The Hateful Eight: Release-Gruppe entschuldigt sich bei Tarantino
Das kommt selten vor oder ist womöglich das erste Mal überhaupt, dass so etwas passiert: Denn normalerweise ist es Film-Piraten herzlich egal, was ein Regisseur über sie denkt, aber Quentin Tarantino ist eben auch kein normaler Regisseur. Und so haben sich die Leaker des Westerns The Hateful Eight beim 52-Jährigen für die Veröffentlichung des Streifens entschuldigt.
Kurz vor Weihnachten brachte eine Release-Gruppe namens Hive-CM8 eine ganze Reihe an besonders hochwertigen Film-Leaks ins Internet, diese basierten zum Großteil auf so genannten Screener-DVDs bzw. -Blu-rays, die an die Academy-Mitglieder, also die Oscar-Jury, gingen. Es war der wahrscheinlich größte Coup, den es in der Piraterie-Szene je gegeben hat.
Das brachte Hive-CM8 nicht nur die Aufmerksamkeit der Piraterie-Insider ein, sondern auch jene der Behörden, darunter der US-amerikanischen Bundespolizei FBI. Seither sind die Leaker vorsichtiger geworden und haben ihre Veröffentlichungsflut zwar nicht eingestellt, aber minimiert. Gleichzeitig haben sie ihr bisher konsequentes Schweigen gebrochen, wie das Filesharing-Blog TorrentFreak berichtet.
Im Statement von Hive-CM8 gab es die üblichen Erläuterungen der Motive, darunter, dass man Ärmeren die Möglichkeit geben wollte, die Filme zu sehen. Gleichzeitig rief man dazu auf, die Oscar-nominierten Filme nach Möglichkeit im Kino anzusehen, da deren Macher die Produktionskosten wieder einspielen müssten.
Bei Tarantino entschuldigte man sich aber direkt, man wollte The Hateful Eight, der ein großartiger Streifen sei, nicht schaden. Laut Hive-CM8 habe man nicht damit gerechnet, dass der Film-Leak dermaßen schnell an Popularität gewinnt. Dennoch hofft man bzw. ist der Überzeugung, dass das dem Film nicht schaden wird, da der Leak viel Aufmerksamkeit, sprich Gratis-Werbung, erzeugt habe.
Hive-CM8 will künftig keine Filme mehr vor Kino-Veröffentlichung leaken und wird auch nicht (wie geplant bzw. angekündigt) alle 40 geplanten Releases durchführen.
Das brachte Hive-CM8 nicht nur die Aufmerksamkeit der Piraterie-Insider ein, sondern auch jene der Behörden, darunter der US-amerikanischen Bundespolizei FBI. Seither sind die Leaker vorsichtiger geworden und haben ihre Veröffentlichungsflut zwar nicht eingestellt, aber minimiert. Gleichzeitig haben sie ihr bisher konsequentes Schweigen gebrochen, wie das Filesharing-Blog TorrentFreak berichtet.
Schweigen gebrochen
Anlass für die Kommentare war die Veröffentlichung von The Big Short mit Christian Bale. Hierzu teilte man mit, dass man absichtlich die Veröffentlichung erst eine Woche nach dem Kinostart durchgeführt hat, damit der Streifen eine Chance an den Kinokassen hat. Hive-CM8 begründete dies damit, dass man "aus früheren Fehlern gelernt" habe.Im Statement von Hive-CM8 gab es die üblichen Erläuterungen der Motive, darunter, dass man Ärmeren die Möglichkeit geben wollte, die Filme zu sehen. Gleichzeitig rief man dazu auf, die Oscar-nominierten Filme nach Möglichkeit im Kino anzusehen, da deren Macher die Produktionskosten wieder einspielen müssten.
Bei Tarantino entschuldigte man sich aber direkt, man wollte The Hateful Eight, der ein großartiger Streifen sei, nicht schaden. Laut Hive-CM8 habe man nicht damit gerechnet, dass der Film-Leak dermaßen schnell an Popularität gewinnt. Dennoch hofft man bzw. ist der Überzeugung, dass das dem Film nicht schaden wird, da der Leak viel Aufmerksamkeit, sprich Gratis-Werbung, erzeugt habe.
Hive-CM8 will künftig keine Filme mehr vor Kino-Veröffentlichung leaken und wird auch nicht (wie geplant bzw. angekündigt) alle 40 geplanten Releases durchführen.
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