Microsoft Edge: Open Source kommt nicht in Frage - derzeit nicht
Das Redmonder Unternehmen hat zuletzt in vielerlei Hinsicht alte und auch schlechte Gewohnheiten abgelegt. Allen voran hat man seit kurzem ein großes Herz für Open Source entdeckt. Der neue Microsoft-Browser wäre da ein "Kandidat", immerhin arbeiten beide Hauptkonkurrenten auf Windows-PCs, also Chrome und Firefox, mit offenem Quellcode. Doch das kommt für Microsoft derzeit nicht in Frage.
Anfang April hat ein Microsoft-Manager sogar erklärt, dass selbst das früher Undenkbare möglich sein könnte, nämlich ein quelloffenes Windows. Azure CTO Mark Russinovich sagte damals, dass dies "definitiv möglich" wäre, da das "neue Microsoft" solche Überlegungen nicht mehr kategorisch ausschließt.
Ausgeschlossen wird derzeit aber jedenfalls, dass der neue Microsoft-Browser Edge eine derartige Code-Öffnung erfährt. Auf einer FAQ-Seite zu Edge (via VentureBeat) heißt es, dass "wir derzeit nicht planen, Microsoft Edge oder dessen Plattform-Komponenten als Open Source bereitzustellen".
Weiter heißt es, dass die Entwickler den Wunsch nach einem Mehr an Offenheit "verstehen und schätzen", man verweist auf den "Microsoft Edge Platform Status", Social-Media-Kanäle und "Shared Source"-Programme mit Rendering Engine-Partnern wie Adobe. Zu echtem Open Source sagt man - jedenfalls zum aktuellen Zeitpunkt - aber klar Nein. Die Formulierung des Statements lässt aber durchaus - für einen Zeitpunkt in der Zukunft - Interpretationsspielraum. Denn man spricht derzeit von "Plänen" und diese können bekanntlich auch geändert werden.
Siehe auch: Microsoft stellt neuen Browser Edge offiziell vor & zeigt Neuerungen
"Neues Microsoft"
Das Unternehmen aus dem Nordwesten der USA hat sich über Jahre und Jahrzehnte als streng "geschlossene Veranstaltung" präsentiert, unter dem neuen Chief Executive Officer Satya Nadella hat man vor kurzem eine regelrechte 180-Grad-Wende vollführt. Open Source ist inzwischen ein Begriff, der immer wieder im Zusammenhang mit Microsoft fällt, .NET ist nur ein Beispiel.Anfang April hat ein Microsoft-Manager sogar erklärt, dass selbst das früher Undenkbare möglich sein könnte, nämlich ein quelloffenes Windows. Azure CTO Mark Russinovich sagte damals, dass dies "definitiv möglich" wäre, da das "neue Microsoft" solche Überlegungen nicht mehr kategorisch ausschließt.
Ausgeschlossen wird derzeit aber jedenfalls, dass der neue Microsoft-Browser Edge eine derartige Code-Öffnung erfährt. Auf einer FAQ-Seite zu Edge (via VentureBeat) heißt es, dass "wir derzeit nicht planen, Microsoft Edge oder dessen Plattform-Komponenten als Open Source bereitzustellen".
Weiter heißt es, dass die Entwickler den Wunsch nach einem Mehr an Offenheit "verstehen und schätzen", man verweist auf den "Microsoft Edge Platform Status", Social-Media-Kanäle und "Shared Source"-Programme mit Rendering Engine-Partnern wie Adobe. Zu echtem Open Source sagt man - jedenfalls zum aktuellen Zeitpunkt - aber klar Nein. Die Formulierung des Statements lässt aber durchaus - für einen Zeitpunkt in der Zukunft - Interpretationsspielraum. Denn man spricht derzeit von "Plänen" und diese können bekanntlich auch geändert werden.
Siehe auch: Microsoft stellt neuen Browser Edge offiziell vor & zeigt Neuerungen
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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