E-Book-Preisabsprachen: Apple muss Kunden 400 Mio. zurückzahlen
400 Millionen Dollar: Diese Summe wird Apple ab heute an Kunden ausschütten, die wegen illegaler Preisabsprachen des Konzerns mit fünf Verlagen beim Kauf von E-Books zu viel bezahlt hatten. Damit setzt der Konzern einen Vergleich aus dem Jahr 2014 um.
Wie in den Vergleichsbedingungen festgelegt wurde, muss Apple an alle betroffenen Kunden die doppelte Summe des entstandenen Schadens ausbezahlen. Für alle E-Books, die im fraglichen Zeitraum zwischen dem 1. April 2010 bis 21. Mai 2012 auf der New York Times Bestseller-Liste aufgeführt wurden, erhalten Geschädigte 6,93 Dollar von dem Konzern aus Cupertino. Wurden andere Werke eingekauft, werden dagegen nur 1,57 Dollar zurückerstattet.
Wie die vertretende Kanzlei Hagens und Berman in ihrem Bericht mitteilt, werden die Entschädigungen direkt bei Händlern wie Barnes & Noble, Kobo und eben Apple gutgeschrieben. Alternativ können betroffene Kunden aber auch fordern, dass die Summe mit einem Scheck ausbezahlt wird. Laut diesen Informationen hatte Apple für eine Preissteigerung von 30 bis 50 Prozent gesorgt.
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Geld zurück beim E-Book-Kauf
Wie ZDnet berichtet, wird Apple am heutigen Dienstag damit beginnen, einen Vergleich umzusetzen, den der Konzern vor gut zwei Jahren mit Generalstaatsanwälten von 33 US-Bundesstaaten ausgehandelt hatte. Demnach muss der Konzern wegen illegaler Preisabsprachen mit den Verlagen Hachette, HarperCollins, Macmillan (Holtzbrinck), Penguin und Simon & Schuster insgesamt 400 Millionen Dollar an betroffene Kunden zurückerstatten. Die vom Vergleich betroffenen Bundestaaten erhalten darüber hinaus 20 Millionen Dollar, die Anwälte hinter der Sammelklage 30 Millionen Dollar.Wie in den Vergleichsbedingungen festgelegt wurde, muss Apple an alle betroffenen Kunden die doppelte Summe des entstandenen Schadens ausbezahlen. Für alle E-Books, die im fraglichen Zeitraum zwischen dem 1. April 2010 bis 21. Mai 2012 auf der New York Times Bestseller-Liste aufgeführt wurden, erhalten Geschädigte 6,93 Dollar von dem Konzern aus Cupertino. Wurden andere Werke eingekauft, werden dagegen nur 1,57 Dollar zurückerstattet.
Wie die vertretende Kanzlei Hagens und Berman in ihrem Bericht mitteilt, werden die Entschädigungen direkt bei Händlern wie Barnes & Noble, Kobo und eben Apple gutgeschrieben. Alternativ können betroffene Kunden aber auch fordern, dass die Summe mit einem Scheck ausbezahlt wird. Laut diesen Informationen hatte Apple für eine Preissteigerung von 30 bis 50 Prozent gesorgt.
Berufung läuft ins Leere
Dem Vergleich war im Jahr 2012 die Anschuldigung des US-Justizministeriums an Apple vorausgegangen, der Konzern habe eine führende Rolle bei Preisabsprachen übernommen, die zum Ziel hatten, Amazons Position im E-Book-Markt zu schwächen. Da die Generalstaatsanwälte Schadensersatz von 840 Millionen Dollar gefordert hatten, kam Apple mit dem geschlossenen Vergleich sogar vergleichsweise günstig davon. Apples Berufung gegen das erstinstanzliche Urteil hatte das US Supreme Court Anfang März endgültig abgewiesen.Download Calibre - E-Book-Verwaltungssoftware
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