Apple will Bindung an einzelne Mobilfunknetze endgültig aufbrechen
Apple will zukünftig nicht mehr nur dafür sorgen, dass seine Kunden mit ihrem Smartphone und der Software möglichst zufrieden sind, sondern auch mit dem gesamten Nutzungserlebnis. Dafür testet das Unternehmen nun Möglichkeiten, selbst als Mobilfunkanbieter aufzutreten - und nebenbei die Konventionen der Netzbetreiber weiter aufzubrechen.
Laut einem Bericht des US-Magazins Business Insider geht es dem Konzern nicht nur darum, dass die Kunden nun auch noch ihre Mobilfunk-Anbindung mit dem Smartphone aus einer Hand bekommen. Man will auch dafür sorgen, dass stets die bestmögliche Verbindung zur Verfügung steht und dabei die Netzbetreiber noch weiter zum reinen Infrastruktur-Anbieter degradieren.
Sollte es Apple gelingen, die Pläne wie geplant umzusetzen, würde das Unternehmen gleich von mehreren Netzbetreibern in einem Markt Kapazitäten anmieten. Anders als bei allen bisher verfügbaren Angeboten wäre der Nutzer dann nicht mehr an ein Netz gebunden. Das iPhone soll sich stattdessen jeweils mit dem Sendemast verbinden, der aktuell die beste Leistung zur Verfügung stellen kann.
Tests der dafür benötigten Roaming-Technologie finden dem Vernehmen nach bereits statt - allerdings stellt diese das geringste Problem an der Sache dar. Letztlich wird es darauf ankommen, ob die Carrier hier überhaupt bereit sind mitzuspielen. Oder aber ob Apple ausreichend Druckmittel zur Verfügung stehen, sie dazu zu bringen.
Entsprechend ist kaum davon auszugehen, dass die Netzbetreiber hier freiwillig mitspielen werden. Allerdings kann es sich aber wohl auch kaum ein Carrier leisten, nicht mitzuziehen, wenn Apple mit der Konkurrenz handelseinig wird - denn die iPhone-Besitzer sind noch immer die stärksten Nutzer von mobilen Datendiensten.
Die Planungen Apples sind dem Bericht zufolge auch eher längerfristig angelegt und es ist nicht damit zu rechnen, dass ein entsprechendes Angebot kurzfristig starten wird. Hier sei eher von einem Zeitraum um die fünf Jahre auszugehen. Erste Gespräche soll der Konzern aber bereits mit Netzbetreibern in den USA und auch in Europa führen.
Sollte es Apple gelingen, die Pläne wie geplant umzusetzen, würde das Unternehmen gleich von mehreren Netzbetreibern in einem Markt Kapazitäten anmieten. Anders als bei allen bisher verfügbaren Angeboten wäre der Nutzer dann nicht mehr an ein Netz gebunden. Das iPhone soll sich stattdessen jeweils mit dem Sendemast verbinden, der aktuell die beste Leistung zur Verfügung stellen kann.
Tests der dafür benötigten Roaming-Technologie finden dem Vernehmen nach bereits statt - allerdings stellt diese das geringste Problem an der Sache dar. Letztlich wird es darauf ankommen, ob die Carrier hier überhaupt bereit sind mitzuspielen. Oder aber ob Apple ausreichend Druckmittel zur Verfügung stehen, sie dazu zu bringen.
Langfristiges Projekt
Denn selbst wenn die Netzbetreiber bisher Kapazitäten an Dritte vermieten, können sie deren Kunden dann doch als feste Nutzer ihres Netzes ansehen, die jeweils über einen gewissen Zeitraum gebunden sind. Kann Apple seinen Plan umsetzen, wären sie einem wesentlich schärferen Konkurrenzdruck ausgesetzt und müssten sich stets darum kümmern, vor Ort die beste Abdeckung zu bieten, wenn ihre Infrastruktur zum Tragen kommen und dadurch Geld fließen soll.Entsprechend ist kaum davon auszugehen, dass die Netzbetreiber hier freiwillig mitspielen werden. Allerdings kann es sich aber wohl auch kaum ein Carrier leisten, nicht mitzuziehen, wenn Apple mit der Konkurrenz handelseinig wird - denn die iPhone-Besitzer sind noch immer die stärksten Nutzer von mobilen Datendiensten.
Die Planungen Apples sind dem Bericht zufolge auch eher längerfristig angelegt und es ist nicht damit zu rechnen, dass ein entsprechendes Angebot kurzfristig starten wird. Hier sei eher von einem Zeitraum um die fünf Jahre auszugehen. Erste Gespräche soll der Konzern aber bereits mit Netzbetreibern in den USA und auch in Europa führen.
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Christian Kahle
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