Kindle: Amazon "bestraft" künftig Rechtschreibfehler in E-Books
E-Books werden immer populärer, maßgeblich (mit-)verantwortlich dafür ist der Versandhausriese Amazon. Der US-Händler hat mit seinen preisgünstigen Kindle-E-Readern diese Art des Lesens populär gemacht. Doch die Beliebtheit digitaler Bücher kann auch ein Fluch sein, denn die orthografische Qualität vieler E-Books lässt zu wünschen übrig. Amazon startet deshalb Gegenmaßnahmen.
Rechtschreibfehler und Formatierungsprobleme: Das sind zwei Unannehmlichkeiten, die bei E-Books leider keine Seltenheit sind. Diese ergeben sich oftmals daraus, dass als Ausgangsmaterial gedruckte Bücher zum Einsatz kommen. Diese wurden und werden automatisch gescannt, eine Überprüfung des Ergebnisses findet aber nur in begrenzten Rahmen - wenn überhaupt - statt.
Das Warnsystem beschreibt das Blog Good E-Reader als zweistufig: Die erste Stufe ist eine "Light"-Version, diese hat keine schwerwiegenden Konsequenzen. Wenn ein Buch nur einige wenige Fehler enthält, dann bekommt derjenige, der den Text einreicht, eine simple Warnmeldung angezeigt. Diese Warnung ist aber auch für die Leser gedacht, denn auch ihnen wird bei den Details zu einem Buch-Kauf eingeblendet, dass ein Titel diesbezüglich einige (wenige) Probleme aufweist.
Wenn ein Buch zu viele Fehler bzw. schwerwiegende Formatierungsprobleme hat, dann kann es aber auch aus dem Verkehr gezogen werden. Die Überprüfung auf derartige Fehler erfolgt auch durch Leser, die diese Fehler beanstanden. Das funktioniert derzeit aber nur mit E-Ink-basierten Readern von Amazon, die Fire-Tablets oder mobilen Apps haben indes (bisher) keine vergleichbare Melde-Funktion dieser Art.
Qualitätsoffensive
Amazon will die E-Book-Qualität erhöhen und wird ab dem 3. Februar beginnen, eine Warnmeldung anzuzeigen, wenn man zu viele Tippfehler oder sonstige Probleme entdeckt. Das gilt sowohl für Selbstverleger als auch für die großen Verlage.Das Warnsystem beschreibt das Blog Good E-Reader als zweistufig: Die erste Stufe ist eine "Light"-Version, diese hat keine schwerwiegenden Konsequenzen. Wenn ein Buch nur einige wenige Fehler enthält, dann bekommt derjenige, der den Text einreicht, eine simple Warnmeldung angezeigt. Diese Warnung ist aber auch für die Leser gedacht, denn auch ihnen wird bei den Details zu einem Buch-Kauf eingeblendet, dass ein Titel diesbezüglich einige (wenige) Probleme aufweist.
Wenn ein Buch zu viele Fehler bzw. schwerwiegende Formatierungsprobleme hat, dann kann es aber auch aus dem Verkehr gezogen werden. Die Überprüfung auf derartige Fehler erfolgt auch durch Leser, die diese Fehler beanstanden. Das funktioniert derzeit aber nur mit E-Ink-basierten Readern von Amazon, die Fire-Tablets oder mobilen Apps haben indes (bisher) keine vergleichbare Melde-Funktion dieser Art.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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