Google: Wechselkurse kosten den Konzern rund 800 Millionen Dollar
Der Suchmaschinenkonzern Google gerät immer stärker in Fahrwasser, in denen das Unternehmen selbst kaum Einfluss auf den Kurs hat. Das Geschäftsmodell ist so stark von äußeren Faktoren abhängig, dass deren ungünstige Entwicklung sehr hohe Beträge in den Bilanzen vermissen lassen.
Die Finanzen Googles sind komplett von der Werbung abhängig - und ein nicht unwesentlicher Teil des Anzeigengeschäfts entfällt auf Märkte außerhalb der USA. Zu diesen stehen die Wechselkurse aufgrund des vergleichsweise starken Dollars gerade äußerst ungünstig. Der Effekt ist so stark, dass quasi alle anderen Probleme in den Hintergrund treten.
In den Bilanzen für das letzte Quartal weist Google so einen Umsatz von 17,3 Milliarden Dollar aus. Das entspricht im Jahresvergleich einem Zuwachs um 12 Prozent. Währen die Wechselkurse binnen der letzten zwölf Monate stabil geblieben, hätte den Angaben zufolge ein Wachstum um 17 Prozent verzeichnet werden können - rund 800 Millionen Dollar gingen dem Unternehmen hier also durch die Lappen.
Insofern verwundert es auch kaum, dass der Suchmaschinenkonzern erneut die Erwartungen verfehlte. Der Nettoumsatz - also die Einnahmen, nachdem die Provisionen von Webseiten, die Googles AdSense-Werbung schalten und hier für jeden Klick eine Beteiligung erhalten - stieg von 12,2 Milliarden auf 13,9 Milliarden Dollar. Im Vorfeld hatten Branchenbeobachter hier mit 14,04 Milliarden Dollar gerechnet.
Doch auch neben den Wechselkursen gibt es Probleme, mit denen sich der Konzern herumschlagen muss. In Europa dreht sich gerade alles um das Wettbewerbsverfahren, das auf der dominanten Position der Websuche beruht. Hier kommt Google auf Marktanteile von weit über 90 Prozent. In den USA schrumpfte der Marktanteil hingegen gerade um 3,1 Prozentpunkte auf 64,4 Prozent, nachdem Google im Firefox-Browser nicht mehr die Standard-Einstellung ist, sondern Yahoo sich diesen Platz sichern konnte.
In den Bilanzen für das letzte Quartal weist Google so einen Umsatz von 17,3 Milliarden Dollar aus. Das entspricht im Jahresvergleich einem Zuwachs um 12 Prozent. Währen die Wechselkurse binnen der letzten zwölf Monate stabil geblieben, hätte den Angaben zufolge ein Wachstum um 17 Prozent verzeichnet werden können - rund 800 Millionen Dollar gingen dem Unternehmen hier also durch die Lappen.
Insofern verwundert es auch kaum, dass der Suchmaschinenkonzern erneut die Erwartungen verfehlte. Der Nettoumsatz - also die Einnahmen, nachdem die Provisionen von Webseiten, die Googles AdSense-Werbung schalten und hier für jeden Klick eine Beteiligung erhalten - stieg von 12,2 Milliarden auf 13,9 Milliarden Dollar. Im Vorfeld hatten Branchenbeobachter hier mit 14,04 Milliarden Dollar gerechnet.
Doch auch neben den Wechselkursen gibt es Probleme, mit denen sich der Konzern herumschlagen muss. In Europa dreht sich gerade alles um das Wettbewerbsverfahren, das auf der dominanten Position der Websuche beruht. Hier kommt Google auf Marktanteile von weit über 90 Prozent. In den USA schrumpfte der Marktanteil hingegen gerade um 3,1 Prozentpunkte auf 64,4 Prozent, nachdem Google im Firefox-Browser nicht mehr die Standard-Einstellung ist, sondern Yahoo sich diesen Platz sichern konnte.
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