Metal Gear Solid 5: Erschreckende Arbeitsbedingungen bei Konami
Der japanische Spiele-Hersteller Konami kam zuletzt in die Schlagzeilen, da man sich mit seinem mit Abstand wichtigsten Entwickler bzw. Kreativkopf Hideo Kojima, dem Schöpfer von Metal Gear Solid, zerstritt. Das ist an sich aber nur die prominente Spitze des Eisbergs, denn Insider zeichnen ein erschreckendes Bild der Arbeitsbedingungen bei Konami.
Denn die Entwicklung bzw. Fertigstellung von MGS5 verschlingt immer mehr Geld (bis April waren es kolportierte 80 Millionen Dollar), das hatte auch die Trennung von Hideo Kojima und die Auflösung dessen Studios Kojima Productions zur Folge.
Dazu kommen strenge Regeln etwa bei Mittagspausen, diese werden zeitlich erfasst, wer zu lange isst, wird öffentlich an den Pranger gestellt bzw. "geoutet". Um etwaige Abwerbeversuche zu erschweren, ist Kommunikation mit Außenstehenden nur über sich ständig ändernde zufallsgenerierte E-Mail-Adressen möglich. Dass die Mitarbeiter dauerhaft und überall per Kameras überwacht werden, versteht sich praktisch von selbst.
Metal Gear Solid 5 - Eine unendliche Geschichte?
Der 1969 gegründete Spiele-Entwickler und Publisher Konami ist für Klassiker wie Castlevania, Frogger, Silent Hill, die Pro-Evolution-Soccer-Reihe und allen voran für Metal Gear Solid (MGS) bekannt. Doch die Veröffentlichung des fünften Teils der letztgenannten Action-Reihe entwickelt sich für das Unternehmen immer mehr zum Riesenproblem.Denn die Entwicklung bzw. Fertigstellung von MGS5 verschlingt immer mehr Geld (bis April waren es kolportierte 80 Millionen Dollar), das hatte auch die Trennung von Hideo Kojima und die Auflösung dessen Studios Kojima Productions zur Folge.
Fabrikarbeit und Putzdienst
Nun berichtet die renommierte japanische Wirtschaftszeitung Nikkei von den regelrecht katastrophalen internen Arbeits-Zuständen bei Konami (via Eurogamer). Demnach werden Mitarbeiter, die als "nutzlos eingestuft" werden, zur Fließband-Arbeit in die Automaten-Fabrik von Konami strafversetzt, auch müssen sie als Sicherheitswächter oder Fitnessstudio-Reinigungspersonal arbeiten. Und die Rede ist hier von Programmierern und sonstigen Videospielentwicklern.Dazu kommen strenge Regeln etwa bei Mittagspausen, diese werden zeitlich erfasst, wer zu lange isst, wird öffentlich an den Pranger gestellt bzw. "geoutet". Um etwaige Abwerbeversuche zu erschweren, ist Kommunikation mit Außenstehenden nur über sich ständig ändernde zufallsgenerierte E-Mail-Adressen möglich. Dass die Mitarbeiter dauerhaft und überall per Kameras überwacht werden, versteht sich praktisch von selbst.
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