Xbox: Vater des 17-Jährigen mit 8000$-Rechnung bekommt Geld zurück
Vor zwei Wochen wurde der Fall eines erbosten Vaters aus Kanada bekannt, der über Xbox und Microsoft geschimpft hat, weil sein Sohn "unwissend" fast 8000 kanadische Dollar für Ingame-Artikel im Fußballspiel FIFA ausgegeben hat. Schon damals lag die Vermutung nahe, dass der Mann eine Ausrede gesucht hat, die Rechnung nicht zahlen zu müssen. Und das hat auch funktioniert.
Ein 17-Jähriger, der angeblich unwissentlich virtuelle Gegenstände im Gesamtwert von rund 8000 kanadischen Dollar gekauft hat: Diese Story wurde vor etwa zwei Wochen bekannt. Das Kuriose dabei war das Alter des Jungen, denn normalerweise gibt es solche Geschichten von (kleineren) Kindern, in diesen Fällen drücken die Anbieter dann meistens auch beide Augen zu und erstatten das Geld gleich zurück.
Im Fall von Lance Perkins war die Sache aber anders, denn hier wollte Microsoft nicht ohne weiteres nachgeben. Auch das Kreditkarten-Unternehmen richtete Perkins aus, dass er das Geld nur dann zurückhaben könne, wenn er seinen Sohn wegen Betrugs anzeigt. Der Vater verwies aber darauf, dass sein Sohn nicht gewusst hätte, dass er immer wieder aufs Neue echtes Geld ausgibt.
Perkins selbst stellte die Anagelegenheit gegenüber dem kanadischen Sender klar, er zeigte sich "sehr erfreut", dass Microsoft sich dazu entschlossen hat. Für die Zukunft wünscht er sich zusätzliche Schutzschranken, die Minderjährige vor solchen Fehlern bewahren. Dass sein Sohn überhaupt eine Kreditkarte besitzt, erklärte Perkins mit "für Notfälle" sowie für Besorgungen für den Laden, den die Familie betreibt.
Siehe auch: Vater schimpft auf Xbox, nachdem Sohn $8000 für FIFA ausgegeben hat
Im Fall von Lance Perkins war die Sache aber anders, denn hier wollte Microsoft nicht ohne weiteres nachgeben. Auch das Kreditkarten-Unternehmen richtete Perkins aus, dass er das Geld nur dann zurückhaben könne, wenn er seinen Sohn wegen Betrugs anzeigt. Der Vater verwies aber darauf, dass sein Sohn nicht gewusst hätte, dass er immer wieder aufs Neue echtes Geld ausgibt.
Naiv?
Microsoft hat sich hier sicherlich gewundert, dass ein 17-Jähriger so naiv ist, entsprechend zeigte man sich zunächst nicht kooperativ. Wie der kanadische Sender CBC berichtet, hat sich das Redmonder Unternehmen jetzt aber doch noch bereit erklärt (vermutlich in Absprache mit EA), das Geld zurückzuerstatten, das ist auch bereits am Montag passiert.Perkins selbst stellte die Anagelegenheit gegenüber dem kanadischen Sender klar, er zeigte sich "sehr erfreut", dass Microsoft sich dazu entschlossen hat. Für die Zukunft wünscht er sich zusätzliche Schutzschranken, die Minderjährige vor solchen Fehlern bewahren. Dass sein Sohn überhaupt eine Kreditkarte besitzt, erklärte Perkins mit "für Notfälle" sowie für Besorgungen für den Laden, den die Familie betreibt.
Siehe auch: Vater schimpft auf Xbox, nachdem Sohn $8000 für FIFA ausgegeben hat
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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