Google+-Zwang wird aus allen Diensten entfernt; Start bei YouTube
Einen größeren Gefallen hätte sich Google wohl kaum selbst tun können: Wie der Konzern bekannt gab, wird man den bei Nutzern stark umstrittenen Google+-Zwang "in den kommenden Monaten" aus allen Produkten entfernen. Los geht es mit YouTube.
Von vielen Nutzern kritisiert: Google+-Kommentare auf YouTube
Wie Google jetzt in einer offiziellen Mitteilung verlauten lässt, habe man in Bezug auf Google+ Entscheidungen getroffen "die man im Nachhinein überdenken muss". Über die nächsten Monate wird der Konzern demnach große Änderungen an der Integration des Netzwerks in seine Dienste vornehmen und orientiert sich dabei an der bis zuletzt anhaltenden Nutzerkritik.
Sind die geplanten Änderungen durchgeführt, wird man nur noch einen Google Account benötigen, um beispielsweise einen YouTube-Channel zu erstellen, mit Kontakten zu kommunizieren oder alle andere Google Dienste zu nutzen. Wie Google in seiner Mitteilung weiter ausführt, bleiben alle Google Account-Informationen im Gegensatz zu denen eines Google+-Profils natürlich privat. Für alle, die sich im Zuge der kommenden Änderungen ganz von dem Netzwerk trennen wollen, will der Konzern außerdem bessere Optionen und Tools "für das Verwalten und Entfernen" der öffentlichen Profile bereitstellen.
Die beste Google+-Nachricht
Google wollte die Profile von Google+-Nutzern zur zentralen Identität machen und schreckte dabei auch nicht davor zurück, das Netzwerk zwingend mit seinen anderen Diensten zu verknüpfen. Wie sich zeigte, wurde bei sehr vielen Nutzern aber schnell Kritik an dieser Idee laut - gegen die Integration von Google+ bei YouTube konnten beispielsweise in wenigen Tagen 180.000 Unterschriften gesammelt werden.
Von vielen Nutzern kritisiert: Google+-Kommentare auf YouTube
Wie Google jetzt in einer offiziellen Mitteilung verlauten lässt, habe man in Bezug auf Google+ Entscheidungen getroffen "die man im Nachhinein überdenken muss". Über die nächsten Monate wird der Konzern demnach große Änderungen an der Integration des Netzwerks in seine Dienste vornehmen und orientiert sich dabei an der bis zuletzt anhaltenden Nutzerkritik.
Einsicht, lieber spät als nie
"Wir haben gehört, dass es keinen Sinn macht, das Google+ Profil als Identität für alle anderen Google Produkte zu nutzen", fasst Bradley Horowitz - bei Google zuständig für Stream-, Foto- und Sharing-Dienste - Googles neuen Ansatz zusammen, und formuliert damit genau das, was von vielen Kritikern seit Monaten an den Konzern herangetragen wird.Sind die geplanten Änderungen durchgeführt, wird man nur noch einen Google Account benötigen, um beispielsweise einen YouTube-Channel zu erstellen, mit Kontakten zu kommunizieren oder alle andere Google Dienste zu nutzen. Wie Google in seiner Mitteilung weiter ausführt, bleiben alle Google Account-Informationen im Gegensatz zu denen eines Google+-Profils natürlich privat. Für alle, die sich im Zuge der kommenden Änderungen ganz von dem Netzwerk trennen wollen, will der Konzern außerdem bessere Optionen und Tools "für das Verwalten und Entfernen" der öffentlichen Profile bereitstellen.
YouTube macht den Anfang
YouTube ist die erste Plattform auf der Google die Änderungen durchführen wird. Ab heute werden Kommentare zwischen YouTube und Google+ nicht mehr ausgetauscht. Channel-Administratoren können sich darüber freuen, dass die von dem Netzwerk übernommenen Moderations-Optionen für Kommentare jetzt in die Videoplattform integriert werden. Die Möglichkeit, das Google+-Profil ganz von YouTube abzukoppeln wird es laut dem Blogbeitrag des Entwicklerteams "in den kommenden Monaten" geben.
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