Windows-Pirat am YouTube-Pranger:
200.000 Klicks oder hohe Strafe
In Tschechien hat ein Software-"Pirat" eine höchst ungewöhnliche Strafe erhalten. Weil der Mann die nach einer von der Business Software Alliance (BSA) verhängte Geldstrafe nicht zahlen kann, musste er in einem Antipiraterie-Video auftreten. Sollten sich nicht mindestens 200.000 Menschen den Clip ansehen, droht ihm eine Zivilklage, die eine noch höhere Geldstrafe zur Folge haben könnte.
Wie die BBC unter Berufung auf die BSA verlauten ließ, wurde der Tscheche Jakub F. vor einiger Zeit zu einer Geldstrafe von 5,7 Millionen Kronen verurteilt, was umgerechnet knapp 211.000 Euro entspricht. Da er diese hohe Summe nicht zahlen kann, stimmte er im Rahmen einer außergerichtlichen Einigung mit den von der BSA vertretenen klagenden Firmen zu, in einem von der Lobbygruppe produzierten Video (im Folgenden eingebunden) aufzutreten. Darin schildet er seinen Fall und soll natürlich dafür sorgen, dass andere "Piraten" abgeschreckt werden.
Auf YouTube ansehen
F. wird im Gegenzug zunächst nicht zivilrechtlich belangt, doch wenn das Video auf YouTube nicht mindesntes 200.000 Aufrufe sammelt, drohen die klagenden Firmen, ihn doch vor Gericht zu zerren, woraus eine noch höhere Geldstrafe als im zuletzt abgeschlossenen Strafprozess resultieren könnte. Er wurde außerdem zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt, die allerdings zur Bewährung ausgesetzt wurde.
Zu den von der BSA vertretenen Klägern gehörten unter anderem Microsoft, HBO Europe, Sony Music und Twentieth Century Fox. Statt der hohen Geldstrafe aus dem ersten Verfahren stimmten sie im Rahmen der Einigung der Zahlung einer kleinen Summe im Gegenzug zu der Video-Aktion zu. F.s Video muss nun innerhalb von zwei Monaten 200.000 Mal angesehen werden, doch dieses Ziel dürfte aufgrund der Medienaufmerksamkeit rund um die höchst ungewöhnliche Maßnahme deutlich früher erreicht sein.
Aktuell wurde das Video bereits mehr als 144.000 Mal angesehen. Der 30-Jährige war vor seiner Verurteilung rund acht Jahre in der Warez-Szene aktiv. Er lud immer wieder neue urheberrechtlich geschützte Inhalte auf Datei-Hosting-Portale hoch und verteilte die entsprechenden Links in Foren. Letztlich strengte die BSA ein Verfahren an und es kam zu Hausdurchsuchungen, bei denen der Computer, DVDs und externe Festplatten beschlagnahmt wurden.
Allein Microsoft beanspruchte nun hunderttausende Euro Schadenersatz, da F. vor allem Produkte des US-Softwaregiganten weitergegeben hatte. Eigentlich sei F. ein "kleiner Fisch" in der Warez-Szene, behauptet er in dem Video und auf einer eigens eingerichteten Website. Doch selbst auf ihn hätten die Ermittler Jagd gemacht, so die abschreckende Botschaft.
Auf YouTube ansehenF. wird im Gegenzug zunächst nicht zivilrechtlich belangt, doch wenn das Video auf YouTube nicht mindesntes 200.000 Aufrufe sammelt, drohen die klagenden Firmen, ihn doch vor Gericht zu zerren, woraus eine noch höhere Geldstrafe als im zuletzt abgeschlossenen Strafprozess resultieren könnte. Er wurde außerdem zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt, die allerdings zur Bewährung ausgesetzt wurde.
Zu den von der BSA vertretenen Klägern gehörten unter anderem Microsoft, HBO Europe, Sony Music und Twentieth Century Fox. Statt der hohen Geldstrafe aus dem ersten Verfahren stimmten sie im Rahmen der Einigung der Zahlung einer kleinen Summe im Gegenzug zu der Video-Aktion zu. F.s Video muss nun innerhalb von zwei Monaten 200.000 Mal angesehen werden, doch dieses Ziel dürfte aufgrund der Medienaufmerksamkeit rund um die höchst ungewöhnliche Maßnahme deutlich früher erreicht sein.
Aktuell wurde das Video bereits mehr als 144.000 Mal angesehen. Der 30-Jährige war vor seiner Verurteilung rund acht Jahre in der Warez-Szene aktiv. Er lud immer wieder neue urheberrechtlich geschützte Inhalte auf Datei-Hosting-Portale hoch und verteilte die entsprechenden Links in Foren. Letztlich strengte die BSA ein Verfahren an und es kam zu Hausdurchsuchungen, bei denen der Computer, DVDs und externe Festplatten beschlagnahmt wurden.
Allein Microsoft beanspruchte nun hunderttausende Euro Schadenersatz, da F. vor allem Produkte des US-Softwaregiganten weitergegeben hatte. Eigentlich sei F. ein "kleiner Fisch" in der Warez-Szene, behauptet er in dem Video und auf einer eigens eingerichteten Website. Doch selbst auf ihn hätten die Ermittler Jagd gemacht, so die abschreckende Botschaft.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
Aktuelle Filesharing-Downloads
Videos zum Thema
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Palantir-CTO: Manche KI-Forscher rauchen als Bekenntnis zur KI
- Billiger als ein Heft: Readly zwei Monate lang für nur einen Euro
- Crescent Island: Intel stellt Grafikkarte mit bis zu 480 GB Speicher vor
- No Man's Sky kommt auf iPhone sowie iPad und ist erstaunlich schlank
- Neues Altersvorsorgedepot: Trade Republic bietet Gratis-Variante an
- Dümmster Einbrecher des Jahres klaut Dutzende leere Mac-Mini-Boxen
- Waipu.tv-Deal für 4,99 Euro: 260 Sender, 4K-Stick und TV-Zeitschrift
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
das neueste Release von ventoy-1.1.18
d-hubs - Gestern 18:58 Uhr -
OFFLINE Echtzeit-Übersetzer?
ichliebecomputer - Gestern 01:11 Uhr -
KDE-Plasma 6.8 in der finalen Entwicklungsphase:
d-hubs - Vorgestern 20:24 Uhr -
"MSBuild.exe "Hard error" - Anzeige nach Win11-Start
Mannitwo - Vorgestern 17:28 Uhr -
Karlsruher Manifest zur Digitalen Souveränität
d-hubs - 10.10. 22:53 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen