Intel: Nachfrage recht gut, doch bringt sie "lausige" Einnahmen
Als weltweit größter Chiphersteller stellt Intel einen der wichtigsten Indikatoren der ganzen Technologie-Branche dar. Daran gemessen ist diese Industrie weit davon entfernt, auch in wirtschaftlicher Hinsicht wieder zu glänzen - zu groß und vielfältig sind die aktuellen Probleme.
Angesichts der Entwicklung der Branche hat sich Intel zuletzt eigentlich stets ganz gut geschlagen. Zwar verbuchte der Konzern schmerzliche Einschnitte in dem großen Geschäft mit PC-Prozessoren, da die Absatzzahlen von Desktops und Notebooks nicht mehr nur immer langsamer wuchsen, sondern sogar kräftig zurückgingen. Da konnte Intel sich aber immerhin durch ein hervorragend laufendes Geschäft mit Server-Prozessoren behaupten - denn die Auslagerung von zahlreichen Anwendungen in die Cloud ließ den Ausbau von Datenzentren boomen.
Nun zeichnen sich aber auch in diesem Bereich zunehmende Probleme ab. Der Umsatz mit Server-Prozessoren konnte im vierten Quartal nur noch um 5 Prozent gesteigert werden, was nicht genug ist, um die Rückgänge der Einnahmen bei PC-Prozessoren zu kompensieren. Bei diesen ging der Umsatz zwar nur noch um 1 Prozent zurück, was aber vor allem darauf zurückzuführen ist, dass eher teurere CPUs verkauft werden konnten, aber eben nicht mehr.
Insgesamt konnte Intel für das letzte Jahresviertel 2015 am Ende einen Umsatz von 14,9 Milliarden Dollar ausweisen, was 1 Prozent mehr sind als ein Jahr zuvor. Daraus resultierte ein um 1 Prozent geringerer Nettogewinn von 3,6 Milliarden Dollar. Das Ergebnis lag damit zwar etwas über den Prognosen - doch steckt der Teufel hier eben im Detail.
Nun zeichnen sich aber auch in diesem Bereich zunehmende Probleme ab. Der Umsatz mit Server-Prozessoren konnte im vierten Quartal nur noch um 5 Prozent gesteigert werden, was nicht genug ist, um die Rückgänge der Einnahmen bei PC-Prozessoren zu kompensieren. Bei diesen ging der Umsatz zwar nur noch um 1 Prozent zurück, was aber vor allem darauf zurückzuführen ist, dass eher teurere CPUs verkauft werden konnten, aber eben nicht mehr.
Zweistelliges Wachstum weit verfehlt
Im dritten Quartal hatten die Server-CPUs noch ein Umsatzwachstum von 12 Prozent hingelegt und auch für die letzten drei Monate rechnete man mit einem zweistelligen Wachstum. Intels Finanzchef betonte allerdings, dass die Nachfrage an sich nicht gesunken sei - doch das Umsatzvolumen der Deals sei doch recht "lausig" gewesen.Insgesamt konnte Intel für das letzte Jahresviertel 2015 am Ende einen Umsatz von 14,9 Milliarden Dollar ausweisen, was 1 Prozent mehr sind als ein Jahr zuvor. Daraus resultierte ein um 1 Prozent geringerer Nettogewinn von 3,6 Milliarden Dollar. Das Ergebnis lag damit zwar etwas über den Prognosen - doch steckt der Teufel hier eben im Detail.
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