16 Terabyte in 2,5 Zoll:
SSDs können Festplatten jetzt überholen
Lange galt die Grundregel: Wer Geschwindigkeit will, greift zur SSD, während für die Speicherung größerer Datenmengen kein Weg an der klassischen Festplatte vorbeiführt. Samsung hebelt dieses Prinzip nun aus und stellte eine SSD vor, die deutlich mehr Platz bietet als jede aktuelle Festplatte.
Dem Hersteller ist es gelungen, ausreichend Chips in ein herkömmliches 2,5-Zoll-Gehäuse zu stecken, um satte 16 Terabyte Kapazität bereitstellen zu können. Die aktuell größten Festplatten bringen es hingegen auf Kapazitäten von bis zu 10 Terabyte, die dann aber in größeren 3,5-Zoll-Formaten daherkommen.
Angesichts dessen bleibt den Festplatten-Produzenten im Grunde nur noch ein wesentlicher Vorteil: Der Preis. Bei Privatkunden, bei denen die finanziellen Möglichkeiten meist einer der wichtigsten Punkte bei Kaufentscheidungen sind, werden größere Datenmengen so weiterhin zwingend auf Magnetscheiben landen. Wo die Anschaffungskosten aber nur eine untergeordnete Rolle spielen - wie es im Enterprise-Markt der Fall ist - eröffnen sich der Flash-Technologie so deutlich größere Spielräume.
Samsung bietet seine neue SSD entsprechend vor allem für dieses Segment an. Das Produkt mit der Kennung PM1633a wird so vor allem als Hauptspeicher in Servern und Storage-Systemen zum Einsatz kommen. Und selbst für diesen Bereich dürfte das Produkt noch nicht unbedingt zu einer Standard-Komponente werden. Samsung dürfte hier vielmehr eine Kostprobe dafür abgeliefert haben, worauf sich die Festplatten-Hersteller in der kommenden Zeit einrichten können. Denn in der Standard-Bauweise für SSDs werden solch hohe Speicherkapazitäten dann doch noch kein Normalfall sein.
Um das Speichersystem konstruieren zu könne, griff der Hersteller auf seine neuesten 256-Gigabit-Chips zurück, in denen in einer 3D-NAND-Architektur 48 Layer übereinander gestapelt sind. Demonstriert wurde das Produkt erst einmal auf dem Branchentreffen Flash Memory Summit, das eine ganze Reihe wegweisender Neuheiten ans Licht brachte. Wann die SSD zu haben sein wird - und vor allem zu welchem Preis - ist derzeit noch unklar.
Angesichts dessen bleibt den Festplatten-Produzenten im Grunde nur noch ein wesentlicher Vorteil: Der Preis. Bei Privatkunden, bei denen die finanziellen Möglichkeiten meist einer der wichtigsten Punkte bei Kaufentscheidungen sind, werden größere Datenmengen so weiterhin zwingend auf Magnetscheiben landen. Wo die Anschaffungskosten aber nur eine untergeordnete Rolle spielen - wie es im Enterprise-Markt der Fall ist - eröffnen sich der Flash-Technologie so deutlich größere Spielräume.
Samsung bietet seine neue SSD entsprechend vor allem für dieses Segment an. Das Produkt mit der Kennung PM1633a wird so vor allem als Hauptspeicher in Servern und Storage-Systemen zum Einsatz kommen. Und selbst für diesen Bereich dürfte das Produkt noch nicht unbedingt zu einer Standard-Komponente werden. Samsung dürfte hier vielmehr eine Kostprobe dafür abgeliefert haben, worauf sich die Festplatten-Hersteller in der kommenden Zeit einrichten können. Denn in der Standard-Bauweise für SSDs werden solch hohe Speicherkapazitäten dann doch noch kein Normalfall sein.
Um das Speichersystem konstruieren zu könne, griff der Hersteller auf seine neuesten 256-Gigabit-Chips zurück, in denen in einer 3D-NAND-Architektur 48 Layer übereinander gestapelt sind. Demonstriert wurde das Produkt erst einmal auf dem Branchentreffen Flash Memory Summit, das eine ganze Reihe wegweisender Neuheiten ans Licht brachte. Wann die SSD zu haben sein wird - und vor allem zu welchem Preis - ist derzeit noch unklar.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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