Samsung 950 Pro: Die schnellste Versuchung seit es Notebooks gibt
Vor ziemlich genau einem Monat hat der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung seine neue SSD Samsung 950 Pro vorgestellt. Jetzt ist sie auch tatsächlich im Handel angekommen und kann getestet werden. Und in den Reviews überschlägt man sich förmlich vor Begeisterung und bezeichnet das Speichersystem bereits als beste SSD, die aktuell zu haben ist.
Samsung 950 Pro
Das gilt zumindest für Privatkunden. Im Enterprise- und OEM-Bereich gibt es durchaus Produkte, die noch wesentlich bessere Werte erreichen - dies aber vor allem in bestimmten Konfigurationen und Anwendungs-Szenarien. Mit der 950 Pro bringt Samsung nun aber eine SSD mit M.2-Anschluss auf den Markt, die in Notebooks normaler Nutzer aktuell wohl den stärksten Geschwindigkeitsrausch erzeugen kann.
Denn hinsichtlich der Nennwerte in den Spezifikationen hat Samsung nicht etwa übertrieben und vor allem theoretisch mögliche Werte genannt. Tests von PC Perspective haben gezeigt, dass die genannten Werte auch in der Praxis weitgehend erreicht werden. Das bedeutet: Das Lesen von Daten erfolgt beim 256-Gigabyte-Modell mit nahezu 2,2 Gigabyte pro Sekunde, wer sich das 512-Gigabyte-Modell leistet, kann sogar mit bis zu 2,5 Gigabyte pro Sekunde rechnen - und dies in einer SSD, die in viele modernere Notebooks eingebaut werden kann.
Dabei muss allerdings beachtet werden, dass das Board den Anschluss auch in ausreichender Weise unterstützt. Denn Samsung arbeitet hier mit einem UBX-Controller, über den das NVMe-Protokoll eingesetzt wird. Um die maximale Leistung herauszuholen, müssen vier PCIe-Lanes zur Verfügung stehen. Nicht mehr ganz taufrische Boards arbeiten hingegen nur mit zwei Leitungen, wodurch hier ein Flaschenhals entsteht, der die Bandbreite auf rund 800 Megabyte pro Sekunde reduziert. Das ist zwar immer noch ordentlich, kann aber auch mit billigeren SSDs erreicht werden.
Sinken kann die Performance auch, wenn die SSD zu stark belastet wird. Denn diese arbeitet zwar ziemlich stromsparend - maximal 7 Watt werden bei voller Last benötigt - doch auch dies reicht aus, um die Chips auf Dauer heiß werden zu lassen. Geschieht dies, sorgt eine integrierte Bremse für eine Reduzierung der Last. Das dürfte allerdings bei kaum einem Nutzer in der Praxis passieren - denn außer bei Backups dürfte wohl kaum jemand in die Verlegenheit kommen, solche Datenmengen verschieben zu müssen, dass über mehrere Minuten hinweg durchgängig mehr als zwei Gigabyte pro Sekunde durch den Anschluss gedrückt werden.
Auch die übrigen Leistungswerte erreicht Samsungs neue SSD in der Praxis weitgehend. So schreibt das kleinere Modell mit 900 Megabyte pro Sekunde, das größere mit 1,5 Gigabyte pro Sekunde. Die IOPS-Werte werden mit mit 85.000/270.000 beziehungsweise 110.000/300.000 angegeben. Da darf man letztlich schon gespannt sein, was das für das kommende Jahr angekündigte 1-Terabyte-Modell bringen wird, das Samsung dann mit neueren 3D-NAND-Chips mit mehr Layern ausstatten wird.
Zu den billigsten SSDs gehören die 950 Pro sicherlich nicht. Doch wer dann doch etwas mehr Wert auf Qualität legt und seinen Rechner gern mit hoher Flash-Leistung ausstatten will, bekommt hier von Samsung pünktlich vor dem Weihnachtsgeschäft ein sehr lohnenswertes Produkt in die Regale der Händler gestellt. Download Samsung Magician 4.7 - SSD-Festplatten von Samsung optimieren
Samsung 950 Pro
Das gilt zumindest für Privatkunden. Im Enterprise- und OEM-Bereich gibt es durchaus Produkte, die noch wesentlich bessere Werte erreichen - dies aber vor allem in bestimmten Konfigurationen und Anwendungs-Szenarien. Mit der 950 Pro bringt Samsung nun aber eine SSD mit M.2-Anschluss auf den Markt, die in Notebooks normaler Nutzer aktuell wohl den stärksten Geschwindigkeitsrausch erzeugen kann.
Denn hinsichtlich der Nennwerte in den Spezifikationen hat Samsung nicht etwa übertrieben und vor allem theoretisch mögliche Werte genannt. Tests von PC Perspective haben gezeigt, dass die genannten Werte auch in der Praxis weitgehend erreicht werden. Das bedeutet: Das Lesen von Daten erfolgt beim 256-Gigabyte-Modell mit nahezu 2,2 Gigabyte pro Sekunde, wer sich das 512-Gigabyte-Modell leistet, kann sogar mit bis zu 2,5 Gigabyte pro Sekunde rechnen - und dies in einer SSD, die in viele modernere Notebooks eingebaut werden kann.
Dabei muss allerdings beachtet werden, dass das Board den Anschluss auch in ausreichender Weise unterstützt. Denn Samsung arbeitet hier mit einem UBX-Controller, über den das NVMe-Protokoll eingesetzt wird. Um die maximale Leistung herauszuholen, müssen vier PCIe-Lanes zur Verfügung stehen. Nicht mehr ganz taufrische Boards arbeiten hingegen nur mit zwei Leitungen, wodurch hier ein Flaschenhals entsteht, der die Bandbreite auf rund 800 Megabyte pro Sekunde reduziert. Das ist zwar immer noch ordentlich, kann aber auch mit billigeren SSDs erreicht werden.
Sinken kann die Performance auch, wenn die SSD zu stark belastet wird. Denn diese arbeitet zwar ziemlich stromsparend - maximal 7 Watt werden bei voller Last benötigt - doch auch dies reicht aus, um die Chips auf Dauer heiß werden zu lassen. Geschieht dies, sorgt eine integrierte Bremse für eine Reduzierung der Last. Das dürfte allerdings bei kaum einem Nutzer in der Praxis passieren - denn außer bei Backups dürfte wohl kaum jemand in die Verlegenheit kommen, solche Datenmengen verschieben zu müssen, dass über mehrere Minuten hinweg durchgängig mehr als zwei Gigabyte pro Sekunde durch den Anschluss gedrückt werden.
Auch die übrigen Leistungswerte erreicht Samsungs neue SSD in der Praxis weitgehend. So schreibt das kleinere Modell mit 900 Megabyte pro Sekunde, das größere mit 1,5 Gigabyte pro Sekunde. Die IOPS-Werte werden mit mit 85.000/270.000 beziehungsweise 110.000/300.000 angegeben. Da darf man letztlich schon gespannt sein, was das für das kommende Jahr angekündigte 1-Terabyte-Modell bringen wird, das Samsung dann mit neueren 3D-NAND-Chips mit mehr Layern ausstatten wird.
Zu den billigsten SSDs gehören die 950 Pro sicherlich nicht. Doch wer dann doch etwas mehr Wert auf Qualität legt und seinen Rechner gern mit hoher Flash-Leistung ausstatten will, bekommt hier von Samsung pünktlich vor dem Weihnachtsgeschäft ein sehr lohnenswertes Produkt in die Regale der Händler gestellt. Download Samsung Magician 4.7 - SSD-Festplatten von Samsung optimieren
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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