GOLD-Projekt will viele Gigabit durch die Kupferdrähte pressen
Da die alten Kupfernetze wohl auch in Zukunft noch die Internet-Anbindung zahlreicher Nutzer gewährleisten müssen, arbeiten Forscher daran, immer mehr Bits durch die dünnen Drähte zu pressen. Aktuell können sie dabei einen weiteren Erfolg verbuchen und dringen in den Bereich von mehreren Gigabit pro Sekunde vor.
Im Rahmen des Gigabits Over the Legacy Drop (GOLD)-Projektes wird an einer Weiterentwicklung der DSL-Technologie auf Basis des G.fast-Standards gearbeitet. Vor allem in den urbanen Räumen Europas soll es so möglich werden, den Ausbau von Glasfasernetzen weiter herauszuzögern, weniger investieren zu müssen und trotzdem mit den Erwartungen der Anwender halbwegs mitzuhalten.
Im Rahmen eines Vorgänger-Projektes konnte das Heidelberger Eurescom-Institut auf einer 100 Meter langen Kupferleitung ein gutes Gigabit pro Sekunde erreichen. Auf einer Länge von 480 Metern wurden immerhin noch 170 Megabit pro Sekunde erzielt. Das ist bereits mehr, als mit den verfügbaren Standards möglich ist, doch die Entwickler sind sich sicher, noch mehr aus den Kupferdrähten holen zu können.
Mit GOLD will man in den Bereich von mehreren Gigabit pro Sekunde vorstoßen. 4,4 Millionen Euro werden dafür in das Forschungsprojekt investiert. Die weiterentwickelten Technologien sollen letztendlich in einer zweiten Version des G.fast-Standards münden. Spannend dürfte dabei vor allem werden, ob die hohen Bandbreiten letztlich über sinnvoll große Distanzen realisiert werden können.
Bereits bei G.fast sind die Entfernungsprobleme so gravierend, dass es quasi nicht mehr möglich ist, vom üblichen Kabelverzweiger aus über die Kupferleitung zu gehen. Die Glasfaser muss bereits bis in den Keller von Wohnhäusern gelegt werden und kann von da die angeschlossenen Wohnungen mit mehreren hundert Megabit erreichen. Anmerkung: Alle Bandbreiten-Angaben beschränken sich natürlich auf den Downstream, der Upstream bleibt wesentlich langsamer.
Im Rahmen eines Vorgänger-Projektes konnte das Heidelberger Eurescom-Institut auf einer 100 Meter langen Kupferleitung ein gutes Gigabit pro Sekunde erreichen. Auf einer Länge von 480 Metern wurden immerhin noch 170 Megabit pro Sekunde erzielt. Das ist bereits mehr, als mit den verfügbaren Standards möglich ist, doch die Entwickler sind sich sicher, noch mehr aus den Kupferdrähten holen zu können.
Mit GOLD will man in den Bereich von mehreren Gigabit pro Sekunde vorstoßen. 4,4 Millionen Euro werden dafür in das Forschungsprojekt investiert. Die weiterentwickelten Technologien sollen letztendlich in einer zweiten Version des G.fast-Standards münden. Spannend dürfte dabei vor allem werden, ob die hohen Bandbreiten letztlich über sinnvoll große Distanzen realisiert werden können.
Bereits bei G.fast sind die Entfernungsprobleme so gravierend, dass es quasi nicht mehr möglich ist, vom üblichen Kabelverzweiger aus über die Kupferleitung zu gehen. Die Glasfaser muss bereits bis in den Keller von Wohnhäusern gelegt werden und kann von da die angeschlossenen Wohnungen mit mehreren hundert Megabit erreichen. Anmerkung: Alle Bandbreiten-Angaben beschränken sich natürlich auf den Downstream, der Upstream bleibt wesentlich langsamer.
Thema:
Videos zum Thema
Beliebt im Preisvergleich
- WLAN-Router mit Modem:
Neue Downloads
Beiträge aus dem Forum
-
Kann man einen zweiten DSL Tarif buchen?
Freeboy -
MagentaTV technische Probleme
Opfer0815 -
Fritz dsl 64 bit...
snoopi -
| gelöst | kein dsl interner mehr
fubbiquantz -
DSL-Vertrag kündigen oder bleiben?
Holger_N -
DSL Geschwindigkeit, FritzBox7330, Vodafone
Frank955 -
| selbstlösung | dsl mobile flat android
fubbiquantz
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Erweiterung kinderleicht: Fritz testet vereinfachte Mesh-Aktivierung
- Testlauf absolviert: Tesla Cybercab schafft wichtige Probefahrt
- Poco F9 Pro/Ultra: Xiaomis neue "günstige" Flaggschiff-Smartphones
- Microsoft KI-Super-App: Die Einheits-App ist auf dem Weg, Rollout läuft
- Apple: KI-Zugriff nur mit iCloud+-Tarif - bis zu 60 Euro im Monat
- Windows 10: Microsoft 365 beendet Funktions-Updates für Office-Apps
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Österreichs Bundesheer setzt Zeichen:
d-hubs - Gestern 11:20 Uhr -
Linux in Nordamerika: 10 %
d-hubs - 11.08. 09:51 Uhr -
Bits & Pretzels Startup-Event vom 28. Sep - 30. Sep, 2026 in Münch
d-hubs - 10.08. 17:40 Uhr -
DietPi 10.6: sprichwörtliches Leichtgewicht, optimiert
d-hubs - 10.08. 00:50 Uhr -
Ereignisanzeige ID 10002 und 10016
landbastler - 09.08. 19:19 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen