Metal Gear Solid 5: Käufer der Retail-Version fühlen sich verarscht
PC-Spieler machen gerade schwere Zeiten durch. Aktuell sorgt unter ihnen der Publisher Konami für Unmut. Die Käufer einer klassischen Retail-Box des neu erschienenen Titels "Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain" fühlen sich vom Anbieter gelinde gesagt verarscht.
Es gibt durchaus Gründe, sich auch in Zeiten, in denen Spiele wie andere digitale Inhalte vor allem in Form von Downloads verbreitet werden, zu einem klassischen Datenträger zu greifen: Normalerweise kann man so beispielsweise direkt loslegen, während die anderen am Release-Termin noch warten, dass die Daten wegen des großen Ansturms endlich vom Server tröpfeln und in vielen Fällen kann man das gekaufte Spiel auch dann verwenden, wenn gerade einmal großflächig das Internet ausgefallen ist.
Als nun aber Käufer von Metal Gear Solid V die DVD aus der Hülle holten und das Spiel installieren wollten, trauten sie ihren Augen kaum: Auf der Silberscheibe waren kaum Daten gespeichert. Lediglich rund 9 Megabyte waren belegt. Diese nahm schlicht ein Steam-Installer ein. Um das Spiel zu erhalten musste man sich trotzdem erst einmal rund 28 Gigabyte von der Steam-Plattform herunterladen.
Das ist natürlich nicht das, was die Käufer sich vorgestellt haben - immerhin entschied man sich ja aus guten Grund für eine Retail-Fassung. Insbesondere auch deshalb, weil klar war, dass es bei diesem Spiel keine Preload-Phase geben wird und entsprechend damit gerechnet werden musste, dass gerade am ersten Tag tausende Spieler mit den Daten des Spiels versorgt werden wollen.
Entsprechend fallen die Reaktionen in den Bewertungs-Bereichen der großen Online-Händler aus. Von den Käufern der Fassungen für Spielekonsolen erhält der Titel durchaus anständige Bewertungen. Die PC-Fassung kommt bei Amazon hingegen bei den meisten Nutzern auf gerade einmal einen Stern. In den Rezensionen wird von den Käufern vor allem auch der Mangel an Daten auf der DVD als Grund für das schlechte Abstimmungsverhalten angeführt.
Als nun aber Käufer von Metal Gear Solid V die DVD aus der Hülle holten und das Spiel installieren wollten, trauten sie ihren Augen kaum: Auf der Silberscheibe waren kaum Daten gespeichert. Lediglich rund 9 Megabyte waren belegt. Diese nahm schlicht ein Steam-Installer ein. Um das Spiel zu erhalten musste man sich trotzdem erst einmal rund 28 Gigabyte von der Steam-Plattform herunterladen.
Das ist natürlich nicht das, was die Käufer sich vorgestellt haben - immerhin entschied man sich ja aus guten Grund für eine Retail-Fassung. Insbesondere auch deshalb, weil klar war, dass es bei diesem Spiel keine Preload-Phase geben wird und entsprechend damit gerechnet werden musste, dass gerade am ersten Tag tausende Spieler mit den Daten des Spiels versorgt werden wollen.
Entsprechend fallen die Reaktionen in den Bewertungs-Bereichen der großen Online-Händler aus. Von den Käufern der Fassungen für Spielekonsolen erhält der Titel durchaus anständige Bewertungen. Die PC-Fassung kommt bei Amazon hingegen bei den meisten Nutzern auf gerade einmal einen Stern. In den Rezensionen wird von den Käufern vor allem auch der Mangel an Daten auf der DVD als Grund für das schlechte Abstimmungsverhalten angeführt.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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