Bitcoin verschlingt inzwischen riesige Mengen an Energie
Bitcoin wird zwar meist als einfache virtuelle Währung wahrgenommen, doch hat sie durchaus signifikante Rückkopplungen in die feststoffliche Welt. Denn das so genannte Bitcoin-Mining verschlingt immer größere Mengen an Energie - und auch die Transaktionen werden Stromfresser.
Bitcoin ist so gestaltet, dass neue Währungseinheiten durch die Teilnehmer selbst über ein kryptographisches Verfahren errechnet werden können. Anfangs ging dies recht schnell, doch mit der Zeit fallen aus dem Prozess immer weniger Bitcoins heraus. Heute muss man schon sehr viel Glück haben oder hohe Rechenkapazitäten in die Waagschale werfen, um an ein neues Bitcoin zu gelangen.
Um den Prozess zu optimieren, werden seit einiger Zeit spezielle Chips entwickelt, die auf das Mining optimiert sind. Allerdings halten die dadurch erreichten Einsparungen nicht mit dem benötigten Mehraufwand mit. Aktuellen Berechnungen zufolge sollen derzeit weltweit immerhin 350 Megawatt an Energie eingesetzt werden, um weitere Bitcoins zu finden. Das entspricht dem Bedarf von rund 280.000 Haushalten in den USA. Bis 2020 könnte der Energiebedarf - wenn sich der aktuelle Trend fortsetzt - auf 417 Megawatt steigen.
Der Energiebedarf ist dann aber noch nicht an seinem Ende angekommen. Die Verwaltung, Durchführung und Bestätigung jeder einzelnen Transaktion von Bitcoins bedarf ebenfalls immer weiter steigender Ressourcen. Schon seit einiger Zeit verschlingt nur eine Transaktion, an der stets zahlreiche Teilnehmer beteiligt sind, weit mehr Energie als ein durchschnittlicher US-amerikanischer Haushalt am Tag benötigt.
Um den Prozess zu optimieren, werden seit einiger Zeit spezielle Chips entwickelt, die auf das Mining optimiert sind. Allerdings halten die dadurch erreichten Einsparungen nicht mit dem benötigten Mehraufwand mit. Aktuellen Berechnungen zufolge sollen derzeit weltweit immerhin 350 Megawatt an Energie eingesetzt werden, um weitere Bitcoins zu finden. Das entspricht dem Bedarf von rund 280.000 Haushalten in den USA. Bis 2020 könnte der Energiebedarf - wenn sich der aktuelle Trend fortsetzt - auf 417 Megawatt steigen.
Einmal Dänemark bitte
In das Generieren von Bitcoins dürften bis zu diesem Zeitpunkt dann insgesamt über 14 Gigawatt geflossen sein. Das entspricht der Produktionsleistung eines kleineren Staates wie Dänemark. Durch den immer höheren Aufwand werden im Jahr 2020 dann voraussichtlich rund 5.500 Kilowattstunden investiert werden müssen, damit am Ende ein Bitcoin rausfällt. Würde dann bereits die Hälfte des Stroms aus erneuerbaren Quellen generiert, schlüge jedes Bitcoin immer noch mit rund 4.000 Kilogramm freigesetzten Kohlendioxids zu Buche.Der Energiebedarf ist dann aber noch nicht an seinem Ende angekommen. Die Verwaltung, Durchführung und Bestätigung jeder einzelnen Transaktion von Bitcoins bedarf ebenfalls immer weiter steigender Ressourcen. Schon seit einiger Zeit verschlingt nur eine Transaktion, an der stets zahlreiche Teilnehmer beteiligt sind, weit mehr Energie als ein durchschnittlicher US-amerikanischer Haushalt am Tag benötigt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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