den Angestellten angesetzt. Im vergangenen Jahr wurden allein in den USA 1.100 Arbeitsplätze gestrichen. Fast fünf Prozent der Stellen sollen in den letzten Jahren bereits gestrichen worden sein. Nach den letzten offiziellen Zahlen von Ende 2015 hat das Unternehmen derzeit 107.000 Angestellte weltweit. In der nächsten Runde des Personalkarussells sollen nun auch hochrangige Manager das Unternehmen verlassen müssen.
Siehe auch: IDF 2016: Intel gibt günstigen Windows-Laptops mehr Power & Speicher
Kommende Woche gibt es den neuen Geschäftsbericht
Schon in der kommenden Woche am Dienstag ist die Bekanntgabe der aktuellen Geschäftslage anberaumt. Geht man nach dem Insiderbericht, soll Intel die Stellenkürzungen dann bereits offiziell bekannt machen wollen. Einige Konzernbereiche sollen dabei stärker betroffen sein als andere, im Grunde geht man aber davon aus, dass ein Zehntel der Belegschaft das Unternehmen verlassen muss. Erwartet wird zudem eine Gewinnwarnung. Schon im Januar hatte es entsprechende Informationen gegeben, die einen starken Umsatzeinbruch bei Intel prognostizierten.Mehr dazu: Intel: Nachfrage recht gut, doch bringt sie "lausige" Einnahmen
In den letzten zwei Jahren hatte Intel bereits einige Male den Hebel an den Angestellten angesetzt. Im vergangenen Jahr wurden allein in den USA 1.100 Arbeitsplätze gestrichen. Fast fünf Prozent der Stellen sollen in den letzten Jahren bereits gestrichen worden sein. Nach den letzten offiziellen Zahlen von Ende 2015 hat das Unternehmen derzeit 107.000 Angestellte weltweit. In der nächsten Runde des Personalkarussells sollen nun auch hochrangige Manager das Unternehmen verlassen müssen.
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