Österreich: Piraten werben mit Merkel und Faymann - auf YouPorn
Die österreichische Piratenpartei hat einen Coup gelandet und mit 40 Euro günstigen Werbeanzeigen eine nahezu maximale Reichweite bekommen. Denn die Kleinpartei hat als Protestaktion gegen staatliche Überwachung zunächst die österreichische Innenministerin für sie werben lassen und nun auch Kanzlerin Merkel sowie ihren österreichischen Amtskollegen Faymann - auf einer Pornoseite.
Innenministerin Johanna Mikl-Leitner bewahrt den Überblick
Laut Blogbeitrag der österreichischen Piraten möchte man auf diese Weise gegen das neue Staatsschutzgesetz protestieren, da die Öffentlichkeit davon viel zu wenig mitbekomme. Wer das Banner anklickt, landet auf einer Informationsseite zu diesem Thema, dort kann man zahlreiche Details zu den Plänen des österreichischen Innenministeriums, einen "orwelschen Überwachungsstaat in die Realität umzusetzen", nachlesen.
Das amüsierte bereits die österreichischen Medien, die Werbeaktion wurde auch von höchster Stelle "geadelt", denn ein Pressesprecher der Innenministerin hat sich zu der Sache gegenüber den Piraten geäußert und gemeint: "Ich kann Ihnen versichern, dass nicht geplant ist, Ihnen bei Ihren besonderen Aktivitäten 'zuzuschauen'." Man stellt den Piraten aber auch die Rute ins Fenster und weist sie darauf hin, dass die Innenministerin keine "Zustimmung zur Verwendung ihres Bildes erteilt" habe.
Merkel-Raute und Kanzler Faymann
Erheiterung und Aufregung
Die Aktion der österreichischen Piratenpartei hat nicht nur bei unseren südlichen Nachbarn für einiges an Aufregung und vor allem viel Erheiterung gesorgt. Denn Besucher der "Erotik"-Video-Plattform YouPorn wurden gestern mit einer Anzeige begrüßt, auf der die (streng dreinblickende) österreichische Innenministerin Johanna Mikl-Leitner zu sehen ist. Der Slogan dazu: "Johanna möchte dir zuschauen!"
Innenministerin Johanna Mikl-Leitner bewahrt den Überblick
Laut Blogbeitrag der österreichischen Piraten möchte man auf diese Weise gegen das neue Staatsschutzgesetz protestieren, da die Öffentlichkeit davon viel zu wenig mitbekomme. Wer das Banner anklickt, landet auf einer Informationsseite zu diesem Thema, dort kann man zahlreiche Details zu den Plänen des österreichischen Innenministeriums, einen "orwelschen Überwachungsstaat in die Realität umzusetzen", nachlesen.
Das amüsierte bereits die österreichischen Medien, die Werbeaktion wurde auch von höchster Stelle "geadelt", denn ein Pressesprecher der Innenministerin hat sich zu der Sache gegenüber den Piraten geäußert und gemeint: "Ich kann Ihnen versichern, dass nicht geplant ist, Ihnen bei Ihren besonderen Aktivitäten 'zuzuschauen'." Man stellt den Piraten aber auch die Rute ins Fenster und weist sie darauf hin, dass die Innenministerin keine "Zustimmung zur Verwendung ihres Bildes erteilt" habe.
Merkel-Raute und Kanzler Faymann
Merkel und Faymann
Die österreichischen Piraten sind nun aber auf den Geschmack gekommen und lassen nun weitere Politiker auf YouPorn für sich werben, laut Futurezone haben nun Bundeskanzler Werner Faymann ("Ich kann nicht, wenn jemand zuschaut!"), sowie die Hände von Kanzlerin Angela Merkel ("Weiß Mutti, was du da tust?") Werbe-Gastspiele auf YouPorn.
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