Microsoft bekommt Bank-Lizenz und kann eigenen Bezahldienst starten
Der Software-Konzern Microsoft bastelt offenbar ebenfalls an einem eigenen Payment-System. Erstmalig erhielt das Unternehmen jetzt eine Lizenz für Finanztransfers. Diese wurde jetzt in den USA einer Tochtergesellschaft namens Microsoft Payments zugeschrieben.
NMLS-Eintrag
Der Unternehmensberater und Blogger Faisal Khan hatte nach Berichten, dass Microsoft einen entsprechenden Service plant, die Seiten der zuständigen Behörden in den USA durchforstet und stieß tatsächlich auf passende Dokumente. So ist das Unternehmen seit einigen Tagen beim Nationwide Multistate Licensing System (NMLS) als Finanzdienstleister registriert.
Die entsprechende Genehmigung wurde der Microsoft-Tochter zuerst vom Finanzministerium des US-Bundesstaates Idaho erteilt. Auch in den anderen Bundesstaaten laufen entsprechende Anträge und werden wohl in der nächsten Zeit bearbeitet. Microsoft Payments ist auch schon beim Netzwerk gegen Finanzkriminalität FinCEN registriert. Dieses ist dem US-Finanzministerium angegliedert und sucht firmenübergreifend nach Hinweisen auf entsprechende Straftaten.
Die Lizenz der Behörden ist notwendig, wenn Microsoft selbst als Finanzdienstleister auftreten will. Denn dies geht über einfache Abrechnungen hinaus, wie sie beispielsweise im Windows Store getätigt werden. Das Unternehmen wird mit einem eigenen Payment-Dienst quasi als eine Art Bank agieren und Transaktionen ermöglichen.
Der Aufbau eines entsprechenden Dienstes war im Grunde zu erwarten, nachdem bereits Google und Apple solche Services in ihre mobilen Plattformen integriert haben. Unter Umständen könnte Microsoft Payments bereits mit der mobilen Version von Windows 10 bereitgestellt werden, so dass es dann auch möglich würde, in Geschäften und Lokalen mit Windows-Smartphones zu bezahlen. Offizielle Aussagen hierzu gibt es aktuell noch nicht, doch bis zum Windows 10-Release im August ist auch noch etwas Zeit.
FinCEN-Registrierung
NMLS-Eintrag
Der Unternehmensberater und Blogger Faisal Khan hatte nach Berichten, dass Microsoft einen entsprechenden Service plant, die Seiten der zuständigen Behörden in den USA durchforstet und stieß tatsächlich auf passende Dokumente. So ist das Unternehmen seit einigen Tagen beim Nationwide Multistate Licensing System (NMLS) als Finanzdienstleister registriert.
Die entsprechende Genehmigung wurde der Microsoft-Tochter zuerst vom Finanzministerium des US-Bundesstaates Idaho erteilt. Auch in den anderen Bundesstaaten laufen entsprechende Anträge und werden wohl in der nächsten Zeit bearbeitet. Microsoft Payments ist auch schon beim Netzwerk gegen Finanzkriminalität FinCEN registriert. Dieses ist dem US-Finanzministerium angegliedert und sucht firmenübergreifend nach Hinweisen auf entsprechende Straftaten.
Die Lizenz der Behörden ist notwendig, wenn Microsoft selbst als Finanzdienstleister auftreten will. Denn dies geht über einfache Abrechnungen hinaus, wie sie beispielsweise im Windows Store getätigt werden. Das Unternehmen wird mit einem eigenen Payment-Dienst quasi als eine Art Bank agieren und Transaktionen ermöglichen.
Der Aufbau eines entsprechenden Dienstes war im Grunde zu erwarten, nachdem bereits Google und Apple solche Services in ihre mobilen Plattformen integriert haben. Unter Umständen könnte Microsoft Payments bereits mit der mobilen Version von Windows 10 bereitgestellt werden, so dass es dann auch möglich würde, in Geschäften und Lokalen mit Windows-Smartphones zu bezahlen. Offizielle Aussagen hierzu gibt es aktuell noch nicht, doch bis zum Windows 10-Release im August ist auch noch etwas Zeit.
FinCEN-Registrierung
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