Windows 10: Microsoft nennt offiziellen Veröffentlichungs-Termin
Microsoft hat soeben bekannt gegeben, dass Windows 10 am 29. Juli 2015 erscheint. In einem Blogbeitrag hat Windows-Chef Terry Myerson die Verfügbarkeit des neuen Betriebssystems für den bereits mehrfach durchgesickerten Termin bestätigt. Ein erstes Anzeichen für diese Bekanntgabe war die in dieser Nacht freigeschaltete Möglichkeit zur "Reservierung" des Upgrades auf Windows 10.
Eine echte Überraschung ist das nicht mehr, der Windows 10-Termin Ende Juli ist bereits mehrfach von Insidern verraten worden. Erstmals tauchte dieser Zeitpunkt im April auf, damals ist er der AMD-Chefin "durchgerutscht". Nun aber hat das Redmonder Unternehmen ein konkretes Datum genannt: 29. Juli 2015. Zuvor war lediglich von einem Start "im Sommer" die Rede.
Das gilt allerdings nur für eine "Schiene" von Windows 10, nämlich die Version für Desktop-PCs und Tablets. Terry Myerson führt in seinem Beitrag auf Blogging Windows noch einmal die wichtigsten Features des neuen Betriebssystems auf - darunter auch den neuen Browser Edge, womit klar ist, dass die Gerüchte über eine Verschiebung Unsinn waren.
WinFuture.de konnte im September 2014 das neue Startmenü von Windows exklusiv zeigen.
Das dialogorentierte Feature ist dabei lernfähig, kann Themen "voraussagen" und entsprechende Empfehlungen aussprechen. Letzteres ist auch wörtlich zu nehmen, da Cortana Sprach-Ein- und Ausgabe beherrscht, aber natürlich auch nur per Text zu kommunizieren vermag.
Siehe auch: So wird Cortana in Windows 10 Leben eingehaucht
Zwar hat Microsoft im Blogbeitrag eine "**"-Anmerkung bzw. -Fußnote, wonach "spezifische Features in bestimmten Märkten" nicht verfügbar sein werden und zudem Extra-Hardware benötigen, das dürfte aber eher eine allgemeine "Absicherung" zu beispielsweise Cortana sein. Wir legen uns deshalb fest: Edge wird wie geplant von Anfang an dabei sein.
Die wichtigsten Features von Edge sind eine neue Engine, die Möglichkeit, via Tastatur oder Stift direkt auf der Webseite Kommentare einzufügen und diese zu teilen, ein neuer Lesemodus und Cortana-Integration. Ebenfalls genannt werden "Add-Ons von anderen Browsern für Edge-User" (das wird allerdings laut früheren Aussagen tatsächlich erst im Herbst nachgereicht) sowie die Unterstützung von Dolby Audio.
Siehe auch: Neuer Browser Microsoft Edge in Benchmarks vor Chrome & Firefox
Dazu kommt natürlich auch, dass die einheitlichen Apps künftig auch aus einer einzigen Quelle bezogen werden können, nämlich dem universellen Windows Store - vorbei sind also die Zeiten mit einem App-Store für Windows und einem anderen für Windows Phone.
Im Zuge dieser Umstellung werden natürlich auch alle Microsoft-eigenen Apps neu gestartet, es gibt teils stark überarbeitete Anwendungen für Fotos, Videos, Musik, Maps, Kontakte sowie Mail und Kalender.
Windows Hello ist schließlich ein neues Anmelde- bzw. Sicherheitssystem, dieses setzt unter anderem auf biometrische Authentifizierung (Gesicht, Iris oder Fingerabdruck).
Das sind die wichtigsten Features, die Windows-10-Nutzer ab 29. Juli nutzen können, aber natürlich nicht alles. Das neue Betriebssystem hat außerdem viele Neuerungen unter der Haube sowie eine Menge kleinerer Funktionen. Wer keines davon verpassen will, dem sei unser Windows 10-Special empfohlen, dort findet man laufend die brandaktuellen Informationen zu allen großen und kleinen Neuerungen.
Alle News auf einen Blick im Windows 10 Special
Das gilt allerdings nur für eine "Schiene" von Windows 10, nämlich die Version für Desktop-PCs und Tablets. Terry Myerson führt in seinem Beitrag auf Blogging Windows noch einmal die wichtigsten Features des neuen Betriebssystems auf - darunter auch den neuen Browser Edge, womit klar ist, dass die Gerüchte über eine Verschiebung Unsinn waren.
