Google ist jetzt Mobilfunkanbieter:
Die Kraft der zwei Netze
Google ist jetzt Mobilfunkanbieter. Der Internetkonzern hat soeben wie erwartet angekündigt, dass man in Kürze Mobilfunk-Dienste für die Besitzer des Motorola Nexus 6 anbieten will. Das sogenannte "Project Fi" ist insofern einzigartig, als dass die Kunden nur für die von ihnen tatsächlich genutzte Datenmenge zahlen müssen.
Es gibt drei wichtige Bereiche, in denen Project Fi Maßstäbe setzen soll. Die wichtigste Neuerung ist wohl, dass gleich mehrere Mobilfunknetze verwendet werden, um stets eine optimale Netzabdeckung zu gewährleisten. Die Software auf dem Nexus 6, das als erstes Smartphone die entsprechenden technischen Voraussetzungen mitbringt, schaltet bei der Verwendung von Project Fi flexibel zwischen den Netzbetreibern um, erkennt aber auch, wenn WLAN die beste Verbindungsqualität bieten kann.
Google hat mit einem SIM-Kartenhersteller zusammengearbeitet, um eine neue SIM zu schaffen, die in der Lage ist, mehrere Mobilfunknetze mit unterschiedlichen Standards zu unterstützen. Weil das Nexus 6 von vornherein unter Berücksichtigung von Project Fi entwickelt wurde, ist es das erste Smartphone, das die Verwendung der Netze von T-Mobile und Sprint gleichzeitig unterstützt. Hintergrund ist hier, dass Sprint einen anderen Mobilfunkstandard (CDMA) nutzt, als T-Mobile (GSM).
Die Software dient dann auch zur Durchführung von Telefonaten. Erhält man also auf einem bei Google Hangouts angemeldeten Gerät einen Anruf auf der bei Project Fi genutzten Nummer, kann man ihn auch dort entgegennehmen und die Anrufe werden auf allen angemeldeten Geräten ein "Klingeln" auslösen.
Für jedes Gigabyte an Datenvolumen werden jeweils 10 Dollar fällig - vollkommen unabhängig davon, wo sich der Nutzer aufhält. Nutzt man den mobilen Datenfunk also im Ausland, werden für das internationale Roaming keine zusätzlichen Kosten fällig.
Das erworbene Datenvolumen bleibt außerdem erhalten, sollte es einmal nicht aufgebraucht werden. Kauft man also für 30 Dollar 3 GB Traffic, schöpft das Kontingent aber nicht vollständig aus, wird das "Datenguthaben" einfach auf den nächsten Monat übertragen. Überschreitet man das für einen Monat gebuchte Datenvolumen, wird flexibel aufgebucht. Das heißt, dass der Nutzer beim Überschreiten der Volumengrenze um zum Beispiel 350 Megabyte auf der nächsten monatlichen Rechnung einfach 3,50 Dollar zahlen muss.
Google lädt ab sofort die Besitzer des Nexus 6 für die Testphase von Project Fi ein. Wer in den USA lebt und daran teilnehmen will, kann sich nun über die Website des Projekts anmelden, um eine Einladung zu erhalten. Gerade für den US-Markt stellt Project Fi eine drastische Neuerung dar, sind die dortigen Kunden doch an langwierige Verträge mit Laufzeiten von mindestens zwei Jahren gewöhnt.
Die Kraft der zwei Netze
Google arbeitet für Project Fi nach eigenen Angaben eng mit Netzbetreibern, Hardware-Herstellern und auch Anwendern zusammen, um neue Möglichkeiten zur Umsetzung von Neuerungen im Mobilfunkmarkt zu schaffen. In den USA kooperiert man zunächst mit Sprint und T-Mobile, die jeweils ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen.Es gibt drei wichtige Bereiche, in denen Project Fi Maßstäbe setzen soll. Die wichtigste Neuerung ist wohl, dass gleich mehrere Mobilfunknetze verwendet werden, um stets eine optimale Netzabdeckung zu gewährleisten. Die Software auf dem Nexus 6, das als erstes Smartphone die entsprechenden technischen Voraussetzungen mitbringt, schaltet bei der Verwendung von Project Fi flexibel zwischen den Netzbetreibern um, erkennt aber auch, wenn WLAN die beste Verbindungsqualität bieten kann.
Google hat mit einem SIM-Kartenhersteller zusammengearbeitet, um eine neue SIM zu schaffen, die in der Lage ist, mehrere Mobilfunknetze mit unterschiedlichen Standards zu unterstützen. Weil das Nexus 6 von vornherein unter Berücksichtigung von Project Fi entwickelt wurde, ist es das erste Smartphone, das die Verwendung der Netze von T-Mobile und Sprint gleichzeitig unterstützt. Hintergrund ist hier, dass Sprint einen anderen Mobilfunkstandard (CDMA) nutzt, als T-Mobile (GSM).
