Apple verbannt App der Reparaturspezialisten iFixit aus dem Store
Die Reparatur-Seite iFixit dürfte den meisten hier ein Begriff sein, dort zerlegt man praktisch alle neuen Technik-Geräte fachmännisch und überprüft diese auf ihre "Reparierbarkeit". Am Ende gibt es eine Note auf einer Zehnerskala, je niedriger der Wert, desto schwerer kann man etwas nach Ansicht von iFixit selbst reparieren. Nun liegt man im Clinch mit Apple.
Bei iFixit wundert man sich per Blogbeitrag darüber, wie Apple auf die Idee kommt, der Seite etwas zu schicken und zu glauben, dass man es nicht auseinandernimmt: "Wir sind ein Teardown- und Reparatur-Unternehmen, Teardowns stecken in unserer DNS." Hintergrund ist bei iFixit natürlich der Umstand, dass man diese Teardowns nicht ausschließlich aus Spaß und Neugierde macht, die Seite verkauft in erster Linie diverses Equipment zum Durchführen derartiger Reparaturen.
iFixit gilt aber als fair und objektiv, auch wenn man die Texte zu den jeweiligen Teardowns meist mit einer ordentlichen Prise Humor würzt. Apple-Geräte kommen aber in der Regel auf sehr niedrige Werte, das ist den Kaliforniern womöglich ein Dorn im Auge.
Apple will aber auch gar nicht, dass Kunden die Geräte selbst aufschrauben, und verwendet deshalb auch spezielle Schrauben, die man allerdings mit iFixit-Werkzeug "knacken" kann - was man in Cupertino sicherlich nicht gerne gesehen hat. Apple hat sich dazu bisher nicht öffentlich geäußert. iFixit stört das alles wenig, man meint, dass die App ohnehin veraltet gewesen sei und verweist auf die überarbeitete mobile Webseite.
Vielen Dank an WinFuture-Leser Slurp für den Hinweis.
Siehe auch: iPhone 6s Teardown - Gut reparierbar, Röntgenblick auf Taptic Engine
Auslöser: Apple TV-Testgerät
Denn der Konzern aus Cupertino hat die App von iFixit aus dem Store geworfen. Begründet wurde dieser Schritt einigermaßen schwammig, nämlich mit einem angeblichen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen. Zuvor haben die Kalifornier iFixit ein Apple TV-Testgerät geschickt, dort wurde es erwartungsgemäß zerlegt. Daraufhin zog Apple die Konsequenzen und man hat den Entwickler-Account von iFixit, an den auch die App geknüpft war, gesperrt und somit auch die Anwendung aus dem Verkehr gezogen.Bei iFixit wundert man sich per Blogbeitrag darüber, wie Apple auf die Idee kommt, der Seite etwas zu schicken und zu glauben, dass man es nicht auseinandernimmt: "Wir sind ein Teardown- und Reparatur-Unternehmen, Teardowns stecken in unserer DNS." Hintergrund ist bei iFixit natürlich der Umstand, dass man diese Teardowns nicht ausschließlich aus Spaß und Neugierde macht, die Seite verkauft in erster Linie diverses Equipment zum Durchführen derartiger Reparaturen.
iFixit gilt aber als fair und objektiv, auch wenn man die Texte zu den jeweiligen Teardowns meist mit einer ordentlichen Prise Humor würzt. Apple-Geräte kommen aber in der Regel auf sehr niedrige Werte, das ist den Kaliforniern womöglich ein Dorn im Auge.
Apple will aber auch gar nicht, dass Kunden die Geräte selbst aufschrauben, und verwendet deshalb auch spezielle Schrauben, die man allerdings mit iFixit-Werkzeug "knacken" kann - was man in Cupertino sicherlich nicht gerne gesehen hat. Apple hat sich dazu bisher nicht öffentlich geäußert. iFixit stört das alles wenig, man meint, dass die App ohnehin veraltet gewesen sei und verweist auf die überarbeitete mobile Webseite.
Vielen Dank an WinFuture-Leser Slurp für den Hinweis.
Siehe auch: iPhone 6s Teardown - Gut reparierbar, Röntgenblick auf Taptic Engine
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