Startmenü
Myerson nennt gleich als erstes die wahrscheinlich wichtigste "neue" Funktion von Windows 10: das Startmenü. Das neue Betriebssystem bringe jenes UI-Element zurück, das alle "kennen und lieben", so der Chef der Betriebssystem-Sparte des Redmonder Unternehmens. In der dazugehörigen Pressemitteilung umschreibt Microsoft den wesentlichen Vorteil folgendermaßen: "Somit ist der Nutzer Experte vom ersten Tag."WinFuture.de konnte im September 2014 das neue Startmenü von Windows exklusiv zeigen.
Cortana
Da das Startmenü genaugenommen ein Comeback darstellt, kann man Cortana als wohl wichtigste "echte" Neuerung von Windows 10 bezeichnen. Die Sprachassistentin ist ein integraler Teil des neuen Betriebssystems und bildet die Basis für alle Suchanfragen.Das dialogorentierte Feature ist dabei lernfähig, kann Themen "voraussagen" und entsprechende Empfehlungen aussprechen. Letzteres ist auch wörtlich zu nehmen, da Cortana Sprach-Ein- und Ausgabe beherrscht, aber natürlich auch nur per Text zu kommunizieren vermag.
Siehe auch: So wird Cortana in Windows 10 Leben eingehaucht
Microsoft Edge
Der neue Browser von Microsoft, also Edge (anfangs als "Project Spartan" bekannt), wird explizit genannt. Das kann man zweifellos als Bestätigung sehen, dass dieser von Anfang an Bord von Windows 10 sein wird. Dazu gab es im Vorfeld ein wenig glaubhaftes, aber hartnäckiges Gerücht, wonach die Redmonder Edge erst im Herbst nachreichen könnten. Doch nun dürfte klar sein: Auch Edge kommt am 29. Juli.Zwar hat Microsoft im Blogbeitrag eine "**"-Anmerkung bzw. -Fußnote, wonach "spezifische Features in bestimmten Märkten" nicht verfügbar sein werden und zudem Extra-Hardware benötigen, das dürfte aber eher eine allgemeine "Absicherung" zu beispielsweise Cortana sein. Wir legen uns deshalb fest: Edge wird wie geplant von Anfang an dabei sein.
Die wichtigsten Features von Edge sind eine neue Engine, die Möglichkeit, via Tastatur oder Stift direkt auf der Webseite Kommentare einzufügen und diese zu teilen, ein neuer Lesemodus und Cortana-Integration. Ebenfalls genannt werden "Add-Ons von anderen Browsern für Edge-User" (das wird allerdings laut früheren Aussagen tatsächlich erst im Herbst nachgereicht) sowie die Unterstützung von Dolby Audio.
Siehe auch: Neuer Browser Microsoft Edge in Benchmarks vor Chrome & Firefox
Universal Apps und ein Windows Store
Vor allem für Entwickler interessant ist die Möglichkeit, mit einer "universellen" App alle Windows-10-Plattformen bedienen zu können, also Desktop/Tablet sowie Windows 10 Mobile und später die Xbox-One-Ausgabe des Betriebssystems. Die jeweilige App wird aber nicht nur Entwicklern Vorteile bringen, sondern auch den Anwendern, da diesen eine einheitliche Nutzererfahrung geboten wird.Dazu kommt natürlich auch, dass die einheitlichen Apps künftig auch aus einer einzigen Quelle bezogen werden können, nämlich dem universellen Windows Store - vorbei sind also die Zeiten mit einem App-Store für Windows und einem anderen für Windows Phone.
Im Zuge dieser Umstellung werden natürlich auch alle Microsoft-eigenen Apps neu gestartet, es gibt teils stark überarbeitete Anwendungen für Fotos, Videos, Musik, Maps, Kontakte sowie Mail und Kalender.
Windows Continuum und Windows Hello
Continuum ist jenes Feature, das von "**"-Fußnote (bezüglich erforderlicher neuer Hardware) betroffen ist, damit können zum einen Laptops und 2-in-1-Geräte "elegant" von Desktop- in Tablet-Modus transferiert werden (und vice versa). Noch spannender ist, dass man künftig auch ein Smartphone an einen Monitor schließen kann und das Mobilgerät mitsamt Maus und Tastatur zum "PC-Ersatz" wird. Die dazugehörige Hardware muss Microsoft aber erst vorstellen.Windows Hello ist schließlich ein neues Anmelde- bzw. Sicherheitssystem, dieses setzt unter anderem auf biometrische Authentifizierung (Gesicht, Iris oder Fingerabdruck).
Das sind die wichtigsten Features, die Windows-10-Nutzer ab 29. Juli nutzen können, aber natürlich nicht alles. Das neue Betriebssystem hat außerdem viele Neuerungen unter der Haube sowie eine Menge kleinerer Funktionen. Wer keines davon verpassen will, dem sei unser Windows 10-Special empfohlen, dort findet man laufend die brandaktuellen Informationen zu allen großen und kleinen Neuerungen.
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