Fließender Wechsel zwischen 3G/4G und WLAN
Die Umschaltung zwischen den verschiedenen Netzen und WLAN soll dabei ohne Unterbrechung funktionieren. Weil das jeweilige Nutzerkonto eines Kunden bei Project Fi aber nicht an ein Gerät, sondern an die dazugehörige App gekoppelt ist, kann man mit jedem beliebigen Gerät die Dienste nutzen - sei es ein Smartphone, oder ein Tablet oder ein PC. Dazu werden die zusätzlichen Geräte über einen Google Hangouts-Account mit der Telefonnummer des Anwenders verknüpft.Die Software dient dann auch zur Durchführung von Telefonaten. Erhält man also auf einem bei Google Hangouts angemeldeten Gerät einen Anruf auf der bei Project Fi genutzten Nummer, kann man ihn auch dort entgegennehmen und die Anrufe werden auf allen angemeldeten Geräten ein "Klingeln" auslösen.
Simple Preisstruktur, Datenvolumen bleibt erhalten
Die Preisgestaltung ist denkbar simpel. Für 20 Dollar im Monat bekommt der Kunde "all die Basics", also Telefonie, SMS, WLAN-Tethering und Internationales Roaming in mehr als 120 Ländern. Man kann damit also unbegrenzt Telefonieren oder SMS verschicken, egal wo man sich in den USA aufhält. Allerdings können bei Gesprächen ins oder aus dem Ausland zusätzliche Gebühren anfallen. Ein Anruf aus Deutschland kostet zum Beispiel bei Nutzung eines Mobilfunknetzes 20 US-Cent pro Minute, während bei einem WiFi-Call keine Gebühren anfallen. SMS sind hingegen kostenlos.Für jedes Gigabyte an Datenvolumen werden jeweils 10 Dollar fällig - vollkommen unabhängig davon, wo sich der Nutzer aufhält. Nutzt man den mobilen Datenfunk also im Ausland, werden für das internationale Roaming keine zusätzlichen Kosten fällig.
Das erworbene Datenvolumen bleibt außerdem erhalten, sollte es einmal nicht aufgebraucht werden. Kauft man also für 30 Dollar 3 GB Traffic, schöpft das Kontingent aber nicht vollständig aus, wird das "Datenguthaben" einfach auf den nächsten Monat übertragen. Überschreitet man das für einen Monat gebuchte Datenvolumen, wird flexibel aufgebucht. Das heißt, dass der Nutzer beim Überschreiten der Volumengrenze um zum Beispiel 350 Megabyte auf der nächsten monatlichen Rechnung einfach 3,50 Dollar zahlen muss.
Google lädt ab sofort die Besitzer des Nexus 6 für die Testphase von Project Fi ein. Wer in den USA lebt und daran teilnehmen will, kann sich nun über die Website des Projekts anmelden, um eine Einladung zu erhalten. Gerade für den US-Markt stellt Project Fi eine drastische Neuerung dar, sind die dortigen Kunden doch an langwierige Verträge mit Laufzeiten von mindestens zwei Jahren gewöhnt.
Thema:
Googles Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Google
- Pixel 10 vs. iPhone 17e: Die beiden Budget-Premiumgeräte im Vergleich
- Pixel 10a: Reicht das Einsteigermodell oder doch besser Premium?
- Acer Chromebook Plus Spin 514 entwickelt sich zum Windows-Killer
- Acer Chromebook Tab 311: So praxistauglich ist das Chromebook-Tablet
- iPhone, Pixel & Galaxy: Aktuelle Smartphone-Flaggschiffe im Vergleich
Google-Beiträge im Forum
Interessante Links
- Google LLC
- Google I/O-Themenspecial
- Google Drive-Themenspecial
- Android-Themenspecial
- Chrome-Themenspecial
- Nexus 7-Themenspecial
- Google+-Themenspecial
- Google Earth-Themenspecial
- Google Maps-Themenspecial
- Street View-Themenspecial
- Google Stadia-Themenspecial
- Google Glass-Themenspecial
- News zu Wirtschaft und anderen Firmen
Neue Nachrichten
- Gratis-Monate & Dauerrabatt: 75 GB O2-Tarif für unter 10 Euro
- Kult-Automat von 1981: Lego bringt Donkey Kong Arcade zurück
- Microsoft-Chef warnt: KI-Modelle stehlen heimlich Firmenwissen
- US-Regierung: Achtung, die Russen wollen eure Router übernehmen!
- Media Markt und Saturn: SSDs, FritzBoxen & Co. heute stark reduziert
- Gute Nachricht für Windows 11: Microsoft verbannt Werbung aus Suche
- Cloudflare: Überwachung der Nutzer ersetzt jetzt das CAPTCHA
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
WordPress 7.0.1: Ein Wartungs-Release mit Fokus auf Stabilität
d-hubs - Vorgestern 18:42 Uhr -
vivaldi 8.1.4087.48 ist erschienen
d-hubs - 11.07. 19:37 Uhr -
Diskussionsthread: Playstation 4
Venom316 - 10.07. 15:18 Uhr -
ZimaOS - eines der einsteigerfreundlichsten NAS vielleicht....
d-hubs - 10.07. 10:22 Uhr -
Mecklenburg-Vorpommern wagt es - setzt sich ab von Microsoft
d-hubs - 08.07. 18:23 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen